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Pegelstände im Filter

Dieses Thema im Forum "Einsteiger-Fragen" wurde erstellt von Zacky, 4. Jan. 2020.

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  1. Zacky

    Zacky Mitglied

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    Hallo. Ich bräuchte bitte eure Hilfe bzw. euer Schwarmwissen.

    Im Moment denke ich viel über die Pegelstände innerhalb einer Filterstrecke nach. Die Pegelstände verändern sich ja ggf von Behälter zu Behälter bis hin zum Teich und ich würde dies gerne genauer festhalten wollen. So ergibt sich ja schon eine Differenz zwischen Teich und Vorfilter, was in erster Linie schon dem dort erzeugten Differenzdruck durch die Pumpe geschuldet ist. Im Vorfilter selbst wird durch das Filtermaterial (Gewebe, Vlies, Matten, Bürsten...was auch immer) auch nochmal eine Differenz erzeugt.
    Folgend gibt es dann aber Unterschiede im Filteraufbau, was im speziellen die Pumpe betrifft. Bei dem Einen steht hier die Pumpe direkt hinter dem Vorfilter und drückt das Wasser in einen Biofilter und bei einem Anderen befindet sich die Pumpe direkt am Ende und drückt das Wasser direkt in den Teich. Dies erzeugt ja auch wieder unterschiedliche Pegelstände im System und genau diese würde ich gerne festhalten wollen. Dazu ist auch wichtig zu wissen, wie die Vorfilter, die Biokammern untereinander und die Rücklaufverbindung zum Teich verrohrt sind. Nicht zu verachten ist auch das Filtermaterial selbst, in Menge und Größe, was auch gewisse Flow-Widerstände erzeugt. Das kann bzw. müsste man vermutlich auch noch genauer notieren, da hier das Verhaltnis Filtermenge zur Behältergröße wichtig scheint.

    Ich hoffe auf eure Mithilfe, da ich alleine diese Werte bei mir ja nicht erzeugen oder ermitteln kann und bitte daher um Angaben eurer Teiche und Werte.

    Ich hätte in etwa an solche Angaben gedacht - Bsp. von meinem Teich
    • 3 x Einlauf DN 110, Trommelfilter, Pumpe, Bio, 3 x Verbindung DN 160, Bio, 3 x Verbindung DN 160, Bio/Rücklauf, 1 x DN 200, 2 x DN 110
    • Umwälzvolumen ca. 32.000 l/h
    Wasserstände gemessen vom Ruhezustand bzw. Teichniveau
    • Teich/Vorfilter ~ - 5 cm
    • Vorfilter selbst ~ - 12 cm
    • Bio 1 ~ + 3 cm
    • Bio 2 ~ + 3 cm
    • Bio/Rücklauf ~ + 3 cm
    Ja, ich weiß, dass dies schon wieder extrem wissenschaftlich und kompliziert klingt, aber ich denke, dass es nicht ganz unwichtig für neue Teich-& Filterplanungen ist, wenn man sein System so optimal wie möglich nutzen möchte. Es geht hier eigentlich mehr um eine Erfassung von Daten, die ggf. eine Tendenz zum "Optimum" abbilden könnten.

    Ich bedanke mich schon mal für eure Mithilfe und hoffe auf eine rege Beteiligung.
     
  2. samorai

    samorai Mitglied

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    Hallo Zacky!
    Da du nicht schreibst auf welche Art Filterung sich dieses Thema bezieht, frage ich lieber mal nach.
    Die Anordnung der Pumpen heben den Verdacht, daß es sich um Schwerkraft - Systeme handelt.
     
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  3. Zacky

    Zacky Mitglied

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    Danke für den Hinweis. :like Ja, es handelt sich bei der Frage eher um Schwerkraftanlagen.
     
  4. Andre 69

    Andre 69 Mitglied

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    Hi Zacky
    Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du deinen Filter optimieren .Sprich suchst du eine Möglichkeit
    die Pegelstände zu "verbessern" damit du Energie sparst ! Also die Anordnung des Filters anpassen .

