Kleiner Teich bzw. eine Pfütze für Amphibien, Vögel

Wunschpfütze

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24. Nov. 2022
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Astrid
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Hallo liebe Teich-Community,

ich bin neu im Forum und habe seit einem Jahr einen kleinen Garten, den der Vorbesitzer mit Schotterflächen „schön“ gestaltet hatte.

Das war die Aufgabe letztes Jahr. Der Schotter ist also weg und wir haben nun bienenfreundliche Stauden und es sind sogar Frösche und Libellen aufgetaucht. Vögel sowieso.

Die Viecherln sind glücklich über jedes bisschen Wasser im Sommer. Also ist eine Wasserpfütze die nächste Aufgabe. Deshalb bin ich nun hier.

Prämissen:
- Wegen der Tiere soll der Einstieg von mindestens einer Seite sehr seicht erfolgen. Von allen Seiten seicht geht wohl nicht, wegen der kleinen Oberfläche und ich möchte an der tiefsten Stelle nach Befestigung (Teichvlies, Folie, Beton) immer noch gern 35cm haben.
- An der Stelle wo die Regentonne im Garten steht, soll ein kleiner Überlauf über ein zwei Schalen (die auch als kleines Vogelbad dienen könnte) Regenwasser in den Teich leiten.
- Es soll keine Schotterwüste werden (da waren wir ja schon), Teichfolie soll möglichst versteckt werden. Mit etwas Betonoptik (so wie in unseren sehr schönen Zoo mit SysCompound gestaltet) kann ich leben. Auch mit ein bisschen Flusskies. Und Totholz liegt ebenfalls bereit.
- Vorbild sind die Mini Tümpel in unserem Naturschutzgebiet (Magerwiese, Lehmpfützen mit Binsen und Molchen etc)

Hab etwas gegraben um zu gucken, ob ich überhaupt etwas aus dem Boden bekomme. Man weiß ja nie, Bauschutt etc.

Soweit so gut. Siehe Foto Nr. 1.
Das sind 35cm. Ich muss aber eher auf 45cm um später wieder 35cm zu haben, oder?

Bin auf das Problem gestoßen, dass die Blumenbeete außen rum, sie sind aktuell provisorisch mit Rasenkantensteinen gesichert und etwas festgebackenen Lehm) bitte nicht ins Teichloch stürzen sollen.

Zudem fällt es mir schwer eine Terassierung hinzubekommen bei 10cm, 30cm, drunter. Benötige ich eine Terassierung? Auf vielen Beispielbildern ist das so. In der Natur ja nicht.

Und wie grabe ich weiter. Meine Vorstellung wäre wie auf Foto 2. Ist das realistisch?

Ich freue mich über jeden Austausch!

VG!
Astrid

Ps: Hab mich auch schon mit Kapillarsperre etc beschäftigt, aber first things first. Je nach weiterer Teichausdehnung möchte ich jetzt ggf erstmal Stauden umsetzen, bevor sie treiben und ich sie bei der Umsiedelung beschädige.
 

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Hallo Astrid, willkommen im Forum!

Ich glaube du bist schon auf einem guten Weg, wenn keine Fische rein sollen sind 35 cm gut, größer und tiefer sind natürlich besser. Klar wenn du 35 cm Tiefe willst musst du etwas tiefer graben um das Maß von Vlies, Folie und Beton auszugleichen.

Du wirst mit Sicherheit noch die eine oder andere Anregung von anderen Usern hier bekommen.
 
Dankeschön, Trampelkraut! Die Menge an Einsteigerinfos hat mich ganz schön erschlagen und zwischendurch dachte ich schon es kann gar nicht richtig werden. Das ermutigt mich. :)

Und natürlich keine Fische bei der Größe.
 
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Hier nochmal ein Gedanke zu einer organischeren Form. Nicht, dass ich so einen Abschluss hinbekäme, aber die Linien fände ich schön.
 

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Salü Astrid

Eine andere Möglichkeit.
Die Kapilarsperre und Teichgrenze würde ich beim Steinabschluss-Übergang zum Weg machen.
Den Übergang in den Teich möglichst natürlich und fliessend gestalten.

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Der Teich geht bis an den unteren Bildrand. Die Holzschalen des Vogelbades stehen im Teich.

Eine Möglichkeit ist ein 20-50cm breiter und ca. 20cm tiefer Ufergraben mit fliessendem Übergang in den Teich.
Dabei wird dich die Natur mit Verlanden des Teichs in den folgenden Jahren unterstützen.
 
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Jetzt sind wir ja doch schon bei der Technik… :)

@trampelkraut

Ufermatten finde ich sehr gut! Die Ufermatten müssten aber auch über einen kleinen Wall, nicht wahr? Damit der Regen keine Erde in den Teich spült…

@Turbo Das ist eine Idee, da bin ich nicht drauf gekommen. Sieht sehr schön aus bei Dir. Bin noch nicht 100 Prozent sicher, ob ich alles verstehe, bzw. wie ich das bei mir transferieren würde.

Da steht z.B. ein Lavendel auf meinem Bild. Meinst Du das so, dass ich auch da aushebe und die Folie darunter herführe? Und dann steht der Lavendel im Prinzip in der Sumpfzone/im Ufergraben? Da ist der Lavendel vermutlich nicht sehr glücklich. Also müsste ich andere Pflanzen dahin setzten.

Aber so grundsätzlich, das ist ok, dass die Beetpflanzen auch am Teichwasser nippen? (Ich dachte das wollen alle Teichbauer unbedingt verhindern?)

Ich muss die Folie dann vermutlich auch von oben gut schützen, damit die Pflanzen sie nicht mit ihren Wurzeln beschädigen.
 
So könnte ein fließender Übergang wohl bei mir aussehen, wenn ich die Folie wirklich bis zu den Steinen lege. Finde ich schon so in der Simu sehr schön.

Von dem kleinen Trockengebiet meines Lavendels (und wunderschön leuchtende Echinacea ist da auch) kann ich mich aber erstmal geistig nicht trennen. Ich muss das jetzt alles etwas sacken lassen.

Bis die Tulpen, Osterglocken geblüht haben, grab ich außen näher an der Umrandung eh nicht weiter, ich zerhack mir sonst die jungen Pflänzchen und das wäre echt schade.

Gut Ding will halt Weile haben.
 

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Sieht doch schon mal super aus. :like:
Ein Ufergraben muss nicht zwingend überall sumpfig sein.
Habe bei mir auch einige trockene Bereiche angelegt.
Der Ufergraben hat da eine Tiefe von ca 25cm. Komplett ausgeräumt. Zehn Zentimeter Blähton unten rein.
Dann aufgefüllt mit Blumenerde. Anschliessend bepflanzt. Die Höhe des stehenden Wassers ist normalerweise im Bereich des Blähtons.
Funktioniert wunderbar. Pflanzen welche keine Staunässe vertragen fühlen sich da wohl.
Ob das bei Echinazea funktioniert? Kommt vermutlich darauf an, wie häufig du deinen Teich nachfüllst.
Bei mir sind Wasserstand Unterschiede von 10cm normal. Da wird der Ufergraben zwischendurch auch mal trockener.
Den Ufergraben wässere ich nie. Er muss sich alles Wasser selber holen.
Ein Ufergraben darf auch mal nicht immer sauber gepflegt sein. Die Tiere lieben das.

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