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Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel

Dieses Thema im Forum "Miniteiche" wurde erstellt von pema, 23. Juni 2018.

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  1. pema

    pema Mitglied

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    Hallo zusammen,
    vor einigen Monaten habe ich nach langem Suchen eine Gruppe Elassoma okefenokee (2M + 4W) ergattert.
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578013_P1080033.JPG_JPG Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578013_P1080028_1388.JPG_JPG


    Die kleinen Barsche haben bis vor drei Wochen im Aquarium gelebt und sich dort auch fleißig vermehrt. Das Becken wurde ohne Technik (bis auf eine Lampe) betrieben.
    Da ich gelesen (und auch von dem Züchter, der sie mir verkauft hat, gehört) habe, dass man sie in den Sommermonaten auch gut in einem Kübel halten kann, habe ich natürlich sofort einen Mörtelkübel (noch einem:rolleyes:) angeschafft und eingerichtet.
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578013_P1080929_1387.JPG_JPG

    Die erwachsenen 6 Tiere habe ich aus dem Aquarium gefischt und vor zwei Wochen in den Terrassenkübel versetzt. Der Kübel hat ein Substrat aus Gartenboden und Sand (eine dünne Schicht). Eine dichte Bepflanzung aus Hornblatt, Wasserpest und Nadelkraut (Crassula recurva) sorgt für das - bei den Fischis beliebte - Pflanzendickicht. Der ebenfalls gesetzte Wasserhahnenfuß (war schon beim Kauf eher eine gammelige Masse:lala5) versucht gerade noch zu überleben.
    Zusätzlich kam ein Holzstück aus dem nächst gelegenen Waldstück ins Becken ebenso wie zwei Hand voll Laub und einige Steine zum Fixieren der submersen Pflanzen.
    Z.Zt. liegt die Temperatur bei 15C°...es ist ziemlich kühl hier geworden:(. Die Fische sollen eine Temperaturtoleranz von 4C° bis 28C° haben. Ich hoffe nur, es ist auch so:engel2.

    Diese Fische lieben Fadenalgen (das habe ich in meinem Fensterbrettbecken auch schon fest gestellt). Sie legen ihre Eier gezielt in Fadenalgennester ab...davon hätten sie jetzt im Kübel auch schon genug:D.

    Hat jemand hier schon mal diese Fische im Kübel oder Becken gehalten...leider gibt es nur sehr wenige Erfahrungsberichte im Netz?. Ich würde mich sehr freuen, mal von anderen Besitzern und deren Erfahrungen etwas zu hören:).
    Petra
     
  2. Biotopfan

    Biotopfan Mitglied

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    Hei, habe im Moment auch ein Pärchen E. Okefenokee mit Jungen, ebenso E. Everglady und Dario sp. Tiger.
    Ein 65 Liter Mörtelkübel läuft ein, aber ich hab gehörtig Fracksausen, sie einfach rauszusetzen.
    Wie lange hast Du einlaufen lassen? Ein weiterer 60 LIter Kübel läuft seit 2 Jahren im Gewächshaus mit Pflanzen und Schnecken.
    Und wie willst Du im Herbst abfischen?
    Evt. werde ich erst die Everglady raustun...von denen hab ich mehr und die Jungen sind schon größer...
    Fadenalgen versuche ich trotzdem zu vermeiden..ich mag sie einfach nicht.
    Moos tuts auch...
    Fissidens oder Ufermoos sind auch sehr fein und Winterhart.
    Das Moos und alle Pflanzen bringe ich so an, das ich es bequem entfernen kann, zum Abfischen..das wird sonst im Herbst evt. sehr ungemütlich.
    Die Lauser können sich sehr gut verstecken...
    VG Monika
     
  3. teichinteressent

    teichinteressent Mitglied

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  4. Biotopfan

    Biotopfan Mitglied

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    Hei..deswegen kommt ja Sand rein.
    Sonst sieht man garnix...
    Ja, Außenaquarium wäre schon toll.
    Aber selbst in einem bepflanzten 54 Literbecken können sie unsichtbar sein, wenn sie scheu sind.
    Meine sind das zum Glück nicht und warten immer auf Futter wenn ich komme.
    Im Moment versuche ich sie an selbst eingefrorene Mückenlarven zu gewöhnen.
    Die fehlen im Winter oder zeitigen Frühjahr schon sehr.
    Sie nehmen sie auch schon schön...morgends als erstes..der Hunger treibts rein ;-)

