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Umbau - Neubau Koiteich, Statik Rand

Dieses Thema im Forum "Bau eines Teiches" wurde erstellt von AndyMK17, 7. Sep. 2018.

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  1. AndyMK17

    AndyMK17 Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich baue gerade meinen Gartenteich um. Vorher war eine Wanne aus GFK mit knapp 4000 Litern und nur 60 cm Tiefe drin. Diese habe ich jetzt erstmal entfernt und auf meinen Rasen gestellt.
    Plan ist das ganze ausschachten und eine Wanne aus Beton giessen und danach mit EPDM auslegen.
    Masse 4,30 x x 2,60 x 1,60 Tiefe.
    Mein Problem ist das ich mir unsicher bin was ich machen soll.
    Der Teich ist von 3 Wänden umgeben Terasse unten, Grundstücksmauer links und Garage oben, aber die 4. Wand wird freistehend werden müssen, zumal das Becken dort ca. 60 cm aus dem Boden ragen wird. Siehe Anlage Foto Umbau - Neubau Koiteich, Statik Rand_581957_aef17fd2-2785-4d39-8c31-4dc6c64ff348.jpg_jpg

    Meine Planung ist das die Wandstärke ca. 20 cm betragen soll und die Sohle ca. 15 cm stark werden soll.
    Der Beton wird gegossen und nicht mit vorgefertigten Steinen gemacht, zur Vertärkung habe ich Eisenmatten vorgesehen, reicht das?
    Ich habe viel gelesen und bin total verunsichert. Im Poolbau hab ich teils das Gefühl das mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, aber Sicherheit sollte vorgehen oder was meint Ihr?
    Würde mich über Eure Meinung und Antworten freuen :)
     
  2. Teich4You

    Teich4You Mitglied

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    Moin.

    Ja, es wird oft mit Kanonen geschossen.
    Da den Konsens zwischen Kosten und Sicherheit zu finden ist nicht einfach.
    Gerade im Teichbau und vor allem privat gibt es eigentlich niemanden der dir die Statik ausrechnen kann.
    Profi-Firmen ausgeschlossen.

    Daher ist es manchmal besser einfach eine Nummer sicher zu gehen.
    20cm mit Baustahlmatten hört sich doch gut an.
    Versuche die Mauer an die anderen mauern "anzudocken".
    Z.B. mit Bohrungen in die du Stahl schlägst, die dann im alten Mauerwerk sind und eine Verbindung zu der neuen Mauer herstellen.
    Damit solltest du auf sicherer Seite sein.
    Viel dickere Wände habe ich bisher nirgends gesehen.
    Bedenke auch, dass der Druck die ersten 60cm noch nicht so groß ist.
    Und die restlichen 100cm wird das Erdreich mithelfen die Wand stabil zu halten.

    Mit Sohle meinst du eine Art Bodenplatte im gesamten Teich?
    15cm ist ganz ordentlich.
    Da kann man schon das ein oder andere Gebäude drauf platzieren.
     
  3. DbSam

    DbSam Mitglied

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    Genau deswegen wird Dir niemand anhand der Beschreibung und des einen Fotos eine wirklich belastbare Aussage bezüglich der Standsicherheit der vorhandenen Gründungen liefern können.
    Das Problem liegt halt in der geplanten Tiefe und den uns unbekannten Bodenverhältnissen und ebenfalls unbekannten Gründungen der Garage und der Mauer.
    Die Poolwand muss unterhalb der vorhandenen Gründungen diesen Druck aufnehmen können.
    Der problematischste Zeitraum des geplanten Baus ist der vom Aushub bis zum Einbringen des Betons + mindestens 5 Tage.

    Vielleicht kannst Du noch etwas detailliertere Angaben zu den vorhanden Bauten machen ...


    Gruß Carsten

    PS:
    Poolbau, Kanonen und Spatzen ...
    Wird man häufig immer dann gefühlt annehmen, so lange bei einem Bauwerk nichts passiert.
    Falls etwas passiert, dann werden die Konjunktive II ausgegraben und ... :motz
     
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  4. AndyMK17

    AndyMK17 Mitglied

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    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Ja mit Sohle ist der Teichboden gemeint. ursprünglich wollte ich auf insgesamt 2 Meter Tiefe gehen, aber wenn ich in der Grube drin stehe,
    bei 1,40 wird es mir schon mulmig, daher werden auf 1,60 ausgeschachtet, 5 cm Sand und dann 15 cm Beton drauf.
    Was mir ein wenig Kopfzerbrechen macht, nicht nur die Betonwände und die Sohle, also Teichboden haben Gewicht, es kommen ja nochmal
    ca.16000 Liter Wasser drauf, was also auch 16000 KG sind.
     
