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Idas Filterkeller-Bau 2020

Dieses Thema im Forum "Bau eines Teiches" wurde erstellt von Ida17, 20. Aug. 2019.

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  1. Geisy

    Geisy Mitglied

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    Hallo Thorsten

    Schön das es bei dir mit TF und Luftheber klappt, du kennst aber auch einige Berichte von den Leuten die Probleme mit TF und LH hatten und den Luftheber wieder abgebaut haben. Erklär das Ida mal warum.

    Ida hat ein lange Verrohrung bei den Zu und Abläufen vom Filterkeller zum Teich, viele Bögen, mehrere Kammern im Filterkeller und den Trommelfilter, wenn du dir sicher bist das es da auch läuft wie bei dir, dann predige es weiter.

    Ich empfehle keinen anderen Filter sondern bei dem Aufbau eine Pumpe. Vom Stromverbrauch wird das fast gleich sein, es ist aber sicherer.
    Bin nun hier auch raus.

    Ida du kannst mich bei Fragen gerne per PN anschreiben.

    Gruß
    Norbert
     
  2. Ida17

    Ida17 Mitglied

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    Dann meintest Du doch die Zu- und Abläufe :)
    Ja das stimmt, die Wege sind sehr lang und ab und zu kommt ein Bogen mit rein. Aber das funktioniert doch bei anderen Teichen auch?
    Ich erinnere mich an Semperits Doku, das sind zum Teil auch sehr lange Strecken gewesen.

    Optimal ist anders, aber einen anderen Weg gibt es nicht. Könnte ich den Filter woanders hinsetzen, würde ich es tun.
    Aber irgendein Zu-/Ablauf wäre immer benachteiligt und müsste um den Teich herum geleitet werden.
     
  3. ThorstenC

    ThorstenC Mitglied

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    Drumm nimm bei langen Leitungen KG 125 für BA und Skimmer..

    Bei mir habe ich ca. 15m als längste Saugleitung.
    Leider habe ich dann ab 7m jeweils drei KG 110 auf 1 KG 125 geführt.
    Das kam, weil ich zuviel von "Zielsaugtechnik" gelesen hatte....und der Mär, dass man ja regelmässsig um den Teich rennt und mal den einen oder anderen Saugpunkt zu oder aufschiebert.....

    Egal welche Pumpe....Förderhöhe kostet immer Energie...

    Motorpumpen wurden ja hier schon genannt und deren Verbräuche...Verschleiss...
    Vernünftig wäre da eigentlich nur wiremesh...plus Belüftung der Bio.

    Wie lang werden denn Deine Leitungen zum TF?
    Du kannst auch problemlos von ggf. bereits verlegten 110 auf 125 erweitern und damit zum TF gehen.

    Nur für 125 gibt es keine Schieber.....oder?
    Deswegen ggf. Standrohrkammer...

    Semperit kannst Du ggf. mal nett anschreiben

    Vielleicht gibt er in seinem tollen Tröt mal die Rohrlängen und die Absenkung des Pegels in der ersten Kammer an.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Okt. 2019
  4. Teich4You

    Teich4You Mitglied

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    Ich bin nach wie vor Überzeugt, dass High-End-Pumpen nicht die bessere Wahl an einem Schwerkraftsystem sind.
    Schon gar nicht, wenn dem Budget Grenzen gesetzt sind.
    Ich nutze AquaForte HF Rohrpumpen mit einem dokumentierten Gesamtverbrauch von rund 170W/h.
    Dabei werden brutto 36.000 Liter bewegt.
    Wie viel Strom würde eine High-End-Pumpe verbrauchen?
    Bevor sich die Anschaffungskosten so einer Pumpe durch einen höchstens unwesentlich geringeren Stromverbauch gerechnet haben,
    kann ich die HF Pumpen mehrfach austauschen, sollten diese nach 3-5 Jahren kaputt gehen, bevor ich den Anschaffungspreis der teuren Pumpe erreiche.
    Ich selbst kenne wirklich niemanden der eine HighEnd-Pumpe der marke HighFil, Wiremesh oder Oase Titanium über einen Zeitraum von 10-15 Jahren dauerhaft und ohne Pause in Gebrauch hat.
    Und genau so lange müsste die Pumpe ohne den geringsten Wartungsaufwand laufen.
    Sonst würde sie ja noch teurer gegenüber den Rohrpumpen werden.

