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Moderlieschensterben

Dieses Thema im Forum "Fische (allgemein)" wurde erstellt von Daniel_D, 1. Juli 2018.

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  1. Daniel_D

    Daniel_D Mitglied

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    Hallo ...

    ich habe in meinem kleinen Teich das Problem, dass mir meine Moderlieschen langsam wegsterben.

    Die aktuelle Anzahl der Fische im Teich kann ich leider nur schätzen, da die Tiere sich teils gut
    zwischen der Wasserpest verstecken und man so nur immer mal sporadisch die Fische sieht.

    Gekauft wurden gesamt: erst 10 Moderlieschen, später noch mal 6 dazu, wovon nun nur noch

    max. 8 leben dürften.
    Dazu kommen 8 Bitterlinge, später noch mal 4 dazu, wovon mindestens dann einer starb.


    Der Ablauf den ich bisher beobachten konnte, war fast immer der selbe. Normalerweise sind die
    Moderlieschen ja sehr aktiv und schnell unterwegs im Wasser. Schießen auch aus dem Wasser
    heraus, um Flugtiere über der Wasseroberflächen zu erwischen und landen dabei schon mal
    auf einem Seerosenblatt. Zappeln sich aber wieder von alleine ins Wasser zurück.


    Wenn ich dann aber einen Fisch bemerkte, also ein Moderlieschen, das schon für einen kurzen

    Moment inne hält, weiß ich inzwischen, gleich geht es wieder los.

    Es dauert nicht mehr lange und es kommt dann zB in den Flachwasserbereich, sondert sich von den

    anderen ab und wird immer träger, schwimmt irgendwo vor, als würde er das Hindernis nicht erkennen.
    Gestern zB sah ich kurz zuvor, wie der noch scheinbar normale Fische, nur etwas "müde" kurz von
    einem anderen angestupst wurde. Er reagierte darauf und schwamm dann erst mal weiter.


    Man erkennt dann auch, dass er die Kiemenbewegung deutlich reduziert. Auch die Bewegung der
    Brustflossen hört auf, liegen am Körper an. Manche lebten noch, konnten
    aber den Körper nicht mehr stabil im Wasser halten. Seitenlage, Rückenlage, senkrecht im Wasser stehend .... wieder stabil, aber nicht lange.


    Bei den meisten Fällen lieft dies innerhalb von deutlich weniger als 1 Stunde ab.

    Einer hat dies bisher über mehrere Stunden gezeigt, und war am Ende auch mit dem Bauch oben,

    ohne weitere Lebenszeichen.


    Im Laufe der letzten Monate sind mir auf diese Weise mindestens 8 Moderlieschen gestorben.

    Immer nur eines.

    Von den Bitterlingen, die ich zusätzlich im Teich habe, habe ich bisher nur einen tot am Grund liegend feststellen können. Äußerlich war für mich am Bitterling nichts ungewöhnliches zu erkennen.
    Die Bitterlinge sind nach dem Kauf, teils deutlich gewachsen, verfärbt und Vermehrungsaktiv.

    Bei den Moderlieschen kann ich das nicht wirklich beurteilen, ob sie größer geworden sind.


    Im Teich sind zusätzlich 4 große Teichmuscheln und ein paar Sumpfdeckelschnecken
    und unbewusst durch Pflanzennachkauf, eingeschleppte Blasenschnecken, die in einem
    richtig flotten Tempo durch den Teich putzen.

    Ebenso hatten sich im Frühjahr sechs Molche eingefunden. Zwei Teichmolche und vier Bergmolche,
    wovon aktuell nun nur noch zwei über sind, dafür aber ein bisschen Nachwuchs.

    Ebenso habe ich sieben winzige Jungfische. Ob die den Moderlieschen oder den Bitterlingen zuzuordnen
    sind, weiß ich leider noch nicht. Vom Schwimmverhalten würde ich eher meine, es sind Moderlieschen.
    Die Jungtiere sind in einer eigenen, wasserdurchlässigen Box untergebracht.

    Die Jungtiere bekommen auch unregelmäßig Besuch von den zwei verbliebenen Molche, wobei die
    eigentlich nur durch hereinkrabbeln, obenherum in die Box kommen können.
    Ein Jagtverhalten nach den winzigen Fischen konnte ich bischer nicht beobachten, obwohl der
    kleinste Fisch grad man so groß, wie eine große Mückenlarve ist ...

