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Betonfundament selber machen

Dieses Thema im Forum "Haus und Garten" wurde erstellt von Kathrinvdm, 28. Sep. 2020.

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  1. Kathrinvdm

    Kathrinvdm Mitglied

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    Ihr Lieben, ich stehe mal wieder vor einer neuen Herausforderung. ;)

    Eine Grillhütte ist im Garten geplant. Die Grundfläche beträgt rund 9 Quadratmeter und das Fundament kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Es gibt einige Menschen, die für das sechseckige Häuschen eine Holzunterkonstruktion bauen. Manche bauen ein Streifenfundament. Andere gießen ein ca. 20 cm hohes Betonfundament, dafür benötigt man rund 2 Kubikmeter Betonestrich. Allen Konstruktionen gemein ist, dass eine Belüftung von unten durch das Fundament unter den Grill geführt werden muss, das ist aber kein Problem, haben wir schon fertig. Wir sind jetzt aber am Überlegen, Rechnen und Kalkulieren, ob wir ein Fundament gießen (100 Säcke Betonestrich kaufen, transportieren, anrühren und verarbeiten ist ja keine Kleinigkeit …) oder ob wir eine Holzunterkonstruktion bauen sollten. Eine Zementlaster bestellen wäre auch noch eine Option, aber der kommt nicht auf unser Grundstück rauf und das Fundament ist ca. 30 Meter weg von der Straße …

    Haben einige von Euch zufällig mit solchen Fundamenten Erfahrung und hilfreiche Tipps für mich? Wie immer wäre ich Euch von ganzem Herzen dankbar! ;)

    Herzliche Grüße
    Kathrin :)
     
  2. DbSam

    DbSam Mitglied

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    Hallo Kathrin,

    :kopfkratz
    hhhhmmm, entscheiden müsst Ihr Euch, das kann Euch niemand abnehmen.

    Bei solch einer Grillhütte würde ichkeine Holzunterkonstruktion verwenden, sondern ein Fundament gießen.
    15 cm stark mit Bewehrungsmatte sollte bei einem entsprechend vorbereiteten Untergrund ausreichend sein.


    In unserer Gegend gibt es z.Bsp. bei der BHG kleine Mischwerke und die BHG liefert auch den Beton in gewünschter Qualität und Menge an.
    Dies auch mit kleinen Fahrzeugen, welche vielleicht bis zu Eurer Baustelle fahren können.
    Oder Ihr fahrt mit einem passenden Anhänger hin, oder ...

    Ruf doch einfach mal bei 'Thomas Beton' oder in Tönning an, vielleicht kennen und vermitteln die auch ein Transportunternehmen mit kleinem Transporter ...
    Dann noch irgendwo einen kleinen Flaschenrüttler ausleihen und die Betonieraktion mit Handschaufelei sollte in zwei, max. drei Stunden Geschichte sein.

    Kosten:
    1m³ kostet im Regelfall um die 90 €, dazu kommen dann die ortsüblichen Transportkosten ...


    VG Carsten
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2020
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  3. PeBo

    PeBo Mitglied

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    Hallo Kathrin, du kannst auch beim örtlichen Betonwerk anrufen und fragen, was die Anlieferung mit Einsatz einer Betonpumpe kostet.
    Das wäre aus meiner Sicht die schnellste und einfachste Möglichkeit.

    Gruß Peter
     
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  4. Kathrinvdm

    Kathrinvdm Mitglied

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    Hallo Ihr beiden, danke für Eure Einschätzungen! Carsten, klar, die Entscheidung liegt bei uns. ;) Aber Rat von Menschen, die mehr Erfahrungen haben als man selbst, ist nie zu verachten! Ihr bestätigt unsere Überlegungen und das örtliche Betonwerk steht tatsächlich auch schon für morgen früh auf meinem Zettel. Aber es beruhigt mich ungemein, wenn Ihr diese Option ebenfalls vorschlagt, dann sind wir jedenfalls mal nicht auf dem Holzweg. Puh! Danke. :)
     
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  5. DbSam

    DbSam Mitglied

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    Hallo Peter,
    :kopfkratz
    das kostet aber zusätzlich zu den anfallenden Kosten für die Pumpe noch einen knappen halben Kubikmeter mehr Beton.
    Diesen bekommt man bei der Reinigung der Pumpe als 'Kuhfladen' in den Garten gelegt, oder man zahlt zusätzlich für externe Reinigung nochmal drauf ...

