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Kampf gegen die Wühlmaus

Dieses Thema im Forum "Haus und Garten" wurde erstellt von pyro, 10. Sep. 2019.

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  1. pyro

    pyro Mitglied

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    Ich habe seit einiger Zeit eine oder mehrere Wühlmäuse im Garten und bekomme die Viecher nicht los.

    Bisher habe ich versucht mit zwei Lebend-Klappfallen die ich in einen Gang eingesetzt habe die Wühlmaus zu fangen - ohne Erfolg.
    Dann hab ich Wühlmausgift gekauft und an über dutzend Stellen in einen aktiven Gang gestreut - ohne Erfolg.
    Da ich Pyrotechniker bin hab ich mit Rauchkörpern und weiterer Pyrotechnik die ich in den Gang gelegt und gezündet habe gearbeitet - ohne grossen Erfolg. Ich konnte die Wühlmaus damit nur für eine geringe Zeit ablenken.

    Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten das Biest los zu werden bin ich nun auf Buttersäure gestoßen. Die Handhabung der Buttersäure ist aber scheinbar nicht ganz einfach, nicht ganz gefahrlos und vor allem auch für uns Menschen mit einem unangenehmen Geruch verbunden.

    Aus diesem Grund die Frage in die Runde ob bereits jemand Erfahrung mit Buttersäure gesammelt hat und mir ein paar Tips und Ratschläge geben könnte.

    Eine weitere Möglichkeit die ich in Betracht ziehe ist der Kauf von Schussfallen mit Platzpatronen.

    Welche Tips hättet Ihr denn noch?
     
  2. Tottoabs

    Tottoabs Mitglied

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    Eine Katze.
    Ansitzstange.
    Eulennistkasten.
     
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  3. troll20

    troll20 Mitglied

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    Jack Russel
    Dynamit
    Oder den Teich doch lieber aus Beton bauen
    und sich den Lebensraum mit der kleinen Maus teilen. :kopfkratz
     
  4. Anja W.

    Anja W. Mitglied

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    Kommt drauf an, wo du wohnst.

    Bei mir half Wasser ... viel Wasser. Aber hier gibt es insgesamt sehr wenig Wühlmäuse. Bei einer Freundin, die direkt am Feld wohnt, half gar nichts, da die Mäuse immer wieder aus dem Feld kamen. Allerdings hat sie mit Ihren vielen Versuchen inkl. "Fachmann", so viel im Garten kaputt gemacht, dass auch die Nützlinge weg waren. Da wo es zu viel wird nimmt sie jetzt wieder Wasser + Hund. Ansonsten sind die Jäger zurückgekommen und sie hat sich mit dem Rest abgefunden. Pflanzen werden zum Teil in Körben und Eimern gepflanzt. Neulich haben wir 3 Jungfüchse im Garten beim Mäusejagen beobachtet. War sehr lustig und viel besser als dass, was wir uns eigentlich im Fernsehen ansehen wollten.

    Herzliche Grüße
    Anja
     
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  5. pyro

    pyro Mitglied

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    Vielen Dank für Eure Antworten bisher auf die ich schnell eingehen will:

    - Katze: Gibt es in der Nachbarschaft einige. Die sind auch in meinem Garten unterwegs, scheinen aber das Problem nicht zu lösen.
    - Ansitzstange: Hätte ich sogar so ähnlich. Die Stangen wo Bohnen wachsen, alternativ hätte ich einige Tannenbäume oder das Hausdach. Das Tier das die Stange nutzt fehlt halt...
    - Eulennistkasten: Hier das gleiche... nur ein Nistkasten bringt nix. Den Bewohner gibts hier leider nicht.

    - Hund: Ich hab leider nicht die Zeit um mich um einen Hund kümmern zu können.
    - Dynamit: Ich hab sogar sowas ähnliches hier aber ich will natürlich nicht mein Haus und Wintergarten beschädigen.
    - Teich aus Beton: Es geht schon lange nicht mehr nur um den Teich!!!
    Die Wühlmaus zerstört mir den gesamten Rasen, es werden Gehwegplatten unterhöhlt und die Platten sinken ab, der Gemüsegarten wird heimgesucht, Beerensträucher hatten kaum ertrag und kümmern vor sich hin usw.
    - Lebensraum mit der Maus teilen: Hab ich kein Problem wenn die sich anständig aufführen würde und nicht tausende Euros Schaden macht. Wer keinen Schaden hat der redet sich natürlich leicht... Das soll nun kein Angriff sein aber ich lade jeden gern zur Gartenbesichtigung bei mir ein.

    - Wasser: Als die Maus meine Teichfolie anknabberte flossen gut 3000 Liter Wasser raus. Beim Auffüllen usw. floss auch immer wieder einiges Wasser raus in die Gänge. Auch hier bisher kein Erfolg bzw. eher der negative Erfolg das sich die Tiere in den höher gelegenen Garten bewegt haben.
    Bei den Füchsen ist das selbe wie bei Eulen usw. Die hab ich nicht hier...
     
