PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Venusfliegenfalle draußen überwintern???


Seiten : [1] 2

Biotopfan
25.10.2008, 23:11
Hallo Karnivorenfans ab Dienstag sind bei uns Fröste gemeldet...
habe dieses Jahr meine Venusfliegenfalle und das Fettblatt draußen in den Töpfen in die Sumpfzone meines Miniteichs gestellt. So das sie etwa 1cm im Wasser stehen. Sie drohten auf dem Fensterbrett einzugehen und jetzt haben sie sich so toll erholt... Muß ich die jetz reinholen und drinnen überwintern, oder lieber doch draußen lassen???

VG Monika

Ghul-Ash
26.10.2008, 19:06
Kann ich eig. nur zustimmen, nur das eine Dionaea keinen Frost abkann habe ich eig. nochnie gelesen.

Zitat: Sie übersteht daher auch einen leicht frostigen Winter (sie stirbt dann oberirdisch vollkommen ab, unterirdisch bleibt ein zwiebelähnliches, knolliges Gebilde). Daher können viele Pflanzen von einheimischen Züchtungen im Freien gehalten werden. Härtere Fröste von -10 �C - kurzzeitig auch -15 �C (robuste Pflanzen - also spezielle "Winterzüchtungen" auch -15 �C bzw. kurzzeitig -20 �C) werden von älteren, gesunden Pflanzen oft gut überstanden. Regionen mit langen, harten Wintern (lange Frostperioden --> durchfrieren des Bodens) sind nicht geeignet. Bis -10 �C ist man jedoch auf der sicheren Seite.

Aber wie auch schon gesagt, sollte man diese Pflanzen auch nur draussen überwintern wenn sie in einem Moorbeet oder einem größeren Kübel steht, denn sonst friert leicht die Erde und so durch und dann geht sie auch ein ;)


Grüße,
Marco

Biotopfan
28.10.2008, 11:26
Ok, danke, dann werd ich sie wohl lieber reinholen...
VG Monika

Knoblauchkröte
21.03.2009, 23:20
Nachtrag zu Venusfliegenfallen draußen lassen:

diesen Winter haben bei mir weder meine Darlingtonia california, eine Sarracenia alata, alle rötlichen Sarracenia flavas, noch meine rund dreißig Dionea muscipula überlebt. Kein Wunder bei dem kältesten Winter seit mehr als 100 Jahren hier in meiner Gegend:beeten (waren aber auch noch nicht wieder mit Sphagnum überwachsen).

MfG Frank

Ghul-Ash
22.03.2009, 00:55
Aus welchem Grund bist du dir denn so sicher?

Eig kannst du es ja erst in ein paar Wochen sehen oder nicht?!? Wenn die Pflanzen oberirdisch abgestorben sind, treiben sie doch villt aus ihrem rhyzom aus. Ein rhyzom kann bei dionaea mehrere Meter unter dem Boden sein, also erstmal abwarten ;)

Drosera rotundifolia treibt bei mir gerade aus, die hat es also ohne Probleme überlebt :)

Bei dem Rest muss ich auch erst warten...


Grüße,
Marco

Knoblauchkröte
22.03.2009, 16:09
Hi Marco,

alles per Augenmaß und Fingertest überprüft. Rhizome alle braun und matschig, nix mehr mit weiß und fest:evil. Dafür haben aber wenigstens die S. minors, psittacinas, leucophylla und sogar die rubra überlebt (zwar alle Schläuche vertrocknet, aber die Rhizome sind noch schön rot und haben die ersten Austriebe gestartet

MfG Frank

Conny
22.03.2009, 16:51
Hallo,

eine Frage so nebenbei: Soll ich die Schläche abschneiden oder dran lassen? Sie sind nur am oberen Ende vertrocknet.

chromis
22.03.2009, 18:00
Hallo Conny,

die Schläuche von S.flava habe ich diese Woche ganz unten abgeschnitten. Sie waren zum Großteil braun und bis oben hin gefüllt mit Chitinresten.
S.purpurea ist nur oben braun und das Innere ist kaum mit Insekten gefüllt. Diese lasse ich dran, sie werden im Lauf des Frühjahrs nach und nach durch neue Schläuche ersetzt.
Dionaea hat sogar ein paar kleine Blätter über den Winter gebracht.

Ghul-Ash
23.03.2009, 07:08
@Frank: Alles klar, dann könntest du recht haben das ie nichtmer wiederkommen. Aber ich würde die rhyzome einfach so im Torf lassen villt passiert doch noch was ;) Alles schon erlebt ;)


@Conny: Ob du die abschneidest oder nicht ist eig. Der Pflanze egal. Ich würde aber die alten braunen Schläuche abschneiden. Sieht erstens schöner aus und beugt gegebenfalls Schimmel und andere Schädlinge vor.


Grüße,
Marco

Knoblauchkröte
23.03.2009, 16:08
Hi Marco,

die waren alle im Moorbeet ausgepflanzt. Die letzten harten Winter haben sie aber auch nur mal -15 Grad aushalten müssen und waren damals im alten Moorbeet mit Sphagnum überwuchert. Bei der Neuanlage letztes Jahr hat das Rest-Spagnum bei dem trockenen Sommer das wachstum zurückgehalten und sämtliche Carnivoren standen noch im nackten Torf (das ganze war halt ein massiver Eisklumpen geworden bei fast 2 Wochen mit über -25 Grad (ob das mit der "Klimaerwärmung" zusammenhängt:kopfkratz:kopfkratz:kopfkratz, die Winter sollen deswegen eigentlich doch nachweislich immer wärmer werden:x:x:x)
Dann muß Mann sich halt wieder beim orangen Hörnchen mit neuen eindecken:D:D:D