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Algen

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Hallo,
ich habe mal wieder Versuch gemacht um Fadenalgen zu bekämpfen
aber diesmal ohne Kupfer ich will auch jetzt nicht unter die Wahrsager
gehen aber Kaffeesatz hilft dei mir wirklich gegen Fadenalgen.
Ich denke mal das kommt durch die leichte Brunfärbung und die Bitter-
Gerbstoffe im Kaffee. Na ja mal wieder was zum Diskutieren.

PS.mein Versuch mit dem Kupfer hat auch funktioniert nur auf langer Zeit
ist mir das auch zu gefährlich aber mein Nachbar testet weiter mit Kupfer
mal sehen wie lange die Pflanzen das aushalten bis jetzt ist noch nichts an
den Pflanzen zu sehen die Fadenalgen sind bräunlich geworden und lösen
sich langsam auf.

MFG
Trox3
 

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Moment mal....du hast Kaffesatz in den Teich gekipt und deine Faden algen sind verschwunden ?

Na ich freu mich schon von StefanS diesen Thread finden ;)
 

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Hmmm, der Effekt von leicht bräunlich gefärbtem Wasser wird ja immer wieder als Mittel gegen Fadenalgen herangezogen, so z.B. auch bei Erlenpellets usw. Ich frage mich allerdings, wieviel Kilo Kaffeesatz und damit verrottende Biomasse man da in den Teich kippen soll (wir erinnern uns: Kaffeesatz macht sich auch gut auf dem Kompost). Allgemein soll man ohnehin kein Material in den Teich einbringen, das verrottet und schliesslich Nährstoffe ins Wasser entlässt. Ich käme wohl nicht auf die Idee, solches zu tun (andererseits: Becher in den Teich, Kugel Eis drauf - und man hat Eiskaffee...). Allein vom kurzzeitigen Effekt will ich noch nicht einmal etwas dagegen sagen. Zu denken gibt mir die Wirkung des gefärbten Wassers allerdings deshalb, weil sich Fadenalgen ja bevorzugt in flachstem, stark erwärmtem Wasser bei hoher Sonneneinstrahlung bilden. Und da hat die leichte Färbung des Wassers sicher keinerlei Effekt.

Niemand hat die zelltötende Wirkung von Kupfer bestritten - im Gegenteil. Nur ausgesprochen radikal ist es halt in entsprechender Dosierung (wenn z.B. MasTa Algenvernichter auf knapp 10000 ltr dosieren würde 8) ). Wenn sich übrigens zu dieser Jahreszeit Algen bilden und wieder absterben, neu erscheinen und wieder verschwinden, kann das alle möglichen oder auch mehrere Gründe haben und muss nichts mit irgendwelchen Massnahmen zu tun haben, die man ergriffen hat. Müsste schon reproduzierbar zu allen möglichen Jahreszeiten unter sonst gleichen Bedingungen sein.

Geh mir jetzt eben mal nen Kaffee holen :wink: .
Beste Grüsse
Stefan
 

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Hallo,
zu meinem Versuch mit dem selbstgebauten I-Tronic bei meinem
Nachbar kann ich jetzt sagen das alle Fadenalgen verschwunden sind.
Das Gerät befindet sich jetzt ca. 1 Monat am Teich wobei es aber nur
eine Woche im betrieb war. Kupfer läßt sich nicht mehr nachweisen
(SERA Kupfertest).Sogar die Fische haben abgeleicht und es schwimmen
momentan einige 100 kleine Fische herum.
Habe mir auch ein Mikroskop zugelegt und kann sagen das die Microfauna
auch noch lebt wie Wasserfloh , Rädertier , Pantoffeltierchen u.s.w.
Halte euch weiter auf dem laufenden.

Ps.die Pflanzen leben auch noch.

MFG
Trox3
 

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Hallo Trox,
sooo giftig sind Cu-Ionen nun auch wieder nicht. Es ging die ganze Zeit darum,dass sie sich in Pflanzen und Tieren anreichern. Haben sie dann die kritische Marke erreicht, gehts langsam bergab. Hier handelt es sich um eine "schleichende" Vergiftung, nicht um eine tödliche Dosis Zyankali.
Nichts für ungut, Eugen
 
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