    Petra, hast Du den Kübel mit Netz zugedeckt?
    Ich hab ja diverse Libellenprobleme...
    VG Monika
     
  5. pema

    pema Mitglied

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    Hallo Monika,
    ein mulmiges Gefühl hatte ich auch, als ich meine 6 okefenokees in den 90L Kübel gesetzt habe.
    Eigentlich war mir auch klar, dass ich sie jetzt kaum noch sehen werden...und so ist es auch. Alle 2-3 Tage sehe ich mal einen - das war's dann auch schon. Aber das sind sowieso kein Showroom-Fische. Vorher waren sie in einem 30L Cube und auch da habe ich nie mehr als 2-3 auf einmal gesehen. Es ging ja schon so weit, dass ich ständig der Meinung war, es wären schon welche gestorben:(...um so größer war die Freude, als ich nach 2 Tagen !, verbracht mit Fangversuchen, wirklich wieder 6 Fische im Eimer hatte:).
    Das Einfahren des Kübels war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Erst fing die - zu großzügig - eingebrachte Laubmenge an zu gammeln und stinken. Also Wasser und Laub wieder raus.
    Dann stellte ich fest, dass der Kübel an einem Lieblingslandeplatz der Gartenvögel stand...alles vollgekackt:argh. Also Wasser zur Hälfte raus und auf einem Rollbrett an eine andere Stelle geschafft. Dabei kippt der Kübel vom Rollbrett und fast das ganze restliche Wasser läuft auch noch raus:argh:argh.
    Also 3. Versuch. In dem jetzigen Zustand habe ich ihn nur 2 Wochen stehen lassen, dann zogen die Fische ein.
    Es wurde aber auch langsam eng in ihrem Cube. Jetzt wohnen da nur noch die Jungfische in unterschiedlichen Größen. Mal schauen, wie viele davon übrig bleiben. Die älteren Geschwister fressen ja leider die jüngeren auf. Außerdem habe ich beobachten können, dass auch die Eltern nicht abgeneigt sind, sich mal so einen Mini ein zu verleiben:lala5. Z.Zt. schwimmen da 10+ in den unterschiedlichsten Größen rum. Die Ältesten sind sicherlich bald auch geschlechtsreif. Im herbst muss also ein größeres Becken her;).
    Auf dem Kübel liegt ein ziemlich feinmaschiges Stück Kaninchendraht. Ob das allerdings Kleinlibellen abhält, wage ich zu bezweifeln. Larven sind bestimmt sowieso schon drin, da ich eine Mischung aus Teich- und Leitungswasser benutzt habe. Aufgefüllt dann durch ein paar Regentage.
    Im Herbst werde ich den gesamten Kübel demontieren. Pflanzen, Steine, Wurzel raus und das Wasser nach und nach abschöpfen und nach Fischen durchsuchen - ich glaube, anders bekommt man die da nicht mehr raus.
    petra
     
  6. Biotopfan

    Biotopfan Mitglied

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    Hallo, ohje..das war ja mit Hindernissen:lach
    Solche Storys kann ich auch erzählen...
    Hier meine 3 Outdoorpötte, die aber immer noch nicht mit Fisch besetzt sind...
    Ist im Mom auch ganzschön kalt...und dauernd drängeln sich ander Arbeiten vor.
    Dazu die Schiss, das irgendwas schief geht:aengstlich
    Aber fertig Bepflanzen könnte ich sie schonmal...
    Den gibt es schon fast 10 Jahre..diesjahr hab ich mal den Wurzelklumpe raus und neu gemacht, nach Lotuskübelmanier
    Vorher
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578082_Topfteich2011.jpg_jpg