    Die Bitterlinge sind im Teich sehr aktiv, grad auch wenn es um ihre Muscheln geht. Gefüttert mit lebenden
    Mückenlarven aus dem Garten und die "Post" geht ab für die Bitterlinge und Moderlieschen.
    Die Bitterlinge wiederum sieht man deutlich, die Algen abgrasen.

    Das Wasser ist bis auf den Boden klar, trotz Algen im Teich.
    Im Teich sind mehrere blühende Seerosen, Schwertlilien, Wasserpest, Hornkraut etc.
    Es läuft rund um die Uhr ein Mauk-Teichfilter mit UV-Lampe.
    Zusätzlich eine Pumpe mit einem Wasserglockenaufsatz, die 3x am Tag für 1h die zusätzlich Wasseroberfläche belebt.


    Der Versuch, mit einem Sera 6 in 1 Wassertest ein Problem zuerkennen, bringt mich auch nicht weiter.
    Einzig, der gH-Wert ist laut Teststreifen zu niedrig. Das aber erst nach den starken Regenfällen vor
    ein paar Wochen, aber das Moderlieschensterben hat schon begonnen, als der gH-Wert noch gut war.



    http://fs1.directupload.net/images/180701/cls8en94.jpg
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Juli 2018
  2. Tottoabs

    Tottoabs Mitglied

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    Der Fisch auf dem Bild ist auf jeden Fall sehr mager......
    Mach mal einen Wasserwechsel 20%, ist immer gut.
     
  3. Daniel_D

    Daniel_D Mitglied

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    Hallo, danke für den Hinweis zum Fisch.

    alle anderen Opfer, über die Zeit, sahen gleich aus. Sie hatten für mich äußerlich keine "Beschädigungen".
    Es fehlte nichts, außer, dass ich meine, im Bereich des Bauches, würden Schuppen fehlen, weil es
    nicht durchgängig silbern schimmert, sondern nur weiß aussieht.
    Auch in der Zeit, wo man den Fisch noch beobachten kann, fällt mir nichts auf ... außer, dass er
    immer träger wird und das recht schnell.

    Das Tier auf dem Bild war vom letzen mal.23.06.2018 .... jetzt sind 7 Tage vergangen und wieder einer.

    Gestern, als dies passiert ist, bzw anfing, habe ich dem Teich Wasser zugeführt, da der Teich etwa
    10cm Wasserhöhe verloren hatte. Das Wasser kommt direkt aus der Wasserleitung und wurde langsam
    eingefüllt. Dies dürften etwa schon 500l gewesen sein.

    Über die Tage/Wochen hatte ich die Tiere immer wieder mit Mückenlarven aus dem eigenen Garten gefüttert.
    Diese wurden auch sehr gerne angenommen. Was soll dann das magere Erscheinungsbild des Moderlieschen
    begründen ?
    Gekauft waren alle recht klein und sportlich.

    Kann es einen Zusammenhang geben, wenn man versucht Algen aus dem Teich zu fischen ?
    Wird da vielleicht etwas freigesetzt, aufgwirbelt, wonach die Tiere schnappen und sich vielleicht
    vergiften ?

    Ich habe nicht viel Algen im Teich, aber sie setzen halt immer wieder an und ich gehe her und versuche
    sch u.a. mit einem runden Stab zu entfernen. Ich drehe dazu den Stab und wickel die Algen auf, direkt an
    den Stellen, wo sie etwas mehr vorhanden sind. Zusätzlich sammeln sich auch Algen auf dem Grund,
    diese wurden gestern zB durch das Einbringen vom Leitungswasser in Bewegung gesetzt und von der
    Flachwasserzone in den tiefen Bereich "gespült" ... langsam ...
    Die Sterbefälle waren mehrfach, nicht immer, im Zusammenhang mit meinen Algenangelaktionen.
    Ich habe aber nie Fische gejagt, oder sich auch nur bewußt berührt. Wirklich immer nur den
    dünnen Stab ins Wasser, ran an die Algen und gedreht, bis die Algen angefangen haben, sich am
    Stock zu verfangen und dann aufgedreht.
    Mein Wasser ist ansonsten komplett klar, bis auf den Teichgrund. Je nach Sonnenstand kann man den
    gesamten Teich einsehen. Ebenso sieht man, wie, scheinbar nur die Bitterlinge, die Algen von den
    Teichwände abzupfen.
    Ich füttere die Tiere ansonsten gar nicht, bis auf die Mückelarven.

    Die Frage im Geschäft nach einem Grund ... " ich hätte mal gelesen, im Internet, die wären verhungert ..."
    bekam ich die direkte Antwort, das wäre Qutatsch. Und, die bräuchten kein Extrafutter.