    Nur geb ich da zu bedenken , das genau das ist wie einige Filter eben arbeiten ! Sie nutzen die Pegeldifferenz
    aus .Mal als Stichpunkte
    - Trommelfilter - sonst bekommst den Dreck nicht zur Spülrinne hoch
    - Filterkuchen

    - Bürsten - altmodisch aber eben weniger Pegeldifferenz
    usw .....als Gegenpol

    Und wenn du daran spielst ,kann es passieren das beim Totalausfall alles absäuft !
     
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  5. Andre 69

    Andre 69 Mitglied

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    Hab ich doch glatt vergessen hierauf einzugehen .....
    Das hast du allein durch deine Verrohrung ?
    Da hast du eindeutig zu viel !
    Bio 1 Helix ? Dann nimm was raus und beweg es mehr !
    WENIGER IST MANCHMAL MEHR ! Da zweifelt wieder Einer zu viel , lass es laufen !
    Zacky und Einsteiger hat mir gefalle!n !
     
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  6. Zacky

    Zacky Mitglied

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    Hallo Andre. Vielen Dank für dein Feedback. :like

    Mir geht es eher darum, mal anhand verschiedener Werte zu vergleichen, wie sich welche Rohrverbindungen auf den Gesamtflow innerhalb des Filters auswirken. Gerade bei den Teichianern die am Ende ihre Pumpen zu stehen/liegen haben, kommt es ja unweigerlich zu Pegeldifferenzen zwischen Pumpenkammer am Ende und vorlaufender Biokammer bzw. bis hin zum Vorfilter.

    Ich stelle mir nach meiner bisherigen Erfahrung vor, dass die Pumpen - wenn sie evtl. zu groß gewählt sind und die Verrohrung nicht stimmig / passend ist, die Pumpen die Biokammern leer saugen oder zu deutlich unterschiedlichen Pegelständen führen, was wiederum zu verminderten Volumen und somit auch weniger nutzbaren Filtervolumen / Medienvolumen führt. Bei Anlagen, wo die Pumpe vor der Bio steht, wird diese ja überstaut und das Wasser läuft letztendlich auch nur in reiner Schwerkraft weiter bzw. zurück zum Teich. Sind hier die Querschnitte zu klein, stauen die Behälter deutlich auf und wenn der Gesamtflow zu hoch ist, könnten sie so gar überlaufen. Regelt man die Pumpen dann runter, kann dies zu Flowverlust am Eingang/Vorfilter führen.

    Je nachdem wie da die Erfahrungen anderer Teichbesitzer sind, würde ich mich in meiner bisherigen Annahme entweder bestätigt sehen oder halt nicht und müsste nochmal neu drüber nachdenken. Tendenziell denke ich, dass es über kurz oder lang halt sinnvoller ist, entsprechend ausreichend große Rohrquerschnitte innerhalb der Filterstrecke und auch zurück zum Teich zu empfehlen. Gedanken und Zahlen habe ich dazu schon im Kopf, was ich nach eigenen Versuchen feststellen konnte.

    Das ist mir bewusst und soll auch in gewisser Weise seine Berücksichtigung in meinen Gedanken finden.

    Mein Teich hat ja nur 2 Bodenabläufe und einen Wandskimmer, so dass bei mir eh kaum mehr wie die bisherigen 32-34 tsd l/h möglich sind, weil die 110er ja kaum mehr erlauben. Ich habe damit auch nicht so das Problem, weil es einfach den Zuläufen geschuldet ist. Die Pegeldifferenz an den Zuläufen ist ja in gewisser Weise gewollt, weil dies eben auch Volumenstrom (Flow) in den Leitungen bedeuten müsste. Klar wäre es schöner, wenn dort keine großen Differenzen erzeugt würden, aber dazu müsste wohl der Querschnitt größer und die Rohrstrecke deutlich geradliniger und mit weniger Bögen versehen sein. Aber das kann ich aktuell nicht mehr ändern.

    Ja, so nehme ich das an.