    Einen weiteren Aspekt der dagegen sprechen würde ist die Redundanz.
    Ich kann mir aus finanzieller Sicht eher eine Rohrpumpe in den Schuppen legen, als eine zweite High-End-Pumpe für sagen wir 1.300,- EUR.
    Im Schadenfall, bin ich also längst nicht so aufgeschmissen.
    Mitunter sogar nicht mal beeinträchtigt, da ich mein System zB mit zwei Rohrpumpen betreibe, wo ruhig auch mal eine ausfallen kann, ohne das alle stehen bleibt.
    Ich kaufe mir aber sicher nicht zwei super teure Pumpen um diese Parallel zu betreiben.

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen die teuren und effizienten Pumpen.
    Aber ich versuche auch mal alles gegenüber zu stellen, was so eintreten kann.
    Und da komme ich persönlich und aktuell immer wieder auf das Ergebnis lieber auf Rohrpumpen zu setzen, sofern man eine Schwerkraftanlage mit Motorpumpen bauen möchte.
     
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  5. Geisy

    Geisy Mitglied

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    Sehe ich genauso und die 170Watt wird ein Luftheber bei dem unvorteilhaften Aufbau auch fast brauchen.
    Wenn du z.B. zwei Hiblow120 als Luftpumpe brauchst bist du bei ca 180Watt und die Pumpen kosten zusammen um 750Euro.

    Ich würde wie Florian eine Rohrpumpe bei dem Aufbau einsetzen.

    Thorsten hat dir noch gar nicht erklärt warum einige mit TF den LH zurück gebaut haben und da du ihn nicht fragst denke ich kennst du die Probleme
     
  6. Zacky

    Zacky Mitglied

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    :wunder
    Mich wundert es doch schon sehr, dass hier in dem Thread so massiv gegen eine Lufthebervariante argumentiert wird. Warum wird nicht versucht, ihr in beide Richtungen entsprechende Alternativvorschläge zu unterbreiten!?
    Wie schließe ich denn eine Rohrpumpe an einen Trommelfilter an? ...oder gehe ich dann hier doch direkt mit einer 2" Verbindung an den TF ran? Wo steht die Pumpe denn dann? Eine Rohrpumpe steht sehr wahrscheinlich am Ende der Filterstrecke und pumpt das Wasser direkt in den Teich über einen Rücklauf. Oder nimmt man gleich zwei Rohrpumpen am Ende der Strecke um an zwei verschiedenen Stellen das Wasser zurückzuführen? Wie sollten dann die Rohrverbindungen innerhalb der Filterstrecke aussehen? ...also welchen Querschnitt und in welcher Anzahl? Ist das bei normalen Pumen egal? ...ich denke nicht. Die normale Pumpe am Ende saugt die Kammer so weit leer, wie halt nur nachlaufen kann und dann kann es passieren, dass der Bioturm nicht mehr 1,50 m Höhe an Volumen hat, sondern auf Grund der Absenkung nur noch 1,00 Höhe an Volumen bietet, was zur Folge haben kann, dass man gar nicht genügend Biomedienvolumen einbringen kann und Volumen sinnlos verschenkt. Kommt die Pumpe direkt an den TF und fördert das Wasser in den Bioturm, dann kann es paasieren, dass die Biokammer überläuft, wenn hinten nicht genügend abfließen kann. Also muss ich doch auch hier noch ein paar Dinge und Leitungs-bedingte Schwerpunkte beachten. Darüber spricht nur keiner! Warum nicht? Dazu kommen dann denoch die Probleme mit zu langen und evtl. zu sehr verwinkelten Rückleitungen. Das ist also unabhängig zu betrachten, ob Luftheber oder Motorpumpe.

    Ich persönlich kenne jetzt nicht so viele Leute, die Luftheber und Trommler genutzt haben und den Luftheber wieder entfernt haben. Die genauen Hintergründe sind mir nicht so geläufig. Ich kann mir vorstellen, dass es sich dabei um die Pegeldifferenz dreht, weil manche TF-Nutzer bis zu 20-30 cm Pegeldifferenz fahren wollen, damit der TF nur alle 50-60 Minuten spült!? Oder was gibt es da noch für Probleme? Was spricht gegen ein kürzeres Intervall? Der Strom- & Wasserverbrauch? Die Geräuschkulisse?