    Nachher
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578082_Topfteich Juli 2018.jpg_jpg
    Dann den Mörtelkübel, der für die Elassoma angedacht ist...Der steht in so einem kleinen Tomatenhaus. Bei uns ist es gewöhnlich ehr zu kalt, als zu warm
    Nur blöd, wenn man in Urlaub fährt und es dadurch nicht unter Kontrolle hat:aengstlichBin aber am Beobachten, wie sich hohe Temp. auswirken..beim vorherigen Pott, kein Problem..absolute Höchsttemperatur war da 32° und untendrin kühler...das fanden die Filigranregenbogenjungen damals absolut super...die dachten nicht ans Abtauchen...
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578082_Elassomateich1.jpg_jpg
    Und ebenfalls für Elassoma im Gewächshaus
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578082_Gewächshausaquaponics.jpg_jpg
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578082_Gewaechshauspott.jpg_jpg
    Wie gesagt...in letzterem hab ich teilweise bis zu 80 Libellenlarven rausgeholt...
    Deswegen geht bei mir ohne Fliegennetz garnix mehr.
    Heute gibt es bei Normal wieder welche für 99ct. Auch welche für 1,99€ mit Reißverschluss...das finde ich sehr praktisch
    Muß ich gleich hinfahren.
    Ich hab am Rand grad kleine Kieselsteine reingenäht. Damit die Netze immer schön straff gespannt sind.
    Tja..und dann sind da noch die kleinen Medaka, die in der Wartschleife für Mörtelkübel stehen...

    Das Problem mit dem gegenseitigen Auffressen kann man eigentlich nur so umgehen, das man 3-5 kleine Becken hatte und die Alten immer eins weitersetzt, wenn man die ersten Fischlarven sieht.

    Mit dem Abfischen bleibt es nur einfach, wenn er gut wieder ausräumbar ist.
    Wenn die Pflanzen in den Bodengrund einwurzeln wird es schwierig...
    Der Zyperus is toll..aber das Wurzelwerk eine Katastrophe..bin auf Zyperus Haspan umgestiegen.
    Dann sind mir gekaufte Pflanzen mit Wurzelballen suspekt..1. wegen Dünger und Giften, 2. wegen Algen...
    Aber wer kann das schon:ach
    Und ganz wichtig, viel Moos und Tonbögen, wo sie sich gut verstecken können.
    Hach, Du hast mich motiviert...heute werd ich mal überall Wasserwechsel machen und die Bepflanzung optimieren. Ich finde die Kübel wenn sie schön bepflanzt sind auch ohne Fische toll...Weil ich liebe Wasserpflanzen :)
    Die ersten Echinodorus Jungpflanzen gibt es auch gerade...die könnten da auch einziehen.

    VG MW
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2018
  7. pema

    pema Mitglied

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    Hallo Monika,
    ich glaube, dass deine Elassomas nie umziehen werden (Warum diese Angst) :)...obwohl die Kübel wirklich sehr schön sind und sich jeder Fisch glücklich schätzen könnte, so eine schöne Sommerfrische zu haben;).
    Ich habe meinen Kübel ja auch wirklich nur für die Elassomas eingerichtet. Darum sind mir die Fadenalgen darin auch egal...Hauptsache, die Fische finden es gut.
    32°C sind natürlich schon eine Marke. Der Höchstwert in meinem Becken war bisher 28°. Das fanden die Fischis noch normal:)...ich glaube eher, es ist ihnen jetzt zu kalt (15°). Aber solange ich noch welche im Kübel rumschwimmen sehe, kann es so schlimm nicht sein.
    Überhaupt ist diese Art ja bei Weitem nicht so empfindlich, wie man aus manchen Beiträgen im Netz (bzgl. der Wasserwerte) schließen könnte.

    Ein Fliegennetz habe ich extra nicht über den Kübel gelegt:....ich möchte ja gerne regelmäßig frisches Lebendfutter in Form von Mückenlarven im Kübel haben:D. Der nächste Urlaub kommt bestimmt;).

