Luftheber - Testergebnisse/Auswertung/Leistungsübersichten

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Nachtrag - 2.Test mit 80 l Müllsack

Der Müllsack wurde am Auslaufrohr festgebunden und Luftheber in der Luft gestartet. Der Luftheber wurde folgend samt Sack in das Wasser bis unter Wasserlinie eingetaucht. Die Luft konnte aus dem Sack beim Füllen mit Wasser entweichen, da der Sack nicht abschließend dicht war.

...gleiches Testgerät - ergab in 4 Testläufen einen Mittelwert von 16 sec. - 80 l ~ also 5 l sec = 300 l/Min = 18000 l/h...

Wenn ich dann meine 1.Testphase jetzt so betrachte, dann denke ich, dass diese Teststrecke - wie auch Norbert sein Aufbau war, durchaus ein qualitativ gutes Ergebnis erreichen lässt.

Das war das, was ich jetzt mit meinen Mitteln machen konnte. Und jetzt wieder die Zweifler und Skeptiker - lasst uns drüber diskutieren...:D...ich verliere doch so meine bisherigen Zweifel an der Sache "Luftheber" und möchte hier an dieser Stelle meinen Respekt an alle "Tester" und "Erfahrungs-Experten" ausdrücken :flehan
 
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...so und jetzt noch schnell ein paar Bilder von meinem heutigen Test...wo auch der Luftheber mal zu sehen ist ~ Olli ;)...nicht das es heißt, alles unglaubwürdig ohne Beweisfotos...:D

IMG_1578.jpg  IMG_1579.jpg  IMG_1587.jpg 

auf den Bildern zu erkennen - blaue Tonne Chemiefass 100 l - Aufbau und Eintauchtiefe bzw. Förderhöhe über 0 beim Test mit Tonne drunter - Test LH mit Müllsack (ach ja-der Müllsack wurde auch ausgelitert, in dem ich diesen zuvor mit Wasser füllte, dazu war er in der blauen Tonne integriert (welche 100 l hat) und der Sack passte gefüllt gerade so rein und die Wasseruhr bestätigte mir das Volumen)

Ich kann nur Jedem empfehlen, es ggf. ebenso mal zu tesen, denn 100%ig kann ich die Werte natürlich nicht wissenschaftlich belegen. Eine Toleranz sollte man vielleicht noch berücksichtigen, nur wieviel % wäre dann die Frage. :kopfkratz
 
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Hallo !
Ich fang mal mit Fragen an ! :oops
@Zacky
Wat ist mit den 15000 "Wasserteilchen" + ??? "Luftteilchen" im 110ner Rohr ? Bauen wir doch "Druck" auf ? Was ja eigentlich logisch wär , da jede Pumpe eine Saug + Druckseite hat , sonst würd ja nichts bewegt ! :kopfkratz
@ All
Helft mir mal auf die Sprünge :oops
Wo + Welche Videos von Norbert ? zum Thema Teststrecke !
 
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Hallo Andre.

Die besagten Wasserteilchen und Luftteilchen die sich im Rohr zusammensetzen, verpuffen scheinbar in dem Moment, wenn sie an die Oberfläche kommen. Demnach war ja die blaue Tonne nur mit Wasser gefüllt...gut, es sind sicherlich noch Sauerstoffanteile im Wasser gelöst...aber wenn das Ergebnis des am Ende aufgefangenen Wassers nicht zählt, Was dann!? :kopfkratz

Genauso der Versuch mit dem Sack - wie ich beschrieben hatte, konnte die Luft am Auslass, da wo der Sack angeknippert war oben entweichen...na klar hat sich der Sack auch mit der Luft aufgebläht, aber dennoch ging am Ende doch nur das Wasser dort rein, drückte Luft oben raus und im Sack war nur noch Wasser, was letztendlich auch aus der "Entlüftung" mich kurzfristig erfrischte. :aua

Die Tonnenlösung müsste man optimieren, in dem man halt einen Folienflansch einbaut, einen Zugschieber davor setzt und dann auf "Go" den Zugschieber öffnet, die Zeit stoppt und dann auch unter Wasserlinie messen kann. Aber das geht mir derzeit zu weit, da ich a) keine eckige Regentonne habe und b) keinen Zugschieber...sonst hätte ich es wohl gemacht...
 
