Fischloser Teich plus Filterteich? Regenwasser vom Grasdach?

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Hallo Teichianer,

sie zwei, drei Wochen versuche ich, aus Euren fundierten Beiträgen Wissen zu saugen, um bei der Anlage meines ersten Teiches möglichst viele Anfängerfehler zu überspringen ;-). Wir haben vor gut drei Monaten eine jungfräuliche Doppelparzelle (ca. 825 m² mit ca. 9% Gefälle) in einem Kleingartengelände gepachtet, und mein Teil des Vergnügens soll die Wasseranlage sein.
Nach eifriger (Internet-) Lektüre und aus den Empfehlungen der Firma N... ist bisher folgendes Konzept herausgesauert:

- "naturnaher", fischloser Folienteich mit ca. 19 m² Fläche,
- Pumpe zum Wasserspiel (lautlos) an der Terrasse,
- ca. 15 m ruhiger Bachlauf zurück zum Teich.

Zwei Fragen sind noch offen geblieben:

1.) Da ich noch ein gebrauchtes GFK-Fertigbecken angeboten bekommen habe (ca. 4 m², max. 62 cm tief), frage ich mich jetzt, ob ich daraus einen Filterteich zwischen Teich und Wasserspiel schalte, um mit der Methode "N..." den Mulm aus dem großen Teich zu nuckeln und so das Großreinemachen auf den glattflächigen und robusteren GFK-Teich beschränken zu können.

Beziehungsweise frage ich Euch. Ist ein extra Filterteich in diesem Fall "Overkill"? Oder würde ich bald trotzdem im Modder des größeren Teichs herumwaten müssen? Oder muß der Filter besser lang und schmal sein? Oder watt?

2.) Zum Nachfüllen wollte ich eigentlich Regenwasser nehmen, aber darüber scheint es verschiedene (fundierte) Meinungen zu geben. Kann jemand sagen, ob der Ablauf von ca. 28 m² Grasdach nährstoffärmer und damit weniger bedenklich ist als bei einem Dach ohne Bewuchs?

Oder 3.) was hab ich sonst nicht bedacht ?

Bin gespannt auf Eure regen Reaktionen !

Mit (hoffentlich bald nassen Füßen und) freundlichen Grüßen
Thies
 

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Hallo Thies,

schönes Konzept (ohne jetzt Einzelheiten zu kennen) ! Auf jeden Fall wirst Du es nicht bereuen, einen Teich ohne Fische anzulegen.

In diesem Fall halte ich allerdings einen zusätzlichen Filterteich für "Overkill". Einen Filterteich benötigt man nur, wenn man keine Gelegenheit hat, ausreichend Pflanzen in den Hauptteich zu setzen. Für einen Pflanzenteich benötigt man schon ex definitione keinen Filterteich. Du musst auch bedenken, dass das nicht sonderlich hübsch aussieht und auch zu baulichen Schwierigkeiten führen kann.

Nicht besonders hübsch deshalb, weil ein Filterteich ein "Arbeitsteich" ist, der gar nicht erst auf Schönheit angelegt wird. Pflanzen dicht an dicht, ausgewählt nach dem Kriterium der Zehrfähigkeit, nicht des Aussehens. Eventuell noch Pflanzkörbe der vereinfachten Reinigung wegen. Und schliesslich ist der Wulstrand von Filterteichen auch nicht besonders gut zu kaschieren. Bauliche Schwierigkeiten können entstehen, weil man den Rand des Fertigteiches abflachen muss, um einen Bachlauf anschliessen zu können. Ausserdem muss die Folie des Bachlaufes mit dem Teich verbunden werden, was insbesondere bei GFK-Teichen schwierig werden kann.

Regenwasser von einem Grasdach halte ich für sehr viel geeigneter als von einem klassischen Dach, auf dem sich alle möglichen Stoffe ablagern, ohne abgebaut zu werden oder zu verrotten. Ich würde allerdings zuerst einmal schauen, welche Plörre da nach einiger Trockenzeit herunterkommt. Müsste aber viel geeigneter sein, als von Dâchern mit Tonziegeln usw.

Willkommen im Club !

Beste Grüsse
Stefan

P.S.: Was mir allenfalls noch zu "nicht bedacht" einfällt: Teiche sind in in vielen Kleingartenanlagen verboten. Ist das geklärt ?
 