    Um den Nachwuchs effektiv durch zu bringen, müsste man ein laichwilliges Päärchen aus dem Becken fangen und in einem Becken separieren. Nach der Eiablage natürlich wieder entfernen. Oder - so wie ich es gerade versuche - den Pflanzenteil mit den Eiern aus dem Hauptbecken entfernen und separat (z.Zt. in einen Tupperdose) zum Schlupf und der weiteren Aufzucht bringen.
    Seit zwei Wochen leben einige Minis jetzt bei mir in einer Tupperdose. Letztens sind sie in einem größere Dose umgezogen:). Gefüttert werden sie mit Infusorien und 'grünem Wasser'.
    Mal schauen, was daraus wird.
    petra
     
  8. Biotopfan

    Biotopfan Mitglied

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    Hei..ja, da sagste was..Urlaub...der kommt ja auch noch...
    Immer dieser Brake mitten in der Saison..ich hasse es...
    Ja, die 32° waren in einem Sommer, als es mehrere Tage hintereinander 40° hatte...
    Das war nie mehr da..normal hat man seine Last, das Ding über 20° zu bekommen...
    Weil wenns mal 18° sind, is schonwieder Nachmittag und das Ding geht rückwärts ;-)
    Ich hab schon Jahre damit zugebracht, mehrmals am Tag die Temperatur zu checken...sehr interessant...
    Immer reden alle davon, das es zu warm werden könnte...aber weit gefehlt...das Gegenteil is der Fall...
    1 Woche Regen und 8° ist für die meisten Fische das Aus...Deswegen die Elassoma und jetzt auch die Medaka...
    Die können das ab und 4-32° sind zwar die Extreme, aber kommen in ihren natrürlichen Habitaten auch vor...
    Wenn man nicht filtert oder umrührt, sind auch in solchen Kübeln deutliche Temperaturschichtungen.
    Muß man nurmal reingreifen um irgendwas darin zu machen...das merkt man deutlich.
    Das Thermometer schwimmt halt normal oben rum und zeigt auch nur das an...
    Ein Thermometer mit Fühler am Kabel das man rauf und runter bewegen kann, ist da schon aussagekräftiger.

    Meistens perlt es auch wie verrückt...so das zur warmen Tageszeit auch immer genug Sauerstoff im Wasser sein sollte....

    VG Monika
     
  9. Tottoabs

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    Ich hatte in Hannover in einem 30x30x30 Becken eine große Zyperngraspflanze mit riesig vielen Wurzeln. Da sind dann zwei Pärchen Evergladi rein gewandert....Man kann ja kein Wasserbecken ohne Fische stehen lassen.
    Da ich in der Zeit jede Menge Fische gezüchtet habe, hatte ich immer Atemia im Ansatz. Das Atemiasieb wurde dann immer in dem Pott ausgewaschen.......Glaube da habe ich später was bei 60 Tiere in unterschiedlichen Größen raus geholt. Ich glaube nicht das da irgend einer die Jungen gefressen hat. Derzeit ist mir das mit den Elassomas zu aufwendig. Da ich kein Lebendfutter in ausreichenden Mengen habe.
     
  10. Biotopfan

    Biotopfan Mitglied

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    Hei, ja das mit dem Zyperus kenn ich auch mit dem Wurzelwerk...
    Meine ersten Elassoma lebten auch in so einem technikosen Becken im Treppenhaus.
    Der Zyperus war nicht zu bändigen und 2x im Jahr mußte ich mit der Rosenschere dran und freischneiden.
    Jedes mal hatte ich Angst, das den Elas was passiert.
    Vermehrt haben sie sich damals leider nicht. Ich glaube, ich hab sie zu wenig gefüttert.
    Es gab genug Hüpferlinge und Muschelkrebse im Becken..aber das hat wohl nicht gereicht.
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578150_Elassomaeverglady2.jpg_jpg
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578150_Elassomaeverglady.jpg_jpg
    Das Becken war sehr, sehr unansehnlich :-(
    Deswegen hab ich den Zyperus in die Verbannung geschickt...
    Dann hatte ich einen im 50 Literkübel draußen. Überwintert hat er in der Garage.
    In meheren Jahren hat der Zyperus den Pott zu 2/3 mit Wurzeln gefüllt...
    Elassoma Schwarzbarsche im Terrassenkübel_578150_Topfteichzyperus.jpg_jpg
    Dieses Jahr hab ich das Ding auch zerlegt und neu gemacht...
    Wahnsinn, dieser Wurzelfilz. Das gemeine ist, das darin jede Menge Marsilea Hirsuta steckt.
    Das muß ich noch rauspuhlen.
    Ich werde auf jedenfall auspassen, dass das nichtmehr passiert...
    VG Monika
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2018
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