    Ok, das mag gut sein und hier sehe ich, wie auch von Dir schon treffend angemerkt, dass die Filtermedien ihren Anteil daran haben werden. Wie groß die aufgestaute Pegeldifferenz wäre, wenn ich alle Filtermedien rausnehme, kann ich ja bei Gelegenheit mal probieren. Deswegen hatte ich ja auch in meinem Eingangsposting darauf hingewiesen, es aber (erst einmal) außer Betracht gelassen, da dies nochmal sehr individuell und vermutlich umfangreicher werden könnte.
    In diesem Sinne...ich hoffe auf weitere Beteiligung und interessanten Gedankenaustausch. :)
     
  7. Geisy

    Geisy Mitglied

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    Bei den Filtermedien stimme ich nicht ganz zu, das liegt dann wohl eher an der Benutzung oder auch dem Aufbau.
    z.b. Beim Bürstenfilter vom MK wo das Wasser oben und unten und auch seitlich vorbei kann ist es denke ich für den Höhenunterschied ziemlich egal wenn auch nur die hälfte der Bürsten verbaut sind.
    Ich habe beim ruhenden schwimmenden Helix einen 4m langen und 10cm hohen gelochten Ablauf und sehe da auch sehr wenig Höhenunterschied.
    Hoher Wiederstand vom Filtermaterial kommt durch zu hohe Fließgeschwindigkeit durch das Material.

    Bei Zacky liegen die 3cm in der Bio die gleichbleibend sind bis zum Rücklauf am Rücklauf. Er hat die Biokammer von der Rohrfläche her größer verrohrt als den Rücklauf, deswegen staut es sich für mich da.

    Warum nicht einfach die letzte Kammer großzugig mit einem Graben zum Teich verbinden.

    Dann der Skimmer, der alleine schon 1-2cm Höhenunterschied braucht für den Schwimmer damit er erstmal los läuft. Daher läuft auf der Skimmerleitung immer deutlich weniger Wasser.

    Gruß
    Norbert
     
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  8. Andre 69

    Andre 69 Mitglied

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    Das meinte ich ja schon
    Hohe Fliessgeschwindigkeit erzeugen höhere Turbulenzen im Wasser durch die ständigen Richtungsänderungen und die Vernichtung der Energie beim Aufprall
    Siehe Hierzu Mal einen Wildwasserfluss ! So kommt auch ein Unterschied bei ruhenden Helix und schwimmenden Helix. Wo ja schon durch das Bewegen
    Des Helix Turbulenzen entstehen .
    Deswegen würde ich auch statisches und dann umgerührtes Helix bevorzugen wie bei dir N ! Oder in einer Art Nebenstrom ( Beipass) was ja der MK bei seinen
    Bürsten nutzt .
    @Geisy
    Verrohrung ---setz ich Mal gleich
    Da hast du ja auch einen großzügigen Ablauf von der Fläche her .
    Gebt nix auf das Geschwafel ( Gewährleistung oder gar Garantie ,ihr wisst schon !
     
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  9. Andre 69

    Andre 69 Mitglied

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    So noch ein Schnipsel ,
    Muss das wirklich so viel ? Du brauchst Sog ( Pegeldifferenz) damit dir nicht die Rohre versotten ! OK !
    Wir ( weest ja wat ick war) lassen es Pulsieren ! Ähnlich dem LH Kombi mit GEISYR !
    Nur Mal so daher geschwafelt ! G&G ....ihr wisst schon ! :warn
     
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  10. Zacky

    Zacky Mitglied

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    Ich hatte ja gehofft, dass sich evtl. noch ein paar mehr Teichbesitzer beteiligen und auf meine eigentlichen Fragen eingehen könnten. Ich möchte an meinem System sicherlich noch das eine oder andere Manko beheben, aber auch nur, wenn es im Rahmen des Möglichen liegt. Daher hätte mich ja grundsätzlich mal interessiert, wie die Pegelstände bei anderen Teichen so sind, was für Technik dahinter steckt und ob sich eine gewisse Annahme/Tendenz erkennen lässt.
    Scheinbar ist das gar nicht so relevant und ich bin wahrscheinlich auf dem falschen Weg. Nun denn, dennoch danke ich euch! :like
     
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