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Hallo Reiner,

siehst Du das jetzt nicht etwas sehr eng ? Nährstoffe im Regenwasser ? OK, die Vögel verrichten wie auf jedem Dach munter ihr Geschäft, Staub, Blütenpollen und Laub werden angeweht. Die kommen aber nicht aus dem Regenwasser (das ist allenfalls sauer und kalkarm). Und alles, was angeweht oder draufgesch..... wird, wird auf einem begrünten Dach viel besser abgebaut/gebunden als auf Tonziegeln. Denn soweit ich mich erinnere ist auch das Substrat auf einem begrünten Dach sehr nährstoffarm.

An die Sache mit einem zweiten Teich an Stelle eines Filterteiches hatte ich auch gedacht, wollte die Sache aber nicht aufblasen. Ich gebe Dir aber völlig recht: Ein solcher Wassergarten ist ausserordentlich reizvoll. Wobei man die Filterleistung bei einem Pflanzenteich ebenso wenig benötigt wie einen Filterteich. Voll d'accord bin ich natürlich auch bei der Frage Fertigteich oder Folie: Folie ist eindeutig besser. Wo wir gerade schon über den Teich von Thies philosophieren ;) : Ich könnte mir einen zweiten Teich schon sehr gut vorstellen, darf ruhig erheblich flacher ausfallen als der Hauptteich. Und dann die Teiche unterschiedlich gestalten: Der Hauptteich eher tief mit freier Wasserfläche, Seerosen, der Nebenteich eher flach und sumpfig mit den entsprechenden Pflanzen. Tolle Sache !

Thies, zur Pumpenleistung solltest Du Dir vielleicht einmal den sog. Fachbeitrag durchlesen. Ist ja doch eine ganz ordentliche Höhendifferenz, wie mit scheint. Und eine ziemliche Bachlauflänge (ein durchschnittlicher Schlauch kostet allein schon bis zu 30 % der Pumpenleistung !).

Beste Grüsse
Stefan
 

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Moin, ~,

ja. Das *ist* Service. Vielen Dank für die prompten Antworten.

@Stefan:
... Nicht besonders hübsch ...

Stimmt natürlich. Macht aber nicht viel aus, da nach derzeitiger Planung der zweite Teich ziemlich zugewachsen und damit etwas verborgen liegen soll. Etwa so, wie Du es auch skizziert hast:

...die Teiche unterschiedlich gestalten: Der Hauptteich eher tief mit freier Wasserfläche, Seerosen, der Nebenteich eher flach und sumpfig mit den entsprechenden Pflanzen...

Das ist in etwa der Effekt, der mich überhaupt zu dem ollen GFK-Teil zurückgebracht hat. Der Hauptteich wird wohl zur Hälfte von einer Steganlage umschlossen, um alle Sitzplätze mit guter Perspektive / Sonne / Schatten auch erreichen zu können, wenn man nicht so gut zu Fuß ist. Vor dem Steg - und damit insgesamt - ist dann die Bepflanzung eher spärlich. Außerdem ist der ganze Teich auf einen Blick zu überschauen: na ja. Wenn jenseits des Steges dann eine zweites Gewässer läge, das deutlich zugewachsener ist und sich optisch "im Dickicht verliert", wirkt das Ganze vielleicht gleich interessanter.
(Wir gestalten den ganzen Garten als "Entdeckungsgarten" getreu der These, daß eine Landschaft *dann* anregend wirkt, wenn man den Eindruck hat, etwas Neues zu entdecken, wenn man in sie hineingeht. )
Der Steg wirkt dann wie eine Brücke über ein einziges Gewässer (schwärm...). Zur Wartung könnte ich vom Steg direkt in das GFK-Becken steigen; dessen Ufer würde zur Freude der Kreatur für Menschen nicht begehbar sein.

...Teiche sind in in vielen Kleingartenanlagen verboten...

Ist zum Glück geklärt: Unser 1. Vorsitzender stand auf der Parzelle und sagte: "Teiche sollen bis zehn m² groß sein. --- . Meiner hat 36...";->

...zur Pumpenleistung...

habe ich meinen allerersten Entwurf schon wieder verworfen: da sollte noch das Dachwasser von Gewächshaus und Gerätehaus sowie ein Erdtank integriert werden, mit 35m Leitung und ca. 5m Gesamthub. Und das alles Solar, da kein Stromanschluß machbar (ächz).
Jetzt bin ich bei 15m Leitung (möglichst dick, siehe http://www.sunwind-klaeui.ch/TeichReibungsverlust.jpg ) und 0,5m Hub. Das Wasserspiel bekommt an der Laube seine eigene Pumpe. Muß das Ganze mal skizzieren bzw. pfotografieren.
Dabei fällt mir ein: erleichtert es das Graben, wenn man eine dieser neumodischen "Dig it all" - Kameras besitzt?