    Lange Wege sind immer ein Problem, aber nicht nur für Luftheberanlagen. Wie ich oben schon angemerkt habe, sehe ich lange Wege und viele Bögen grundsätzlich als gewisses Problem, bei jeder Pumenvariante und da kann man in gewisser Weise etwas gegensteuern.

    Wäre es denn dann nicht ratsam, dem User die Möglichkeiten konkret aufzuzeigen, was man besser machen könnte, um genau die hier überwiegend angesprochenen Rohrleitungsdiskrepanzen zu beseitigen!? Wenn das alles nicht geht, weil... was weiß ich... natürlich ist dann eine normale Motorpumpe die Endlösung, aber auch hier gibt es weiterhin Probleme, wenn auch etwas geringer.
     
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  7. ThorstenC

    ThorstenC Mitglied

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    Ich kann nicht erklären, warum manche ihre LH zurückbauten.
    Mir sind aus den Foren nur 2 Fälle bekannt.

    Vermutlich ist dann irgendwas schief gelaufen oder jemand konnte sich manche Messungen irgendwelcher Werte nicht erklären....oder hat mit irgendwas gemessen...interpretiert..

    Wenn ich irgendwo bei Planung und Bau etwas falsch mache...dann ist nicht die gewählte Pumpenvariante schuld.

    Was ich erklären kann ist das, was bei mir funktioniert oder auch nicht funktioniert.

    Norbert....Du überspitzt immer...mit irgendwelchen Werten...170W bei 4 Saugstellen...

    Ich bin vermutlich derjenige hier im Forum mit
    -dem LH im unvorteilhaftesten Arbeitsbereich von der Förderhöhe her...
    -langen Saugleitungen 15m

    Bei 6 Saugstellen im

    Sommerbetrieb mit einer Secoh 80...

    Winterbetrieb mit Thomas AP 60/80

    Werte stehen doch alle hier....
    https://www.hobby-gartenteich.de/xf...-membramplatte-airlift-länge-2m.44737/page-23
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Okt. 2019
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  8. Geisy

    Geisy Mitglied

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    Hallo

    Hier meine Erfahrung. Ich habe 15m Zuleitung vom Skimmer und 4m vom Bodenablauf, beide gehen zu je einem 110er Luftheber 180cm hoch.
    Die Luftheber gehen in eine leere Sammelkammer von da aus mit einem 15m 150er Rohr nach hinten zum Filtergraben.
    Die beiden Luftheber haben mit einer Hiblow 120 (89Watt) ca 10m³/h geschafft.
    Das war echt schlecht und wäre auch mit mehreren Kammern und einem Trommelfilter wie Ida empfohlen nicht besser geworden.
    Für den Filtergraben war die Durchflußmenge aber gut und ausreichend.
    [​IMG]
    Darauf hin habe ich viele Luftheber (mehr als 50) gebaut und getestet, erst wollte ich wissen was die max. mögliche Umwälzmenge ist pro Liter Luft und habe z.B. mit einer Hiblow xp60 und 50l/min an Luft 56m³/h Wasser umgewälzt. Dann wollte ich wissen welche Höhen ein Luftheber erreichen kann und es kamen mit einem 50er Luftheber auch bei 2m Höhe noch Wasser raus, das braucht aber sehr viel Luft.
    In dieser Zeit habe ich zusätzlich viele Werte aus dem Internet mit ausgewertet.
    Ich wußte nun was ein Luftheber braucht um effizent zu arbeiten.
    -- Kurze große Verrohrung die wenig Reibung erzeugt.
    -- Keine Bögen, Umlenkungen
    -- Ein Filter der sehr wenig Höhenunterschied zwischen Zu- und Ablauf hat
    Hier ist dafür aktuell der beste mir bekannte der Bürstenfilter nach MK.
    Jeder Meter Rohr jeder Bogen und jeder cm Höhenunterschied braucht Energie beim Luftheber in Form von Luft.
    Bei zu großen Luftmengen bekommt man Probleme mit den Wasserwerten, kranken Fischen, Algen etc. Dies wird dann fälschlicher Weise auf den Luftheber geschoben, wobei die große benötigte Luftmenge am Aufbau vom Rest liegt.