    Anfangs hatte ich noch Bachflohkrebse und Wasserflöhe gekauft und gegeben.
     
  4. Tottoabs

    Tottoabs Mitglied

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    Versuch mal Flockenfutter.
    Wasser zuführen ist kein Wasserwechsel. Ruhig Teich überlaufen lassen.
     
  5. Knoblauchkröte

    Knoblauchkröte Experte Mod-Team

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    Hi Daniel,

    wie lange sind die Moderlieschen eigentlich schon im Teich?

    MfG Frank
     
  6. Christine

    Christine Mod-Team Mod-Team

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    Hallo,
    die Frage von Frank lag mir auch auf den Lippen, denn die Lebenserwartung von Lieschen ist eher gering - bei zwei, drei, mal bis zu vier Jahren. Waren das Jungtiere oder erwachsene Fische, als Du sie bekommen hast?

    Das die Molche nicht mehr da sind, ist normal. Teichmolche bleiben nur zur Paarung und Eibablage im Teich.

    Ein Filter mit UV ist übrigens für Muscheln nicht so prickelnd...leben die noch?
     
  7. Daniel_D

    Daniel_D Mitglied

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    Hallo,

    der Teich wurde dieses Jahr Anfang Mai neu eingerichtet.
    Früher waren nur die üblichen Goldfische drinnen, danach lange nichts
    und die Pflanzen haben den Teich komplett übernommen.
    Ich habe ihn komplett entleert, alleine 500kg zur Mulchanlage gebracht,
    was rein aus Pflanzen und Wurzelwerk bestand ...
    Nachdem ich beim Auf und Ausräumen des Teichs dann zwei Molche
    gefunden habe, Bergmolche, war die Entscheidung da, keine Goldfische
    mehr zu nehmen und kam mit Hilfe des Internets auf die Lösung mit den
    Moderlieschen, Bitterlingen und Teichmuscheln, was ich bisher nicht
    bereut habe. Es ist aber doch recht entäuschend, zu sehen, dass Tiere
    sterben und man weiß nicht, warum.

    Ich konnte heute gegen 16:00 noch mal einen guten Blick in den Teich werfen,
    da die Sonne optimal stand. Die Moderlieschen, die ich beim Vorbeischwimmen
    erkennen konnte, waren unterschiedlich. Denke aber mal, dass dies nicht gleich
    auf eine direkte Abmagerung rückschließen läßt, sondern Männchen/Weibchen.

    Ähnich verhält es sich auch bei den Bitterlingen, obwohl ich die alle von einem
    Händler hatte, alle beim Kauf gleich groß und einfach nur silber ausschauten.

    Nun sind es teils noch etwas kleinere fast schwarze Männchen mit roten Spitzen,
    aber auch ein deutlich größeres helles Männchen, bestimmt 1,5x größer, als alle anderen,
    aber genauso hell, wie die Weibchen. Dessen rote Markierungen sind eher dezent,
    dennoch der Meister an seiner Muschel. Dauerbewachung ist da angesagt.

    Ich hatte mal Unterwasseraufnahmen gemacht und dachte erst, die Bitterlinge
    hätte weiße Pünktchen auf der "Haut", an den Flossen, vielleicht Pilz, aber
    wenn man sie mit blosem Auge betrachtet, sieht man dies nicht. Nur, die
    weißen Zeichen auf ihrer Nase, bei den Männchen. Dann haben sehr selten
    die Bitterlinge das Bauchreiben, es ist defenitiv kein Dauerzustand. Es tritt auf,
    ist aber auch wieder länger nicht zu beobachten. Gerieben wird an allem, Pflanzentöpfe,
    Steine oder die langen Stiele der Seerosen.

    Hier
    View: https://www.youtube.com/watch?v=wC_0MuLy_b4
    hatte ich einmal ein komisches
    Verhalten eines Moderlieschen im Video eingefangen. Zweifach macht eines
    der Tiere, vor einer Weile, beim Schwimmen eine Art Rolle im Wasser.

    Hier noch eine neuere Aufnahme, etwa zwei Wochen alt
    View: https://www.youtube.com/watch?v=TzcXVn2FdR8

    Es ist halt nur ein recht kleiner Teich, wenn man sich anschaut, was heute wohl
    nicht mehr so üblich sein soll.
    Für mich komme aber in recht kurzer Zeit soviel Dinge zusammen, dass ich nicht
    weiß, was davon ist noch normal, was kann man ignorieren, was muß man behandeln
    oder bekämpfen.
    So hatte ich am Anfang, nach etwa zwei Wochen die Idee, mal die Idee in den Filter
    zu schauen und war erschrocken, weil der Glaskolben der UV-Lampe schon komplett
    mit einer Kalkschicht überzogen war. Diese habe ich dann erst mal mit dem Fingernagel
    beseitigt, bis das Glas wieder klar war.

