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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tomaten 2011


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blumenelse
24.01.2011, 19:28
Hallo Liebe Freunde der nicht nur roten Paradeiser,

nachdem der letzte "Sommer" uns Tomatenpflegern ja gehörig etwas gehustet hat, habe ich mich in diesem Jahr entschlossen, erstens wieder die Pflanzen selbst vorzuziehen und zweitens neben bewährten Sorten auch einen Versuch mit einigen gegen Tomatenkrankheiten resistente Sorten zu versuchen.

Heute ausgesäet (ja, ich weiss, etwas früh, aber ich hab einen Frühlingsjieper):

Mexikanische Honigtomate (http://www.tomaten-atlas.de/sorten/m/178-mexikanische-honigtomate)
Baselbieter Röteli (http://www.tomaten-atlas.de/sorten/b/20-baselbieter-roeteli)
Vitador F1 (http://www2.westfalia.de/shops/garten/pflanzen/der_nutzgarten/tomaten_selber_ziehen/565070-tomate_vitador_gemuesesamen.htm)
Intakt F1
Tschelnok (http://www.irinas-shop.de/tschelnok-webschiffchen-p-634.html?reviews_id=84)
Balkonzauber (http://www.carlpabst.de/1535.php)

dazu natürlich noch ein paar Ceyennes (http://www.carlpabst.de/1330.php) und California Wonder (http://www.carlpabst.de/1320.php) :D

Ich wette, der/die eine oder andere von Euch steckt auch schon in den Startlöchern, oder? :smile

Annett
24.01.2011, 19:37
Nö. :pü

Da stehen die Saatschalen mit den N.tetragona.... vor Mitte Februar fange ich definitiv nicht an.

:wunder
Außer vielleicht mit den Paprikas. :lala

Moderlieschenking
24.01.2011, 20:09
Hallo Christine,
ich fange auch erst Ende Februar an.
Wobei ich heuer mir nicht einmal ganz sicher bin ob ich in mein Gewächshaus noch
Tomaten pflanze, da ich seit 3 Jahren mit der Krautfäule zu kämpfen habe.
Eigentlich gehört die ganze Erde raus, aber im Moment ist mir der Aufwand zu groß.
Wer kennt eine resistente Sorte gegen Krautfäule, für Namen wäre ich dankbar.
LG Markus

Eva-Maria
24.01.2011, 21:13
Ich werde 4 Pflanzen kaufen, und das nicht vor April.
Im letzten Jahr sind wir sowas von enttäuscht worden,
da habe ich keine Lust mehr drauf!:pü

scholzi
24.01.2011, 21:36
Servus Leute
da wir grad bei Kraut/Braunfäule sind.
hat von euch schonmal jemand was von Schwefelmangel gehört?
Da sich in der Atmosphäre nicht mehr soviel Schwefel wie früher befindet, sind Pflanzen meist unterversorgt!
Früher, wo Hinz und Kunz die Luft verpesteten und Kohle verheizten(saurer Regen), fiel genug S zu Boden und damit war keine Unterversorgung zu spüren!
Schwefel ist in der Pflanze für Gesundheit und Geschmack zuständig und eine Unterversorgung könnte somit Braunfäule begünstigen und die Tomate wässrig schmecken lassen!
Abhilfe kann man zB. mit Patentkali schaffen, was es in jedem Baumarkt geben dürfte!
Hat jemand evtl. Erfahrung damit sammeln können?

pyro
27.01.2011, 23:42
Hm, 2010 war bei mir ein gutes Tomatenjahr.

Ich hab zwar keinen blassen Schimmer was für Sorten ich da hatte aber es waren mehrere unterschiedliche, ein Teil selbst gezogen, ein Teil gekauft und ein Teil wild gewachsen.

Alle Pflanzen trugen reichlich und gut.



Was Katastrope war das waren Paprika. Da war die Ausbeute aus 5 Pflanzen 3 oder 4 kleine Winzlinge... Das muss sich dieses Jahr ändern!

Dodi
28.01.2011, 08:35
Moin!

Ich werde mir dieses Jahr wieder einige Tomatenpflanzen auf unserem Wochenmarkt kaufen, mehr als 5-6 werden es nicht, davon mindestens 3 Cocktail-Tomaten.
Letztes Jahr habe ich es genauso gehalten und bin gut damit gefahren und war mit der Ernte/Ausbeute zufrieden (die eine Cocktail-Tomate hatte gut 200 Früchte). Zur Anzucht der Tomaten habe ich nicht so den richtigen "Nerv", da reicht mir schon die Kräuterzucht der einjährigen Pflanzen.

@ Markus:
Ich hatte Tomatenpflanzen, die angeblich "hoch resistent" gegen Krautfäule waren, doch im Oktober, wo es recht feucht war, hat es auch diese erwischt. Warte auch immer noch auf wirklich resistente Pflanzen... :dream

@ Robert:
Hmmm, von Schwefelmangel hab ich in dem Zusammenhang noch nix gehört. :kopfkratz
Ich werde mich mal im WWW schlau machen.

Joachim
28.01.2011, 09:22
Moin,

@Dodi
Man kann eine Probe seines Bodens mal untersuchen lassen - einfach mal bei nem Institut für Bodenanalyse oder nem freundlichen Landwirt nachfragen. Schwefelmangel ist vielerorts tatsächlich Thema - auch wir müssen seit jahren Schwefel und andere Spurennährstoffe aufdüngen. Allerdings aufm Acker und noch nicht im Garten, aber da haben wir auch noch nie ne Probe gemacht. :wunder

Annett
28.01.2011, 15:47
Hallo.

Das alljährliche Problem: Braunfäule: http://de.wikipedia.org/wiki/Phytophthora_infestans

Wer Tomaten in einem Gewächshaus anbaut: Unbedingt auf sehr gute Durchlüftung achten, zuviel an Blattmasse/Trieben ausdünnen, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Und bitte: Meidet die Nähe zu Kartoffelpflanzungen (auch die vom letzten Jahr), denn der Pilz überwintert nicht nur auf abgestorbenem Material (gut entsorgen), sondern auch in befallenen Knollen. Keimt solch eine vergessene Knolle im Garten, geht der Spuk schon sehr zeitig wieder los!
Das beste ist gut durchlüfteter Anbau im Freien bei gleichzeitigem Regenschutz von oben.... der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Das Schwefelmangel die Krankheit begünstigen soll, ist mir neu und kann ich so nach kurzer Recherche nicht bestätigen. :kopfkratz
Dies (http://www.iva.de/profil-online/forschung-technik/phytophthora-infestans-loesung-sicht) ist allerdings auch neu. :oki

EDIT: Die besten Erträge erzielte ich in den Jahren mit Foliengewächshaus - vor allem die Fleischtomaten brauchen Zeit und viel Wärme...

Eva-Maria
28.01.2011, 15:57
Mmmmmmhh, wir hatten unsere Tomaten im letzten Jahr
- in 2 großen Kübeln stehen
- die Kübel auf der überdachten Terrasse, vor Regen geschützt
- sie wurden regelmäßig (täglich) gegossen
- es waren reichlich Fruchtansätze da, die sich dann auch zu Tomaten ausbildeten
- und kurz vor'm Ernten wurden die Tomaten matschig, braun und waren ungenießbar.

Ich habe mich ordentlich geärgert und mir vorgenommen, in diesem jahr nicht wieder solch' einen Aufwand zu betreiben. 4 Pflänzchen in 2 Kübel und fertig... mehr werde ich nicht investieren.