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Was hat der?

Dieses Thema im Forum "Tiere im und am Teich" wurde erstellt von Teichforum.info, 25. Jan. 2005.

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  1. Teichforum.info

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    Moin,

    neben meinem Fischsterben, haben die sonst ganz dunklen jetzt diese weissen Flecken. Wer kann mir sagen was das ist??

    Grüße schwabe
     
  2. Teichforum.info

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    hallo schwabe,

    so durch die unschärfe des bildes betrachtet würde ich sagen es ist eine verpilzung.

    *** doch was die gesundheit und die krankheit ´von fischen betrifft bin ich eher im anfängerstadium - da können dir andere sicher mehr sagen :oops:

    gruß jürgen
     
  3. Teichforum.info

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    re

    Hallo

    ich tippe mal auf Columnaris.
    geschwächte gestresste Fische sind im Winter und vor allem im Frühjahr
    recht anfällig.

    Das Problem ist ,dass jetzt nicht die Zeit ist zB. Malachitgrün in den Teich zu schütten. Ich persöhnlich würde einzelne befallene Fische lieber in Quarantäne hoch dosiert behandeln.
    aber
    dafür ist jetzt auch nicht die richtige Zeit !

    also mein Tip :
    beobachten und nur bei einer dramatischen Verschlimmerung schwach dosiert das ganze Teichwasser behandeln.

    das macht aber auch nur Sinn , wenn sonst alles "im grünen Breich " ist.


    bis dann
    karsten.

    ___________________________________________________________

    "Chilodonella-Krankheit
    Die Krankheit wird von Wimperntierchen der Gattung Chilodonella hervorgerufen. Diese Ektoparasiten haben eine ovale Körperform und werden etwa 40-70 Mikrometer lang; ihr hinteres Körperende ist eingekerbt, und ihr Protoplasma erscheint aufgrund zahlreicher kleiner Vakuolen, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, ziemlich grobkörnig. Erkrankte Fische scheuern sich oft an Steinen und anderen festen Gegenständen und schwimmen sehr langsam; ihre Haut, insbesondere der Nacken bis zum Ansatz der Rückenflosse, ist weißbläulich bis grau eingetrübt, und löst sich in einem fortgeschrittenen Stadium in Fetzen ab. Sind auch die Kiemen befallen, zeigen die Fische eine erhöhte Atemfrequenz und halten sich zumeist in Oberflächennähe auf. Die Chilodonella-Krankheit erfaßt in der Regel zuerst geschwächte oder verletzte Fische und breitet sich in überfüllten Becken von diesen auf gesunde Exemplare aus, und sie verläuft bei starkem Befall immer tödlich, da sie die Haut und die atmende Oberfläche der Kiemenblättchen zerstört.
    Heilmittel
    Schwach befallene Fische badet man am besten in einer 3 %igen Kochsalzlösung, bis sie Anzeichen von Unbehagen zeigen; eine Alternative hierzu ist ein 10-15 minütiges Bad in einer 1 %igen Kochsalzlösung mit einer Wassertemperatur von 28-30 °C. Optimale Resultate erzielt man mit Malachitgrün (0,15 mg / Liter) oder Tripaflavin (1 g / 100 Liter); diese Bäder töten die Parasiten in 10 Minuten und sollten in einem Quarantänebecken vorgenommen werden. In einem Becken, das keine Wirtstiere beherbergt und dessen Wasser die oben angegebene Temperatur hat, stirbt Chilodonella in 5-6 Tagen ab.



     



    Columnaris-Krankheit
    Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, die durch zwei unterschiedliche Myxobakterien, nämlich Chondrococcus columnaris und Cytophaga columnaris, hervorgerufen wird; diese Bakterien werden 0,5-10 Mikrometer lang und bilden, wie ihr lateinischer Name schon andeutet, säulenartige Kolonien. Die Columnaris-Krankheit kann, vom klinischen Standpunkt betrachtet, in akuter oder chronischer Form auftreten, was sowohl von der Wassertemperatur und der Wasserqualität als auch von der Virulenz der Bakterien abhängt; sie äußert sich in grau-weißen Flaumflecken auf Kopf, Flossen, Kiemen und Körper, und da diese besonders in der Maulgegend auftreten, sagt man im Deutschen statt Columnaris-Krankheit oft auch Maulschimmel. Die Flecken werden je nach Krankheitsbild sehr schnell oder erst mit der Zeit zu flachen Geschwüren, die Muskeln entzünden sich und die Blutkapillaren werden hyperämisch und platzen. Befallene Fische legen die Flossen an und scheinen im Wasser hin und her zu schaukeln. Maulschimmel ist sehr ansteckend und kann im Extremfall den Fischbestand eines ganzen Aquariums binnen 24 Stunden vernichten; besonders anfällig gegen diese Krankheit sind eierlegende Zahnkarpfen und alle anderen Fische mit defekten oder verletzten Hautstellen, an denen sich die Bakterien bevorzugt festsetzen.
    Heilmittel
    Die beste Therapie besteht drin, die Bedingungen in dem betroffenen Becken möglichst schnell zu verbessern, und zwar, indem man durch einen Teilwasserwechsel den Nitratgehalt senkt, den Boden von Mulm und verwesenden Speiseresten säubert, eine optimale Belüftung und Filterung gewährleistet und Wassertemperatur, Wasserhärte und Säuregrad soweit herunterschraubt, wie dies für die Fische gerade noch zumutbar ist. Zur Behandlung der Primärinfektionen empfehlen sich Antibiotika wie Terramycin (Dosierung siehe Packungsbeilage), zur Behandlung des Schimmels und zur Prophylaxe Kurzbäder mit Kupfersulfat in einer Dosierung von 1:2000 (1-2 Minuten) oder Malachitgrün in einer Dosierung von 1:15 000 (30 Sekunden). "

    Quelle: http://www.jameros.de/fischkrankheiten.htm
    auch sonst ganz informativ !
     
  4. Teichforum.info

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    Hallo!


    Auf dem Bild ist kaum was zu erkennen, von daher ist das eigentlich nur Kaffeesatzlesen.
    Die Columnaris-Krankheit würde ich eher ausschließen wollen. Sie wird auch als Maulfäule bezeichnet.....und gerade dort ist auf dem Bild nichts zu sehen.

    Der einzige Quälgeist, der bei diesen Temperaturen noch richtig aktiv sein kann und mir einfällt ist Costia.
    Costia ist ein echter Schwächeparasit. Du solltest also an den Haltungsbedingungen basteln.

    Bei der Columnaris-Krankheit ist das ähnlich. Sie bricht nur aus, wenn es an den Haltungsbedingungen klemmt, oder sonstiger Streß vorhanden ist.

    Mach mal ein paar Teilwasserwechsel!
     
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