    Ich werde gleich noch mal die Kamera im Teich auf Fahrt schicken, um mir ein bessere Bild
    unter Wasser machen zu können.
     
  8. Daniel_D

    Daniel_D Mitglied

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    Ich habe erst zwei große Teichmuscheln gekauft, für die Bitterlinge.
    Von Anfang an, haben sie sich ganz unterschiedlich verhalten.
    Eine war aktiv, also mobil, die andere wirkte immer inaktiv, was aber an mir, nicht
    an der Muschel lag. Ich dachte da noch, die müßte sich wie Schnecken bewegen.
    Tun sie aber nicht. Sobald die Muschel nur ein wenig den "Rüssel" öffnet, ist sie bereits
    aktiv. Aus zweien wurden dann vier. Ich kann noch keine als verendet feststellen.

    Die vier Sumpfeckelschnecken, die ich wegen der Algen gehlt habe, waren sehr schnell
    "abgetaucht" in die Tiefe des Teichs.
    Die Blasenschnecken, wo ich erst einen Schreck bekam, sind zum Beobachten die
    am aktivsten Putzmänner im Teich. Bewegen sich gefühlt 0,5mm pro Sekunde und das
    fast ohne Pause.

    Aktuell ist noch erkennbar ein schwarzer und ein heller Molch im Teich.
    Nach meiner Beurteilung, das Teichmolchweibchen, welches vor kurzem noch einen
    richtig dicken Bauch hatte und ein Bergmolchmännchen.
    Zuvor konnte man alle 6 nach kurzer Weile erkennen, weil sie immer zum Luftschnappen
    sich zeigten. Ebenso konnte ich nachts sehen, der Teich ist Videoüberwacht ... , wie
    Molche den Teich verlassen haben, am nächsten Tag aber wieder da waren.

    Etwas komisch ist aber, wie ich finde, das recht geringe Aufkommen von Nachwuchs.

    Einen 4-5cm langen, fast schwarzen Jungmolch sah ich die Tage, mit richigt breitem Schwanz
    und Rückenkamm. Sonst sind es nur helle Jungtiere, von etwa 1cm bis 3cm. Man sieht
    sie aber viel zu selten und im hellen Kies sind sie fast unsichtbar, wenn sie sich nicht bewegen.
     
  9. Knoblauchkröte

    Knoblauchkröte Experte Mod-Team

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    Hi Daniel,

    die Frage halt weil Moderleischen kaum über 2 Jahre alt werden.

    Leucaspius delineatus sind zwar robust was sommerliche Temperaturschwankungen in Kleingewässern angeht aber leider auch sehr transportempfindlich und "krankheitsanfällig" (bekommen sehr leicht Schleimhautverletzungen was vielen Erregern im Teich sofort eine Tür öffnet).
    Weiterhin sind Moderlieschen (und auch Bitterlinge) sogenannte Altwasserfische. Sie brauchen Gewässer wo es keine großartigen Schwankungen der Wasserwerte und der Bakterienfauna gibt. Nach einer Komplettreinigung/Neuanlage braucht ein Teich wieder mehrere Monate um in einen einigermaßen stabilen Zustand zu kommen. Kommen dann in frisch eingerichtete Teiche/Aquarien gleich Moderlieschen rein gibt es wegen ihrer Empfindlichkeit sehr oft starke Ausfälle

    die Bitterlinge zeigen auf den Bildern weißliche, angefraste Flossensäume. Das sind typische Vorstufen von sogenannter Flossenfäule. Diese ist ein typisches Anzeichen von starker Belastung mit organische Stoffe abbauenden Bakterienstämmen wie er in neuen Aquarien/Teichen oft vorkommt. Auch "scheuern" wird oft von übermäßigem Bakterienbefall ausgelöst. Die länglichen weißen Flecken auf der Schnauze sind aber harmlos, das sind Laichwarzen (eine besondere Form des Laichausschlages wie ihn sehr viele Cypriniden bekommen)

    das die Muschen net besonders aktiv sind ist eigentlich kein Wunder. Ihnen fehlt ausreichend Bodengrund (min. 10cm dick) in dem sie sich mit ihrem Fuß verankern, sich senkrecht stellen und erst dann auch auf Wanderschaft gehen können

    MfG Frank
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2018
  10. Daniel_D

    Daniel_D Mitglied

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    Danke für deine Infos ...