@Reiner:

...Schadstoff im Regenwasser ... wird durchgereicht in den Teich...

schein mir plausibel. Die *Nähr*stoffe im Dachwasser, vor denen immer gewarnt wird, also Staub, Vogel-aa und Pollen sollten dagegen im Rasen bleiben. Laut Internet beträgt die ablaufende Wassermenge aus Gründächern nur etwa 30% der Regenmenge. Das Substrat gilt in der Tat als sehr mager, zumal ich aus Statikgründen eine möglichst dünne Substratschicht plane. Die Frage ist dann, was aus dem Substrat zusätzlich ins Wasser kommt, wenn bei heftigem Regen der "Grasfilter" durchschlägt und unten doch Wasser herauskommt. Deine Messung wäre sehr interessant, auch wenn ein Wissenschaftler uns die Frage der Übertragbarkeit um die Ohren hauen würde. Rein anschaulich denke und hoffe ich, daß das Grasdach vieles puffert bzw. in Biomasse einbaut. Dann brauchen die Teichpflanzen das nicht mehr zu tun. Und ein halboffenes System mit Zu- und Ablauf könnte etwas stabiler sein als ein geschlossenes. Oder eben nicht...

...einen seperaten Zwischenspeicher...

mittels Regentonne kann ich problemlos unterbringen. Dann kann ich auch das Teichsystem erst dann nachfüllen, wenn es gebraucht wird. Das ist ja normalerweise *nicht*, wenn es gerade so stark regnet, daß es schon durchs Grasdach durchschlägt.

(Noch ein Exkurs: das ist wie bei der Sonne: tagsüber, wo es sowieso hell ist, da scheint sie, aber nachts, wenn man sie braucht... und außerdem ist der Verschluß kaputt: dauernd geht sie auf...)

Jetzt langts aber.

...der kleinere Teich dient als Quellteich...

Für 2,10x2,60m reicht der Platz an der Terrasse schon nicht mehr. Da dachte meine Frau noch, am Teich sind immer Mücken. Wie bei unseren Freunden. Die nennen ihren Sitzplatz am Tümpel nur noch Mückonos.

Schluß mit den Kalauern. Ehrlich.

...erwarte nicht allzu viel biologische oder chemische Wasserreinigungseffekte von dem Bach, sondern betrachte ihn als Objekt Deiner Träume, der Dir beim entspannen hilft...

Den Zahn hab ich mir auch schon gezogen. Aber rinnen muß es doch, aus genau den von Dir genannten Gründen. Wozu hat man ein Hangstück sonst?

Alles in allem lassen Eure Beiträge wieder ein weiteres Stück meines Gartentraums vor dem inneren Auge entstehen. Das motiviert doch sehr beim Buddeln (bisher ca. 40m³). Auf die Vergleiche Regen- / Grasdach- / Leitungswasser bin ich sehr gespannt.

Vielen Dank und bis bald

Thies
 

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Solaranlage

Hallo Reiner,

das Solarthema ist ein ganz anderer Schauplatz. Wird wohl gehen, aber einige Euronen verschlingen, und der Bachlauf muß auf viel Effekt bei wenig Wasserdurchsatz getrimmt werden. Ist auch spannend. Die Spielzeuge wie "Aquasolar 700 komplett mit Dünnschichtpanel und Spuckfrosch" sind bestimmt nicht die Lösung.

Gruß
Thies
 

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Hallo Thies,

jetzt vielleicht doch noch ein paar Bemerkungen:

Thies schrieb:
Der Hauptteich wird wohl zur Hälfte von einer Steganlage umschlossen, um alle Sitzplätze mit guter Perspektive / Sonne / Schatten auch erreichen zu können, wenn man nicht so gut zu Fuß ist. Vor dem Steg - und damit insgesamt - ist dann die Bepflanzung eher spärlich. Außerdem ist der ganze Teich auf einen Blick zu überschauen: na ja. Wenn jenseits des Steges dann eine zweites Gewässer läge, das deutlich zugewachsener ist und sich optisch "im Dickicht verliert", wirkt das Ganze vielleicht gleich interessanter.
(Wir gestalten den ganzen Garten als "Entdeckungsgarten" getreu der These, daß eine Landschaft *dann* anregend wirkt, wenn man den Eindruck hat, etwas Neues zu entdecken, wenn man in sie hineingeht. )
Der Steg wirkt dann wie eine Brücke über ein einziges Gewässer (schwärm...). Zur Wartung könnte ich vom Steg direkt in das GFK-Becken steigen; dessen Ufer würde zur Freude der Kreatur für Menschen nicht begehbar sein.