    Weiß nicht, ob sich das bei dem bissel Bodenplatte und der Menge zwischen 1,5 und 2 m³ lohnt ...
    Da würde ich eher noch einen Schubkarrenschieber engagieren und etwas vom kostbaren Bier opfern. :bibber


    VG Carsten

    PS:
    Ich hatte das schon einmal organisiert.
    Aber da waren drei Platten zu gießen, bei zwei von diesen Platten waren keine Schubkarrenfahrwege vorhanden, nur Gräben ...
    Freundschaftspreis inkl. An-/Abfahrt (mit Rechnung) knapp 300 € + 4,5m³ Beton + Kuhfladen im Garten
    Da würde ich dann doch eher ein halbes Bier opfern. :lol
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2020
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  6. Biko

    Biko Mitglied

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    Habe erst vor einem Monat 140 Säcke Fertigbeton auf meinem Hanggrundstück Über Treppen geschleppt, gemischt und per Scheibtruhe verteilt. (Siehe mein neues Filterhaus)
    Ich kann nur sagen, das sind zwei ganze Tage Schwerarbeit ...
    Da klingen die vorgeschlagenen Lieferbeton Varianten doch viel versöhnlicher :like:like:like

    und ich schließe mich Peter und Carsten an: ein Betonfundament ist die bessere Wahl!

    Liebe Grüße
    Hans-Christian

    PS: Bewehrung nicht vergessen!
     
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  7. Throphol

    Throphol Mitglied

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    noch ein Tipp: wenn Ihr schon den Aufwand treibt eine Stahlbetonbodenplatte zu gießen, dann vergesst die "kapillarbrechende Schicht" nicht, die darunter gehört. Setzt sich Wasser unter die Platte und es friert, könnten Hebungen (durch Eisbildung) die Platte aus dem Lot bringen und das Haus steht schief - könnte auch zu Rissen kommen, wenn die Platte nicht stabil genug ist. 20 cm Kalkschotter wären gut. Kies ginge aber auch. Bei einer so leichten Hütte würden ansonsten ein paar Gehsteigplatten für ein paar Euro als Fundament ausreichen. Es gibt auch "Fertigfundamente" (50/50/20) z.B. ;ca. 100kg schwer, also noch tragbar mit 2-3 Mann, 4 Stück - fertig).

    Ich gehe davon aus, dass das Häuschen ansonsten eine stabile Bodenkonstruktion hat und am besten auch eine Wärmedämmung. Wenn nicht, würde ich da 10 - 12 cm Styrodur (extrudiertes Polystyrol) drunter bauen. Mind. eine PE-Folie gegen Feuchtigkeit sollte es geben; besser Dampfsperre (Fa. GEFITAS z.B. - auch nicht teuer). Die durchgehende Bodenplatte behindert die Luftzirkulation ggf. Lieber mal ne Maus unter dem Haus als Feuchtigkeit, denn das Haus ist ja sicher aus Holz.

    LG Wolf
     
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  8. Sonnengruesser

    Sonnengruesser Mitglied

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    Bei 9m² würde ich eher zu einem Streifenfundament tendieren, darauf eine Holzunterkonstruktion ähnlich wie bei einer Terrasse. Ich hab aber für das 6-eckige Häuschen eine offene Laube im Kopf, dazu würde ich einen optisch eher leichten Boden herstellen.
    Wenn das eher ein geschlossenes Gartenhaus sein soll, wo man auch bei Schlechtwetter drinnen sitzt, dann massiv mit Betonfundament.
    Reines Holzfundament in die Erde besser nicht, sonst darfst du das in 3 Jahren neu machen.
     
  9. Kathrinvdm

    Kathrinvdm Mitglied

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    Es ist in der Tat ein solides Holzhaus, auf allen Seiten geschlossen und aus recht dickwandigem Material. Daher denke ich, dass ein solides Fundament das Beste ist. Auch wegen des tendenziell nassen Untergrunds. Das Betonwerk hat mir heute einen Preis genannt (95 € je Kubikmeter, 70 € für die Anlieferung) und mir empfohlen, den lokalen Baufachmarkt zu kontaktieren, da man mit diesem kooperiere und dieser unter Umständen einen besseren Preis anbieten könne. Habe ich gemacht und auf den Rat des Mitarbeiters hin ein Angebot für Material erbeten (Betonestrich + Estrichgitter.). Eine Stunde später kam eine E-Mail mit der Nachricht, er habe nachgedacht und empfehle mir eine Gartenbaufirma für das Fundament, deswegen sende er mir kein Angebot. Ähm ... Ich habe ihm geantwortet, dass ich für seinen Rat danke, aber dennoch um ein Angebot über den besprochenen Umfang bitte. Außerdem habe ich ihn gefragt, ob er mir denn eine Gartenbaufirma empfehlen könne für ein Alternativangebot. Tse. Kniffliger als ich dachte!
     
  10. Biko

    Biko Mitglied

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    Also ich finde den Preis angemessen! Rechne in Eigenregie knapp 50 Säcke zu 40 Kg Trockenbeton pro Kubikmeter. Wenn du einen einigermaßen hochwertigen Beton haben willst, kostet der Sack 5-6 Euro bei Palettenabnahme.
    50x5,- sind schon mal € 250,- pro Kubikmeter
    Also ich würde zugreifen, wenn der Betonwagen bis zur Baustelle vorfahren und direkt in die Grube schütten kann. Ist schneller, billiger und weniger schweißtreibend :like:like:like
     
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