    Ich kann sicherlich nicht garantieren, das der Teich bzw dessen Wasser schon so war, wie
    es den Fischen am besten bekommt. Der Sera 6 in 1 Test hat allerings keine negativen
    Werte gezeigt. Die Molche, weil die beim Reinigen eine Überrauschung waren, wurden
    nach dem Befüllen kurzum ins "Leitungswasser" gesetzt. Wäre auch anders für mich
    nicht möglich gewesen, weil sie ständig von alleine versuchten aus einer hohen Wäschewanne
    zu flüchten ... sie blieben aber dann auch von alleine im Becken.

    Die weißen Flecken, die man im Video sieht, sie sind schon ein paar Wochen alt, sieht man,
    wie schon erwähnt, in der Flachwasserzone beim genauen Betrachten nichts.

    Heute habe ich leider keine Unterwasseraufnahme hinbekommen, da ich vergessen hatte,
    den Kamera-Akku zu laden.

    Zu den Muscheln kann ich nicht bestätigen, dass meine einen tiefen Boden benötigen.
    Es mag möglich sein, dass sie es dann besser können, ich habe bei mir aber mehrfach
    beobachten können, meine Muscheln ziehen sich durch die dünne Kiesschicht. Man erkennt auch
    eine Art Schleimspur. Sie haben sogar so viel Kraft, dass sie faustgroße Kieselsteine verschieben.
    Senkrecht stehend habe ich sie auch schon gesehen. Aber, der Unterschied, eine Muschel
    ist recht träge, was das Bewegen angeht, die andere dafür wesentlich agiler.
    Die zwei neueren Teichmuscheln, die ich später noch dazugekauft habe und direkt
    in den tiefen Teil des Teich gelegt hatte, bewegen sich zB fast gar nicht, sind aber dennoch
    lebendig. Ich kann hier nur vermuten, dort wo sie liegen, haben sie ausreichend Nahrungsdurchsatz.

    Den ersten und einzigen Bitterling, den ich aus dem Teich vom Grund geangelt habe, konnte
    ich auch keinen außerlichen Schade feststellen. Er war komplett, nicht angenagt, oder
    aufgeweicht, somit wohl recht zeitnah verendet.

    Ich konnte bisher auch noch kein mal beobachte, dass es zwischen Moderlieschen, Bitterlingen oder Molchen zu eine Art Kämpfen gekommen wäre. Ein Bittering verjagt zwar mal ein Moderlieschen, dennoch schwimmen sie fast immer beisammen. Die Molche ignorieren
    die Fische, die Fische lassen die Molche in Ruhe.

    Wieviel Fisch/Molchlaich gefressen wurde, kann ich leider überhaupt nicht sagen, da ich
    zu keinem Zeitpunkt überhaupt Laich gesehen habe. Irgendwann waren die Jungtiere einfach da.

    Vorhin fing eines der Moderlieschen an, wie aufgedreht endlos Runden im Teich zu drehen.
    Immer und immer wieder schwamm es einen riesen Zickzackkurs, als wollte es den gesamten
    Teich inspizieren, ohne Pause und recht flott.

    Was ich noch im Teich festgestellt habe, nachdem ich einmal einen Filter gereingt hatte,
    kamem im Schmutzwasser ganz dünne, blutrote Würmer zum Vorschein. Vielleicht 2cm
    lang und die und dünner als eine Stecknadel und sich ständig kringelnt.

    Meine Molche schnappen sich keine Mückenlarven, ignorieren sie, selbst wenn sie ihnen
    von der Nase zappeln, dafür konnte ich vorhin beobachten, wie eine unermütlich den
    Kies, Steinchen für Steinchen untersuchte und in Zwischenräumen am Suchen war.

    Die Moderlieschen und Bitterlinge hingegen kommen für Mückenlarven aus der nahen Ferne
    angedüst und können gar nicht genug bekommen. Frage hier, kann es negativ sein, wenn
    die Mücken aus einer nicht ganz sauberen Wasserquellen stammen ? Wobei, es heißt,
    Mücken würden "gutes" Wasser bevorzugen, wo sie ihre Brut hinterlassen.

    Und noch ein Gedankenansatz ... würde es Sinn machen, wenn noch eines der
    Moderlieschen stirbt, diese zu einen Tierarzt zu bringen, um dort einen Grund
    finden zu lassen oder verdreht man da die Augen, bei so einem "nichtigen" Tier ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2018
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