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  6. Kathrinvdm

    Kathrinvdm Mitglied

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    Ich habe ein ähnliches Problem. Mein gepflasterter Gartenweg und zwei Terrassen, die ich gepflastert habe, sinken regelmäßig in Teilen ab, es ist zum Verrücktwerden. Überall in meinen Beeten am Haus entlang finden sich Mauselöcher und beim Jäten im Beet breche ich regelmäßig mit dem Fuß ein … Wir haben fünf Katzen, aber die scheinen das Problem tatsächlich auch nicht zu beheben, auch wenn sie regelmäßig Mäuse fangen. Mit Gift möchte ich nicht gern arbeiten und bei pyrotechnischen Experimenten ist mir das Risiko, dass sich die Tiere in ihren Gängen schwer verletzt zu Tode quälen, zu groß. Ich kann also nur versuchen, die Mäuse vom Haus weg in den weiteren Garten zu vertreiben und weiter auf die Katzen hoffen …
     
  7. ralph_hh

    ralph_hh Mitglied

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    Ich hab eine Schussfalle und damit gute Erfahrungen gemacht, allerdings hat das seine Grenzen, wenn die Viecher sich schneller reproduzieren als du sie umlegst.

    Wenn sich das auf einen kleinen Garten beschränkt und die Nachbarn ähnliche Maßnahmen ergreifen klappt das. Wenn die Mäuse zu hunderten aus der freien Natur nebenan kommen, dann eher nicht. Dann aber müsste es doch möglich sein, die Mäuse dazu zu bringen, die Natur als angenehmer zu empfinden als Deinen Garten, diesen Zweck erfüllen diese Piepsgeräte. Die Piepser habe ich gegen Maulwürfe versucht, ohne Erfolg allerdings, wenn es überall piepst, auch beim Nachbarn, dann leben die halt damit, aber wenn die Mäuse in den Wald oder auf die große Wiese ausweichen können, müsste das klappen. Mal versuchen..

    Einfacher wird es, wenn klar ist, von welcher Seite die einwandern. Wenn an einer Seite ein festgerüttelter Weg ist, an zwei Seiten Nachbarn, Granitpalisaden den Weg versperren und man sieht die Hügel über Tage von der freien Wiese langsam auf sich zu wandern, dann kann man da Fallen legen oder diese Grenze unterirdisch zumachen.
     
  8. pyro

    pyro Mitglied

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    Welche Schussfalle hast Du? Da gibt es auch unterschiedlichste Typen - von manchen ließt man auch nicht so gutes.

    Die Piepsgeräte habe ich bisher ignoriert da ich zu oft gehört bzw. gelesen hab das die nichts bringen sollen. Weiter verunsichert mich da der sehr breite Preisunterschied bei diesen Piepsern. Die gibts ja von 10 Euro bis 100 Euro so ungefähr...

    Ich hab an 2 Grundstücksgrenzen (Norden und Osten) freie Wiese. Die nördliche Wiese ist ca. 35m breit dann kommt eine Strasse. An der östlichen Grenze kommt nach ca. 70m Wiese ein kleines Waldstück. Die Wiese wird von Maulwürfen bewohnt. Wühlmausgänge sind auf der Wiese keine zu sehen.
    Im Süden hab ich einen Nachbarn, sein Gemüsegarten, diverse Büsche und Rasenfläche - dort tummeln sich die Wühlmäuse teilweise auch. Im Westen verläuft die Strasse. Zwischen Gartenzaun und Teerstrasse, also der Bereich wo in der Stadt ein Bürgersteig verläuft hab ich einen Streifen Rasen. Dort sind auch Gänge - ca. 15m von meinem befallenen Garten entfernt. Ich gehe aktuell also von mindestens 2 Tieren/Gehegen aus.




    Wie diese Mäuse sterben und wie lang die dafür brauchen ist mir inzwischen noch deutlich mehr egal wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Hauptsache sie tun es und das möglichst bald und möglichst alle.



    Nochmal zu der Ausgangsfrage... Erfahrungen mit Buttersäure? Hat das jemand?
     
  9. ralph_hh

    ralph_hh Mitglied

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    Von Buttersäure hab ich Abstand genommen, ich hab mich eingelesen und beschlossen, dass das vermutlich so doll stinkt, dass ich das im eigenen Garten nicht mehr aushalte.

    Piepser hatte ich diese mit 4 D-Zellen, die sind gut laut. Blumentopf drüber und oben hört man nichts mehr, das ist der Nachteil der solarbetriebenen, die hört man im ganzen Garten. Man kann natürlich auch ein Radio vergragen oder bei Conrad mit ein bisschen Bastelei was strombetriebenes mit Netzteil basteln, braucht dann keine Batterien mehr.

    Schussgerät hab ich das hier:
    https://www.weidezaun.info/2x-voss-...Im5LijLrI5AIVzOJ3Ch1pyg4-EAkYASABEgIoSPD_BwE#
     
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  10. jolantha

    jolantha Mitglied

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    100 te von wühlmäusen zu bekämpfen betrachte ich mittlerweile als sinnlos. die gewinnen ja doch. Auch bei mir ist alles unterhöhlt, und richtig schlimm ist es am Übergang zum Graben / Wald.
    Da ist auf 40 m Breite der Untergrund vollkommen unterhöhlt, und man muß aufpassen, daß man sich nicht die Beine bricht.
    Ich mache einfach gar nichts dagegen, weil ich doch nichts erreiche.
     
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