Japan-Ecke

KamiSchami

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huhu, so der nächste bauabschnitt ruft. ich würde mir gerne ne kleine japanecke für meine bonsais bauen. ich hab keine lust beim betrachten bzw. formgeben meiner schätzchen meine nachbarn bei der gartenarbeit zuzusehen. wenn irh versteht was ich meine... in der ruhe liegt die kraft :D was nehme ich denn am besten für den hintergrund. bambus? schilfmatten? ich bin mal auf eure vorshcläge gespannt. war schon auf dieversen seiten, hab aber nix gescheites gefundne. danke schonmal gruss kami
 

Findling

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Hallo Kami,

also - wenn schon, dann richtig! Für mich persönlich käme also nur Bambus in Frage. Problem: viele Bambusarten wuchern sehr gerne!

Eine Lösung könnte evtl. sein, an der Grenze deiner Japanecke in Richtung Nachbar mehrere rechteckige Maurerkübel - nachdem du im Boden mehrere Wasserabzugslöcher angebracht hast - vergraben und den Bambus da rein pflanzen. Japanecke bedeutet für mich Kiesbett, was also eine Kaschierung der Kübelränder problemlos macht. Dann musst du nur noch darauf achten, dass sich keine Ausläufer aus den Kübeln raus "verirren". Schon hast du einen lebenden, aber doch kontrollierbaren und ebenfalls asiatisch wirkenden Sichtschutz.

Wäre das für dich vorstellbar?

Gruß
Manfred
 

KamiSchami

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hi, also eigentlich schon. an lebenden bambus hab ich noch garnet gedacht.... dachte so an ne wand aus bambusstöcken... aber das ist noch besser *ggg* was ich noch nicht verstehe sind die wasserabflüsse in den kübeln.... könnte da nicht auch was rauswachsen? danke gruss kami
 

Findling

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Hallo Kami,

herauswachsen kann da theoretisch schon etwas (wenn die Wurzeln denn so tief reichen), aber sie sind trotzdem notwendig, damit bei Regen das Wasser nicht wie in einem Eimer stehen bleibt und dir die Pflanzen ertrinken. Es reicht, wenn die Anzahl und Größe der Löcher überschüssigem Wasser das Versickern erlaubt. Um das zu erleichtern, würde ich unter den Kübeln noch eine Kiesschicht von ca. 5 - 10 cm als Drainage einbauen.

Gruß
Manfred
 

Wisliger

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AW: Japan-Ecke

Hallo Kami,

ich würde Dir empfehlen anstelle der Kübel evtl. ein Betonrohr als Begrenzung für den Bambus einzugraben. Diese Rohre gibts mit verschiedenen Durchmessern und Längen (Empfehlung: mind 60 x 60 cm) und für wenig Geld im Bauhandel. Die Bambus-Rizome sind echt stark und können dünneren Plasik leicht durchstossen.
 

bonsai

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Moin Kami,
Bambus habe ich auch als Hecke im Garten. Eine Rhizomsperre ist schon angebracht, vor allem, wenn du die stark wuchernden Arten einsetzen willst.
Durch die Wände der Mauerkübel stoßen die jedoch nicht. Gießen ist dann aber notwendig sowie das Auslichten der Triebe- aber das kennst du ja als Bonsaifreakle. Das finden des Gleichgewichts zwischen Wurzel, Grünmasse und Topf ist doch eine der elementaren Dauerarbeiten an den Bonsai.
Wenn Bambus schön aussehen soll, benötigt er Platz, damit die voll entwickelten Triebe dann auch schön überhängen können. Wenn du also nur einen Sichtschutz willst ist eine Konstruktion aus Bambusrohr, Schilf o.Ä. sicherlich zielführender. Die Bonsai kommen auch vor einer nichtgrünen Wand eindeutig besser zur Geltung.
Für so richtige Bambus-Elemente mit schön dicken Stämmen musst du das Portemonaie aber ganz schön weit aufmachen. Die Schilfmatten vom Baumarkt tun es auch, Du musst nur eine Lattenkonstruktion herstellen zur Befestigung.

Gruß
Norbert
 
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