tif, bmp, jpg, raw ???

Martin a. B.

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Hallo

Eine andere Frage für mich ist auch immer wieder, welches Format ist das richtige.

Habe für mich auch die Erfahrung gemacht, dass die tif - Aufnahmen gerade nach dem Bearbeiten recht große Dateien werden, die Bilder aber nicht unbedingt besser/ schärfer sind.

Ähnlich ging's mir mit raw-Format: Riesige Dateien und miese Bilder - gerade beim Betrachten am Monitor.

Habe übrigends ne Panasonic FZ 20

Wie macht ihr das?

gruß

Martin
 

Joachim

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Hallo Martin,

ich verwende meistens das JPG Format oder aber das neuere PNG. Bei JPG muss man jedoch beachten, welche Software man einsetzt - nur die wenigsten Programme können JPG verlustfrei bearbeiten.

Beim Speichern von Bildern handhabe ich es bisher so:

In der Kamera als JPG, dann auf dem Rechner beim bearbeiten als BMP oder PNG zwischenspeichern (ohne Verluste) und zum Ende Verlustoptimiert wieder als JPG.

Mal schaun, wie das mit unserer FZ50 wird ... :lala
 

Frank

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Hallo,

beim speichern im jpeg in der Kamera hat man schon die ersten "Verluste" in Kauf genommen, da das Kamerainterne Programm die RAW Dateien schon ins Jpeg umgerechnet hat. Und um die Datenmengen dementsprechend gering zu halten, werden Bilder schon in der Kamera komprimiert, welches nie ganz verlustfrei stattfinden kann.

Man muss schon beim "Knipsen" wissen, was man mit den Bildern machen will. Wenn es einem genügt, sich diese ohne irgendeine Bearbeitung auf dem PC anzuschauen, dann kann man getrost im jpeg fotografieren.

Wenn man allerdings aufwendige Bearbeitung mit den Bildern ins Auge fast, dann sollte man doch wenigstens im jpeg und RAW auf den Chip speichern.
Das hat den Vorteil, das man sich die Fotos auch ohne eine RAW Konvertrer bzw. betrachter ansehen kann.
Nachteil: Der Speicher ist schneller voll.
OK, jetzt wird so manch einer sagen: Aber ich will doch nicht alle Fotos bearbeiten. Guter Gedanke, dadurch ließe sich natürlich etwas Speicherplatz einsparen ... Und? Wisst ihr denn schon bei der Aufnahme das ihr gerade dieses Foto bearbeiten wollt, oder das ihr gerade das nicht bearbeiten wollt?
Nein, mit Sicherheit nicht, denn meisten fast man den Entschluss zur Bildbearbeitung erst beim betrachten der Bilder.

Desdaweschen nehme ich alle Fotos min. im RAW oder aber im RAW und jpeg auf.
Wer sich die digitale Fotografie als Hobby aneignet oder schon angeeignet hat, wird um externe Festplatten oder ander Speichermedien auf Dauer nicht drumzukommen, damit die riesigen Datenmengen irgendwo bleiben können.
Es sei denn, man macht wirklich einmal im Vierteljahr einen richtigen "Hausputz".

RAW Dateien sehen übrigens merkwürdig aus, das stimmt schon. Das sind aber die Dateien, die der Sensor der Kamera wirklich "gesehen" hat. Es sind Rohdateien, die keiner Kameraeigenen Bildberechnung unterliegen.
Die Speichermöglichkeit im RAW ist speziel für die weitere Bildbearbeitung gedacht. ;)
 

chromis

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Hallo,

da habe ich die letzten Tage auch schon intensiv drüber nachgedacht. Anlass war der Kauf einer 40D als Ersatz für die 350D. Ja, da geben wir Unsummen für Body, Objektive und sonstiges Zubehör aus und dann verschenken wir freiwillig einen großen Teil wichtiger Daten :dream

Als Grund sehe ich einfach die Bequemlichkeit. RAW-Bilder müssen entwickelt werden, JPEG sehen auch unbearbeitet schon ganz manierlich aus. Die Dateigröße sollte ja auch nicht wirklich das große Hindernis sein. Auf dem PC haben die meisten genügend Platz und für die Kamera gibt's größere Speicherkarten. Zudem müssen ja auch nicht alle Bilder endgültig im RAW-Format abgespeichert werden.

Ich für meinen Teil muss mich jetzt erst mal mit der neuen Kamera zurechtfinden, dann werde ich mich dieses Jahr aber wirklich mal ernsthaft mit RAW befassen.

Gruß
Rainer
 

Frank

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Ooach Menno,

ihr mascht misch ja alle ganz hibbelig mit euren neu erworbenen 40Ds, 700er Alphas und D80ern und wie sie alles heißen.