Ein sehr, sehr schönes Konzept, wie ich finde. Dann empfehle ich Dir aber, Dir einmal das Ufergraben-Konzept von Naturagart ( http://www.naturagart.de ) anzuschauen. Du wirst es jetzt nicht kapieren, weil ich unzulässig verkürze, aber zwischen Teich und umliegendem Sumpfbeet wird ein Wall gebaut, der den Teich vom Sumpfbeet trennt. Dieser Wall ist begehbar. Wenn man ihn breit genug macht, kann man einen tollen Steg darauf montieren. Du solltest Dir (wenn Du das nicht schon gemacht hast) einmal den Katalog schicken lassen.


Thies schrieb:
...zur Pumpenleistung...

Und alles solar...

Dabei fällt mir ein: erleichtert es das Graben, wenn man eine dieser neumodischen "Dig it all" - Kameras besitzt?


EDIT: Oooopsieee, da wart Ihr schneller. Dennoch: Einen Solarbetrieb kannst Du (insbesondere bei dieser Förderstrecke) vollkommen vergessen. Selbst mit viel mehr (ausserordentlich teuren) Panels. Es gibt nur die Alternative Netzstrom oder Bachlauf vergessen. Ein mickeriges Wasserspiel mag vielleicht noch angehen.

Das mit der Kamera kann ich nur bestätigen. Vor allem, wenn man eine solche besitzt, deren Display man ausklappen kann. Du glaubst gar nicht, wie effektiv man damit graben kann...

Thies schrieb:
Da dachte meine Frau noch, am Teich sind immer Mücken. Wie bei unseren Freunden. Die nennen ihren Sitzplatz am Tümpel nur noch Mückonos.

Thies, ich wohne in Südfrankreich. Gewaltige Hitze, keine Fische im Teich, grosse Flachwasserbereiche. Ich kenne keinen Platz in unserem grossen Garten, der mückenfreier ist als der Bereich unmittelbar um den Teich herum. In einem gut funktionierenden Gartenteich haben Mücken keinerlei Chance, da viel zu viele Fressfeinde Jagd auf sie machen. Mücken gedeihen da, wo das Lebensumfeld für andere Lebewesen zu feindlich ist: Extreme Wassertemperaturen, Sauerstoffarmut, periodisches Austrocknen: Also in Regentonnen und Wasserpfützen. Beim Teich würde ich mir um Mücken keine Gedanken machen.

Beste Grüsse
Stefan
 

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Hallo Stefan,

Stefan schrieb:
Ein sehr, sehr schönes Konzept, wie ich finde.

Vielen Dank für die Blumen !

Stefan schrieb:
Dann empfehle ich Dir aber ... das Ufergraben-Konzept von Naturagart ...

Katalog, Teichplaner, Beispielhafte Gartenteiche, Arbeitsmappe Teiche, Bauanleitung Bachläufe sind vorhanden. Sehr tief behandelt, das Thema, prima Lektüre. Ich bin versucht, auch dort zu kaufen, auch wenn die Preise gepfeffert sind. Besser, als nach kurzer Zeit alles wieder aufreißen zu müssen, und die Leute haben sich schließlich was dabei gedacht.
Der Ufergraben ist ein überzeugendes Konzept, auch für die "Tarnung" des Folienrandes, aber es braucht sehr viel Fläche auf Höhe des Wasserspiegels. Durch meine Hanglage und den übrigen Gartenplan habe ich nicht unbegrenzt Platz und muß entweder *noch* tiefer in den Hang graben bzw. unten anschütten (mit beträchtlichen Auswirkungen beim Anschrägen der angrenzenden Flächen, da ich keine Mauern haben will), oder die Fläche für den Uferwall und -graben verringert die freie Wasserfläche, und die ist eh knapp.
Firma N... propagiert den nährstoffreichen Ufergraben ja IMHO deshalb, weil die Pflanzenauswahl dafür größer und bunter ist. Wir könnten aber mit einer einfacheren, vielleicht "naturnäheren" Teichbepflanzung plus Getier ganz gut leben. Eine bunt bepflanzte Sumpfzone wird vielleicht in einer Biegung des Bachlaufs integriert.