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Manno Rico
Dit mein ick doch jarnisch !
Ick sach mal anders ! Müssen wir jetzt die 15000l Wasser die durch ein Rohr DN110 ,in Schwerkraft , gehen revidieren ?
 
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Achsooooo, das meinst Du...:wunder...nein, ich denke nicht...wenn man berücksichtigt, dass auch mit einer Druckpumpe deutlich mehr Wasser durch 110er Rohr zu pumpen geht, würde ich mich hier auf's ganz dünne Eis begeben und frech behaupten, dass die aufsteigenden Luftblasen ja eine gewisse Geschwindigkeit haben und somit das Wasser in ihrer Geschwindigkeit transportieren...also könnte ein mehr an Volumen durch das Rohr gehen, weil dann vielleich die Geschwindigkeit der aufsteigenden Luftblasen das entscheidende Kriterium wäre...was wiederum die Aufbauten mit tieferer Einblastiefe und höheren Druck und Luftvolumen bestätigen könnten...das ist aber jetzt nur meine theoretische Erklärung dazu, wie ich mir das begründen wollen würde.
 
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Hallo Rico,

nun hast Du auch meinen Respekt, :oki

bei Unklarheiten mal selbst probieren, so müssen sich nicht einzelne gegen eine ganze Mauer von Zweiflern rechtfertigen.

Immer wieder fällt mir Mitch auf, er hat das logische Denken.:lala

Die Plastiksackmessung habe ich in letzter Zeit aus so wie Du angewendet,
nun kam deine Idee mit dem Schieber was die Messung wahrscheinlich noch genauer
macht.
Siehe meine geniale Skizze:
Luftheber-auslitern.jpg 

Bei Rohren bis ca 90 mm Durchmesser sehe ich meine Vermutung bestätigt, es muss nicht unbedingt sehr tief eingeblasen werden.
Mit meiner 13 Jahre alten Membrangurke machte der 90er Heber in 160 cm Tiefe ca.12500 l/h
bei 60cm Tiefe kamen ca.11100 l/h und bei 30 cm kamen auch noch ca 9000 l/h.

Ich kann mit leistungsschwachen Membranpumpen auch noch gute Leistung mit geringen Rohrdurchmesser erzielen, wenn nicht zu tief eingeblasen wird.

z.B. an meiner Aquarienanlage reicht bei ca. 60 Lufthebern der Einblasdruck nur bis max.
50 cm tiefe bei 60 cm kommt keine Blase mehr aus dem Schlauch.
Ein 75er Heber mit 30cm Länge schafft noch ca. 3700l/h, 30 cm tiefer kommt nichts.:lala


.
 
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Danke Werner...:dance

Und deine Skizze kommt gut! :D
 
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Hallo :D

mir fiel auf das es hier scheinbar noch nicht richtig klar ist wie der Luftheber funktioniert die einen schreiben wie in Mitchs LINK

Das Mammutpumpenprinzip beruht auf
dem Druckausgleich miteinander
verbundener Flüssigkeitssäulen. Durch
Einblasen von Luft wird die
Flüssigkeits-säule im Gestänge bzw.
der Steige leitung leichter gemacht, je
nach Luftanteil wird die Dichte auf ca.
0,3 reduziert. Die nun schwerere
Flüssigkeitssäule im Bohrloch bzw.
Brunnen mit einer Dichte von ca. 1,0
drückt die durch Luft erleichterte
Flüssigkeit im Gestänge / in der
Steigeleitung nach oben, da sie die
Druckdifferenz ausgleichen will.

Quelle Link von Mitch mammutpumpenprinzip


oder andere hier in Wikipedia
Bezogen auf die Wasserspiegelruhelage, entsteht durch die Lufteinblasung ein Dichteunterschied zwischen den beiden Seiten des U-Rohres, der oft - aber fälschlich - als Antriebsmoment der Mammutpumpen angesehen wird. Es ist nämlich nicht richtig, dass die durch Luft „leichter“ gemachte Flüssigkeitssäule in dem einen Schenkel nun durch die „schwerere“ Flüssigkeitssäule im anderen Schenkel nach oben gedrückt wird.
Quelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Mammutpumpe

Gruss Obs Patrick:cool:
 

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