    Der beste mir bekannte Aufbau eines Lufthebers hat nur 2m gerades DN200 Rohr zum Skimmer und 50cm zum Bodenablauf, Lufthebersteigrohr ohne Schacht ist ein 450er mit einer Hiblow 120 der mitten in eine automatische sich reinigende Helixkammer pumpt. Rücklauf zum anderen Ende vom großen Teich läuft über einen großzügigen Wassergraben am Teichrand.

    Gruß
    Norbert, der Ida immer noch zur Pumpe rät die zwischen TF und Bio sitzen sollte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Okt. 2019
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  9. Teich4You

    Teich4You Mitglied

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    Viele Fragen, ich versuche mal einiges aufzugreifen Rico.

    Gar nicht am besten.

    Das ist korrekt.
    Daher muss die Verrohrung für ein derart aufgebautes System ausgelegt sein.
    Mitunter ist die Verrohrung dann aber unpraktisch für einen Luftheberbetrieb.
    Sofern es mit dem Luftheber nicht klappt oder nicht den Ansprüchen genügt am Ende, ist ein umbau eben nicht einfach und schnell gemacht.
    Das Problem habe ich selber schon durch.
    Wie man seine Filterkette da auf baut und in welche Höhe man welche Verbindung von Kammer zu Kammer macht muss gut überlegt werden.

    Das verstehe ich nicht.
    Warum sollte eine hohe Pegeldifferenz zu weniger Spülvorgängen führen?
    Gerade dann wird ja noch öfter gespült.

    Probleme mit dem Gashaushalt.
    Probleme der Verrohrung bei einem späteren Umbau auf Rohrpumpen.
    Höhere Förderleistung bedarf mehr Lufteintrag.

    Alles andere ist zu komplex was du angesprochen hast.
    Im Grunde zeigst du damit schon selber auf, das es eben nicht mal eben hü oder hott gemacht werden kann.
    Da müsste man sich mal in Ruhe zusammen setzen und 2-3 Varianten genau durch skizzieren.
    Das ist mir zu komplex im Forum und zu viele Köche haben zu viele Ideen.
    Das erschwert eine Lösungsfindung auch immer.
     
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  10. Zacky

    Zacky Mitglied

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    Hi. Mir ging es im Grunde genommen darum, dass es gut oder besser wäre, gleich komplexe Aussagen zu den möglichen Alternativen zu geben bzw. konkrete Hinweise darauf, worauf man dann dennoch achten muss. :like

    Das fehlte mir bisher, so dass ich Ida auch noch weitere Hinweise per PN gegeben habe und die waren nicht nur Pro-Luftheber. ;)

    Das sehe ich nicht ganz so einseitig und auch nicht so allgemein. Selbst wenn die Rohrpumpe am Ende steht, müssen die Leitungen innerhalb der Filterstrecke genauso großzügig ausgelegt sein, wie bei einem Luftheberbetrieb. Einzig die Rückleitungen sind auf ein Minimum reduzierbar, weil ich eben nur 1 oder 2 DN 110-Rohre oder gar nur DN 75 im direkten Rücklauf brauche. Da sollten die Leitungsquerschnitte zwischen TF und Bio und ggf. Pumpenkammer am Ende ebenso großzügig sein, dass dort auch die angepeilten 40-50 tsd Liter/Stunde durchgehen. Es macht also (in meinen Augen!) keinen Sinn, dann zwischen TF und Bio und ggf. Pumpenkammer nur 2 x DN 110 zu haben, um dort dann mit viel Kraft & Aufwand, 20-25 tsd Liter/Stunde durch ein 110er-Rohr zu ziehen. Die daraus resultierende Pegeldifferenz führt zu deutlichen Volumenverlusten innerhalb der folgenden Filterstrecke.

    Ähnlich wäre es zu betrachten, wenn die Pumpe zwischen TF und Bio steht, da dann das Wasser auch nur via Schwerkraft aus der Bio läuft. Auch da reichen (nach meiner Beobachtung!) dann keine 2 x DN 110 um 40-50 tsd Liter/Stunde sinnvoll abzuleiten, ohne eine nicht unerhebliche Überstauung in der Biokammer zu erzeugen. Das macht in meinen Augen nämlich auch keinen Sinn, dass Wasser dann 50-100 cm in die Höhe zu pumpen bzw. entsprechend aufzustauen, denn auch das kostet wieder mehr Energieaufwand.