  5. AndyMK17

    AndyMK17 Mitglied

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    Der Untergrund ist Lehm und gewachsener Mutterboden. Die Fundamente der umliegenden Mauern werden
    erweitert und abgefangen und mit dem Teich entsprechend verbunden.
    Zeitraum ... joar ... ich hoffe das ich am Samstag fertig bin mit ausbuddeln und einschalen kann. Womit ich dann weit über 5 Tage hinaus bin.
     
  6. Teich4You

    Teich4You Mitglied

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    Ganz grob sind es 1,6 Tonnen pro Quadratmeter, wenn ich mich jetzt nicht überschlagen habe.
    Für 15cm Beton mit Stahlmatten+Lehm+gewachsener Mutterboden, sehe ich absolut kein Probleme.

    Was sollte passieren? Die Bodenplatte bricht durch? Never ever.
    Das ganze wird sich von den Kräften schön verteilen.
    Du liegst mit deinen Angaben absolut in der Norm bereits existierender Koiteiche.
     
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  7. AndyMK17

    AndyMK17 Mitglied

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    na das hört sich ja schonmal recht gut an, hab soviel gelesen das ich schon langsam echt paranoid werde.
    Meine Planung geht weiterhin das der Filter nachher in der Garage stehen soll, wobei ich noch nicht weiss
    was das für einer werden wird, denn meiner den ich jetzt habe wird da sicherlich nicht ausreichen.
     
  8. DbSam

    DbSam Mitglied

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    Vielleicht besser verständlich:
    Zeitraum (vom Aushub bis Betonierarbeiten) + zusätzliche 5 Tage, welche der Beton bis zum Erreichen der Mindesthärte benötigt.

    'Lehm' und 'gewachsener Mutterboden' sind umgangssprachliche Begriffe, unter denen sich jeder etwas unterschiedliches vorstellt. Wichtiger ist hierbei die Art und Größe der Körnung, etc.

    Dein Bauwerk muss die Last der vorhanden Bauwerke tragen können, das ist wichtig. Das bissel Wasser hält es dann aus.
    Bodenplatte ist so ok, da passiert nichts. Bei der Mauer sehe ich in meiner innerlichen Vorstellung auch kein Problem. Bei der Garage kann ich das nicht einschätzen.
    Bei der von Dir genannten freistehenden Mauer gibt es hingegen gar keine Probleme.

    Ansonsten:
    Eine 20er armierte Betonwand sollte das theoretisch tragen können, wenn Du den oben genannten kritischen Zeitraum ohne Schäden überstehst. (Welche z.B. durch einen lang anhaltenden Regen und einem steigenden Grundwasserspiegel, Schichtenwasser, etc. entstehen könnten.)

    Gruß Carsten
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Sep. 2018
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  9. AndyMK17

    AndyMK17 Mitglied

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    Bei der Garage mache ich mir keine Sorgen, da die auf einer 22 cm starken Sohle steht.
    Die Grenzmauer ist wenn das Problem, da ich hier das Fundament mit abfangen muss, wobei die Gesamte Mauer 9 Meter lang ist und in die Garagenmauer übergeht.
    Mit dem Regen triffst Du es gerade auf den Punkt, nach Gestern und Heute habe ich bereits gefühlte 100 Liter Wasser in der Grube stehen.
    Auf dem Bild oben ist auch zu sehen das in der Mitte ein altes Fundament noch als Stütze drin steht, bis ich an der Terasse u an der Grundstücksmauer betoniert habe. Die Sohle kommt zum schluss rein, da sie höher liegt als die Teichmauern, die ca. 30 cm tiefer werden um dem ganzen noch mehr Stabilität zu geben.
     
  10. Aquaga

    Aquaga Mitglied

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    Hallo Andy,

    herzlich willkommen im Forum! :)

    Also bei meinem Teich habe ich ähnlich gebaut, daher ein paar Fakten die vielleicht bei der Entscheidungsfindung helfen können:

    - Boden gewachsener fester Lehm-Boden
    - keine direkt angrenzenden Bauwerke
    - Bodenplatte 15 cm mit Baustahlmatte
    - Wände zum Teil geschalt mit Baustahlmatte, Breite ca. zwischen 13 bis 16 cm
    der Druck in der Schalung ist nicht zu unterschätzen und kann diese ausbeulen!
    (War sehr nervig und gab ungleichmäßige Wände und ich musste viel verputzen als Ausgleich
    ergo: Ich würde nicht mehr selber schalen)
    - beim anderen Wandteil mit 17,5 Betonschalungssteinen gearbeitet und großzügig Torstahlstangen (horizontal und vertikal) rein,
    das ergab schöne gleichmäßige Wände!
    - Teichtiefe: 205 cm
    - Da Hochteich: Teich über Boden ca. 70 cm bis 1,10 cm (weil Hanglage)
    - reines Teichvolumen ohne Filter 17,75 m³

    Bisher hält es und ich gehe auch davon aus dass es bei mir in Zukunft hält.
    Das Bauwerk hat aber noch keinen Winter mitgemacht.


    Schöne Grüße
    Gabor
     
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