Wenn ihr so weiter macht, darf ich hier bald nicht mehr lesen ... :D
 

Frank

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Hallo Martin,

isch nochmal.

Schau mal hier, da werden die einzelnen Speichermöglichkeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen sehr gut beschrieben.
 

Conny

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Hallo Rainer,

wie wäre es denn mit einem kurzen Erfahrungsbericht über die EOS 40D :liebguck aus gegebenem Anlass und OFF TOPIC ;)

Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich auch nur empfehlen, Bilder möglichst unbearbeitet einmal abzuspeichern. Speicherplatzkosten fallen heute nicht mehr ins Gewicht. Es kann keine verlustfreie Konvertierung geben und wer weiß schon, was es morgen für Möglichkeiten gibt.
 

chromis

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Hi Conny,

das große Manko an meiner 40D ist im Moment noch der Typ dahinter:dream

Da gibt's noch vieles zu lernen. Erst mal muss ich mich mit den ganzen Einstellungen vertraut machen und diese dann auch in der Praxis überprüfen. Solange ich vor jedem Bild erst überlegen muss, an welchem Rädchen jetzt noch gedreht werden soll, macht das wenig Spaß. Sehr gelungen finde ich jetzt schon die Möglichkeit, am Wahlrad 3 verschiedene persönliche Einstellungen abzuspeichern(zB. Makro, Sport, Landschaft).

Rein technisch ist es von der 350D zur 40D schon ein gewaltiger Unterschied. Derzeit überlege ich trotzdem, den 350 Body zu behalten zB. für Urlaub oder Situationen(Schlechtwetter, Kanufahrten usw.) wo mir die 4oer einfach zu schade für ist.

Gruß
Rainer

Eine gelungene Vorstellung der 40D gibt's in diesen Videos:
http://www.traumflieger.de/desktop/news/index.php#9
 

Joachim

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@Conny und alle anderen:

In der optischen Wahrnehmung des Menschen werden Farben weniger stark aufgelöst als Helligkeitsänderungen, daraus leitet sich die schon beim analogen Farbfernsehen bekannte YUV-422 Reduzierung ab. Kanten sind dagegen bedeutsamer, und es existiert eine biologische Kontrastanhebung (Machsche Streifen). Mit moderater Tiefpassfilterung zur Farbreduktion, zum Beispiel durch den auf DCT-Transformation basierenden JPEG-Algorithmus oder den neueren auf Wavelet-Transformation basierenden JPEG2000-Algorithmus, verringert sich das Datenvolumen schnell um mehr als 90%. Besteht man auf verlustfreier Kompression, so lassen sich fotografisch (oder vergleichbar) erstellte Bilder wegen ihres typischen Rauschanteils nur ungenügend komprimieren. Daher kommen verlustfreie digitale Kompressionsformate, wie etwa das TIFF-Format, fast nur in der professionellen Fotografie und Bild-Gestaltung zur Anwendung.

und:

JPEG 2000 ist ein Standard (ISO 15444) zur Bildkomprimierung, der auf der diskreten Wavelet-Transformation (DWT) beruht. Wie das bekannte JPEG ist er von der Joint Photographic Experts Group herausgegeben. JPEG 2000 beherrscht sowohl verlustfreie als auch verlustbehaftete Komprimierung. Mit dem Standard lassen sich sehr gute Komprimierungsraten für verlustbehaftet zu speichernde, fotoähnliche Bilder erreichen. Das Format kann eine Reihe von Metadaten aufnehmen, die das Verwalten und Auffinden von Bildern im Internet erleichtern.
Quellen: Wikipedia.de Suchbegriffe "komprimieren" und "jpeg"

Vielleicht hilft das oben ja dem ein oder anderen "sein" Format zu finden.
 

thias

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Hallo,

auch nochmal nein Senf dazu, wurde aber schon fast alles gesagt.
Das komprimieren bei jpg ist nicht das Problem, man kann die auch unkomprimiert speichern (Qualität 100%), dann sind sie so fast wie RAW in der Dateigröße

2 Hauptvorteile von RAW:

1. Die Ursprungs-Daten werden beim Bearbeiten nicht geändert, sondern nur Parameter abgespeichert. Man kann bei der Bearbeitung also immer wieder zurück.

2. Die Farb/Helligkeitstiefe beträgt 12 bit, beim jpg nur 8 bit. D.h. man kann bei den Farben, abgesoffenen Schatten und ausgebrannten Lichtern noch sehr viel mehr rausholen. Es sind +/- 2 Blenden drin. Man kann also schon fast ein DRI aus einem RAW machen.

Ich fotografiere jetzt auch nur noch mit RAW und bearbeite mit DPP oder jetzt mehr mit ACDSeePro 2, sehr gutes Programm, auch zum Ansehen und verwalten.

Zur 40D kann ich nur sagen :oki
 
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