    ...das ist mir bekannt... und mir sind auch die bei Dir aufgetretenen Probleme bekannt. Keine Frage.

    Ich, und das ist meine ganz ehrliche & persönliche Meinung, hätte gehofft, dass Du dann evtl. eher von einem Luftheber ohne Schacht hin zu einem Luftheberschachtrohr mit separaten Luftheber rätst. Dies hätte ja schon wieder 1-2 Vorteile gegenüber einem LHoS.

    ...ja, das ist auch ein sehr wichtiger Einwand...genau das ist ein Punkt, den ich dann auch gerne gelesen hätte. Eben genau so, dass man dem User und dem Mitlesenden ganz konkret beschreibt, worauf man bei dieser oder jener Variante achten sollte und entsprechend passende Vorschläge komplex und zusammengefasst aufschreibt. Anderseits sehe ich beim Aufbau und den Höhen von möglichen Verbindungen nicht ganz so viele Unterschiede, denn wichtiger ist doch, dass das Filtermedium zur Gänze bzw. zu einem überwiegenden Teil vernünftig durchströmt wird. Da sind die Aufbauten nahezu identisch. Die Menge ist da auch wichtig, denn wenn ich manchmal lese, dass Einige bei 20-30 m³-Teichen mehrere Hundert Liter Kunststoffmedien nutzen und das dann mit Luftpumpen mit 120-200 l/min in Wallung bringen müssen, finde ich das kontraproduktiv. Ok, ja es kommt auf die Teichgröße, die Besatzdichte und Futtermenge an, so dass dies auch nicht pauschalisiert werden sollte.

    Das sind jetzt ein paar Punkte, die ich so an sich sehr wohl verstehe, aber nicht alleine auf den Luftheber zurückführen wollen würde, denn wie Du selbst geschrieben hast... kann dieses Phänomen auch unter normalen Pumpenanlagen auftreten.

    ...was ja Gang & Gebe ist. Oder!?
    Ich finde, wenn man das jetzt ins Verhältnis setzt, ist ein Luftheber doch gar nicht schlimmer bzw. kann / sollte es doch so nicht sein. Wenn ich so in anderen Foren und auf anderen Plattformen sehe, was bei manchen Teichen an Luft in die Bio und manchmal auch noch zusätzlich im Teich eingebracht wird, sollten diese doch ähnlich gelagerte Probleme haben. Davon lese ich aber auch nichts. Da sind Einblastiefen von 1,50 - 2,00 m auch keine Seltenheit. CO2-Austrieb sollte in dem Fall auch erhöht sein. Oder!? Steuern hier die Teichbesitzer vielleicht doch eher mit anderen Mitteln gegen und erwähnen es nur nicht.

    Damit hast Du grundsätzlich Recht und man kann - sofern man denn will - eine Ausweichvariante mit einplanen, um so dagegen gewappnet zu sein. Ist aber auch immer individuell zu betrachten.

    Diese Aussage finde ich an sich gut - "kann sein, muss aber nicht" - und da gehe ich auch voll mit. Ist aber kein Alleinstellungsmerkmal für einen Luftheberbetrieb.

    Richtig, weshalb ich auch ganz klar sage, dass man natürlich auf normale Pumpen zurückgreifen sollte, wenn die eine oder andere Randbedingung nicht erreicht werden kann. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sehr wohl eine Filteranlage soweit vorplanen kann, dass man bei Bedarf umswitchen kann. Dazu muss man sicherlich noch ein paar andere Sachen in Betracht ziehen und evtl. (bzw. ganz sicher) ist der Aufwand etwas höher, wenn man also für alle Eventualitäten gerüstet sein will.

    Wie Norbert auch in seinem letzten Post schrieb, kann auch ich letztendlich nur von meinen eigenen Erfahrungen zehren und diese kundtun. Zum Glück habe ich die hier häufig angesprochenen Probleme am eigenen Teich noch nicht erleben müssen und hoffe auch weiterhin, sie nie erleben zu müssen und kann daher nur sagen, dass es bei mir mit Lufthebern und Trommelfilter und mehreren Saugstellen und teils recht langen und kurvigen Wegen funktioniert.

    Das stimme ich Dir zu. Könnte man machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Okt. 2019
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