Youtube Facebook Twitter

Grosses Stichlingssterben ab 27 °C?

Dieses Thema im Forum "Fische (allgemein)" wurde erstellt von Christo, 22. Juni 2005.

Die Seite wird geladen...
  1. Christo

    Christo Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    26
    Galerie Fotos:
    0
    :cry:
    Hi Leute,

    und ich Naivling dachte noch: Dich erwischt es nie! Oh, Hochmut kommt vor dem Fall!

    Nun, seit ein paar Tagen habe ich doch glatt den Verlust von drei Stichlingen zu beklagen. Über das Nichtvorhandensein von sieben Artgenossen hatte ich hier ja schon in einem anderen Thread berichtet. Doch nun ist es amtlich: Ich musste in den letzten zwei Tagen drei Stichlingsleichen entsorgen. Ob diese nun der "verschollenen" Fraktion angehörten, kann ich nicht sagen, da ich meine Fische nun mal nicht "beringt" habe.

    Aber nun die alles entscheidende Frage: Warum? Warum sie? Warum ich?? Nein, im Ernst! Kann es an den zugegebenermaßen recht hohen Wassertemperaturen gelegen haben? Ich hatte zeitweise Temps von etwa 27-28 °C in dieser warmen Zeit. Irgendwo habe ich gelesen, dass Stichlinge lieber kühles Waser vertragen. Goldis sind in dieser Hinsicht ja erheblich toleranter, zumindest kurzfristig.

    Oder gibt es sonst noch einen Grund? Einer der Sichlinge war die ganze Zeit über mit unserer Seerose (bzw. dem Substrat darunter) beschäftigt. Fürs Kinderkregen doch eigentlich etwas spät, oder?

    Na ja, schade is' scho! Solange nur meine Goldies durchhalten. Die fressen ausserdem für ihr Leben gerne Haferflocken. Dafür lassen die sogar das Fischfutter stehenaUnd das Zeug sinkt so schön auf den Boden, da können die dann nach Herzenslust grüdeln.

    Vielen Dank schon Mal für Eure Tipps,

    Viele Grüße
    Christoph
     
  2. Jürgen

    Jürgen Mitglied

    Registriert seit:
    15. Aug. 2004
    Beiträge:
    247
    Galerie Fotos:
    0
    Hallo Christoph,

    ich denke du bist mit deiner Vermutung auf dem richtigen Weg. Für Stichlinge habe ich 25°C als max. zulässige Temperatur in Erinnerung. Das war damals der Grund warum ich mich gegen diese Fische entschieden habe, da ich das nicht garantieren konnte. Heute sieht die Sache anders aus, jedoch kann ich mich nun nicht zwischen Stichling und Elritze entscheiden. ;)

    MFG...Jürgen
     
  3. stu_fishing

    stu_fishing Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2005
    Beiträge:
    217
    Galerie Fotos:
    1
    Teichtiefe (cm):
    -
    Teichvol. (l):
    je nachdem
    hallo,

    stichlinge vertragen definitiv keine temperaturen über 25/26°C..hab das bei einigen versuchen welche im aquarium zu halten schmerzhaft feststellen müssen!..wobei das eigentlich lustig ist da sie in der freien natur wirklich so zienlich jeden tümpel bewohnene( in meiner nähe einige tümpel mit ca 20cm wassertiefe!)

    mfg thomas
     
  4. Christo

    Christo Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    26
    Galerie Fotos:
    0
    @ Jürgen und Thomas,

    nun, dann war das wohl die Ursache. Aber was tun? Der Teich liegt nun mal während der Mittagszeit in der Sonne, gegen Morgen und Abend ist er allerdíngs beschattet. Die Erklärung für den Temp.-Anstieg liegt sicher daran, dass ich eine Bachlaufpumpe mit erheblichem Volumenstrom habe. Aus gutem Grund fördere ich das Wasser nicht aus der tiefsten Stelle, aber wenn die Sonne die Steine des Bachlaufs bescheint, ist das wie ein perfekter Wärmetauscher.

    Also: Aus mit der Pumpe, zumindest während der größten Hitze? Ist dann der Sauerstoffanteil noch ausreichend? Ich habe kein Messgerät zur Hand für gelöstes O2.....

    Oder beschatten?? Man, was für'n Aufwand nur für ein paar Stichlinge.
    Und extern kühl lagern? Die Stichlinge kann ich kaum fangen, weil man sie a) nur sehr schlecht sieht und b) die Viecher so dermassen schnell sind, dass der restliche Fischbestand einen Schaden kriegt, wenn ich da mit dem Kescher hinterher bin...