Stefan schrieb:
Einen Solarbetrieb kannst Du (insbesondere bei dieser Förderstrecke) vollkommen vergessen. Selbst mit viel mehr (ausserordentlich teuren) Panels. Es gibt nur die Alternative Netzstrom oder Bachlauf vergessen.

Das ist das, was ich bisher gelesen habe. Einer, der sowas dennoch macht, ist http://www.solar-baumeister.de/index.html . Wir haben telefoniert, ein Angebot wird erstellt. Das das Ganze nicht billig wird, hat er gleich gesagt. Physikalisch ist es prinzipiell machbar, problematisch ist allerdings die geringe Auswahl an Niedervolt-Pumpen (SXT-Pumpen? Solenoid?). Hoffentlich muß ich mich nicht der allgemeinen Erfahrung anschließen, ich prüfe also noch. Denn: Netzstrom is nich. Und ohne Bachlauf ist das Konzept nur halb :-(.


Stefan schrieb:
... keine Fische im Teich, grosse Flachwasserbereiche ... mückenfreier ... Bereich ...

Das beruhigt mich. Und meine Frau auch (die wird ja mehr gestochen als ich).

Beste Grüsse
Thies
 

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Hallo Thies,

Dein erstes Argument ist (leider) absolut überzeugend. Wobei ich dachte, dass Du für die Steganlage ja ohnehin Platz benötigst und eventuell der Uferwall etwas schmaler gehalten werden kann (50 cm) = Platzgewinn. Kannst ja einmal in meinem Album schauen (wobei mein Wall - ebenfalls leider - nicht als Pfad gehalten ist). Im Grunde verlagerst Du den Sumpfbereich nur aus dem Teich nach aussen, d.h., Du solltest Dir überlegen, den Hauptteich ein klein wenig kleiner zu machen und dabei mit viel schmaleren Pflanzebenen (= grössere freie Wasserfläche). Das geht dann in der Tat nur mit zusätzlichem Pflanzenteich. Einfach eine Frage der Proportionen: Was kommt wo hin ? Viele Leute machen den Fehler, den Ufergraben eher als Rabatte zu betrachten. Er ist aber Teil des Teiches. Das üppige Wachstum im Ufergraben belohnt für den grösseren Aufwand. Ich habe auch bei mir das Problem gehabt, zwar einen recht ordentlichen Teich gebaut zu haben, der aber einen zu krassen Übergang aufwies. Ein Ufergraben hilft sehr, das alles "weicher" zu machen.

Mit der Solaranlage wünsche ich Dir viel Erfolg. Wenn es klappt, wäre das sicher eine Hilfe auch für viele andere Kollegen (hättest Du dann Lust, einen kleinen Fachbeitrag zu schreiben ? - So nach dem Motto "Und sie dreht sich doch !".).

Eine angebliche Mückenplage ist an einem Gartenteich reine Panikmache. Vorausgesetzt, der Teich ist halbwegs ordentlich angelegt und funktioniert. Und da habe ich bei Dir überhaupt keine Zweifel, so sorgfältig, wie Ihr die Aktion plant.

Beste Grüsse
Stefan
 

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Hallo Stefan,

so allmählich kristallisiert sich ja heraus, daß der Gedanke mit dem zweiten Teich nicht ganz abwegig ist. Du hast ganz recht: einfach eine Frage der Proportionen. Werde heute mal zum Messen und Denken in den Garten gehen, solange die Sonne noch scheint.

Stefan schrieb:
Mit der Solaranlage wünsche ich Dir viel Erfolg. Wenn es klappt, wäre das sicher eine Hilfe auch für viele andere Kollegen (hättest Du dann Lust, einen kleinen Fachbeitrag zu schreiben ? - So nach dem Motto "Und sie dreht sich doch !".)

Das will ich gern tun, kann aber noch etwas dauern, da man wohl tunlichst auch praktische Erfahrung vorweisen können sollte. Ich werde meine Überlegungen in einer stillen Stunde schon mal vorformulieren. Die Aufgabe bedeutet ja offenbar "pushing the envelope", wie der Flugzeugbauer sagt: die Grenzen des Machbaren etwas weiter hinausschieben. Aber das reizt mich gerade daran.

Beste Grüße
Thies
 
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