    Vielen Dank nochmal und viele Grüße

    Christoph
     
  5. gabi

    gabi Mitglied

    Registriert seit:
    13. Okt. 2004
    Beiträge:
    403
    Galerie Fotos:
    0
    Teichvol. (l):
    3000
    Hi Christo,

    Ich weiß ja nicht wie du dir deinen Teich in der Zukunft vorstellst. Mir fallen als Schattenspender Seerosen ein. Habe ja selber zwei und mit den Temperaturen in der Tiefe (80 cm) keine Probleme. Andere Schwimmpflanzen, z.B. die Wasserhyazinthe, sehen zwar hübsch aus, sind aber nicht winterhart und werden vom Wind zumeist in eine Ecke zusammengepustet. Die Seerosenblätter dagegen bleiben so ziemlich in der Mitte.
     
  6. Jürgen

    Jürgen Mitglied

    Registriert seit:
    15. Aug. 2004
    Beiträge:
    247
    Galerie Fotos:
    0
    Hi Christo,

    vielleicht setzt du für den Anfang mal am "Wärmetaucher" an. Die Steine dort zu entfernen und den Wasserstrom drosseln sollte noch der geringste Aufwand sein. Hoffe ich zumindest. :oops: Oder du stellst die Aktivität des Bachlaufes bei Sonnenschein komplett ein.

    Wegen dem O2 würde ich mir da mal keine grauen Haare wachsen lassen.


    MFG...Jürgen
     
  7. Haiflyer

    Haiflyer Mitglied

    Registriert seit:
    6. Apr. 2005
    Beiträge:
    217
    Galerie Fotos:
    0
    Teichvol. (l):
    45000
    hi

    wäre es auch möglich einfach kaltes wasser nachflie´ßen zu lassen. ? also sprich mit hilfe des gartenschlauchs ? muss das auch FAST jeden abend tun da der teich bei uns ebenfalls über mittag in der sonne steht oder zumidnest fast. ich sag mal von 11 bis halb 1. da is abends immer ne menge verdunstet. also so 2cm. wobei die 25 grad die wir momentan im teich ham den koi nix ausmachen dürfte oder ?
     
  8. Christo

    Christo Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    26
    Galerie Fotos:
    0
    @Gabi,
    ja, ich habe auch drei Seerosen, die langsam anfangen sich zu entwickeln. In der unmittelbaren Nähe ist auch die tiefste Stelle (110 cm) des Teiches. Da unten habe ich allerdings noch nicht gemessen.

    @Jürgen,
    genau diesen Weg bin ich auch gegangen. Die Steine bzw. Platten zu entfernen ist a) sehr aufwändig und b) kommt dann die schwarze Teichfolie zum Vorschein :-(, wobei ich dann den Teufel mit dem Beelzebub austreiben würde... Ich habe einfach während der größten Hitze die Pumpe ausgestellt - das muß ein Teich aushalten können. Denn was mache ich im Urlaub, wenn die Pumpe kaputt gehen sollte? Mein Nachbar baut bestimmt keine neue ein... O2: da scheinst Du recht zu haben, die Goldies schnappen nicht mehr nach Luft (IM WASSER!!) als sonst auch.

    @Haiflyer,
    ja, Nachfüllen muss ich auch, wobei die Verdunstung nicht nur von der U- und Wassertemperatur abhängt, sondern vor allem von der Luftfeuchte und von der Windgeschwindigkeit (schon mal im dampfnassen Badezimmer die Haare gefönt? Das dauert ewig!), allerdings sind die Wassermengen bezogen auf das Teichgesamtvolumen ja eher gering. Bei geschätzten 14 qm und einer Nachfüllung von 3 cm komme ich auf schlappe 420 Liter 10-grädiges Wasser. Das senkt meine Teichtemperatur im Idealfall vielleicht um 1 Grad - wenn überhaupt. Nein, ich denke, ich muß hier nach dem Darwinschen Prinzip verfahren: Nur die Harten komm' in Garten!

    Nun ist es die letzten Tage ja erheblich kühler hier und das Problem erledigt sich zunächst von selbst. Viele Freiheitsgrade hat man(n) ja eh nicht.

    Vielen Dank für eure Tipps,
    bis bald auf dieser Welle, schönes Wochenende

    Christoph

    P.S.: Jürgen: Ich denk an Deine Pflanze! Jeden Tag! Aber die Goldies ernähren sich momentan davon - muss ich wohl einzäunen (die Pflanzen :))
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden