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Ist ein kleiner Filtergraben überhaupt sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Einsteiger-Fragen" wurde erstellt von Bubbleman, 2. Dez. 2018.

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  1. trampelkraut

    trampelkraut Mod-Team

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    Norbert Jorek von Naturagart hat auf diese Frage mal geantwortet, er zahle für jede gefundene Mückenlarve in seinen Teichen 1 Euro.

    Ich konnte bei meinem Teich beobachten (er wurde Anfang Juni 2015 gefüllt) das nach 2 - 3 Wochen hunderte von Mückenlarven auf der Mörtelschicht hingen. Da kamen immer die Bachstelzen und pickten sie raus.

    Im nächsten Jahr nachdem sich Leben im Teich angesiedelt hatte war keine einzige mehr zu finden.
     
  2. jolantha

    jolantha Mitglied

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    Die Mücken bei mir sind auch immer ruckzuck weg. Futter für die Schwalben die hier ringsherum wohnen .
    Außerdem hab ich festgestellt, wenn sie da sind, bleiben sie auch über dem Teich .
    Mich mögen sie nicht ;)
     
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  3. Bubbleman

    Bubbleman Mitglied

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    Hallo

    Vielen Dank für die Beiträge, auch wenn Mücken jetzt gerade nicht so im Fokus stehen ;)
    w
    Bzgl. des Filtergrabens sehe ich das momentan noch als Option, die ich aber auf Machbarkeit und Sinnhaftigkeit prüfen will. Pflanzen im Teich wird es natürlich auch geben, die aber auch gerne mal von den Goldfischen abgenagt werden. Daher die Idee einen Teil der Pflanzen im Filtergraben "in Sicherheit" zu bringen. Außerdem wäre es rein optisch eine nette Ergänzung plus dem Effekt einer etwas besseren Wasserreinigung.

    Ja, in der Tat ist der Platz begrenzt, das macht aber nichts. Wenn ich einen größeren Teich wollte, stünden mir noch 500m² Rasen hinter den Palisadenzäunen zur Verfügung. Ich will nicht ausschließen, dass da irgendwann nochmal ein weitere Teich hinkommt :)

    Ich nehme bis hierhin also mit, dass ein Filtergraben möglich ist bzw. man damit nichts kaputt macht, auch wenn er wegen der Größe vielleicht nicht die maximale Effektivität erreicht.

    Gruß
    Thomas
     
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  4. jolantha

    jolantha Mitglied

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    Thomas, je mehr Wasser und Pflanzen in einem Garten sind,desto besser ist es für die Umwelt. :oki
     
  5. samorai

    samorai Mitglied

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    Hallo Thomas!
    Ich habe deine Angelegenheit mal verfolgt, den Filtergraben finde ich zu klein und ggf. kontra produktiv nach einiger Zeit.
    Ein gut angelegter Klärteich ist etwas besser händelbar (Reinigung), er muss nur clever angelegt werden.

    Aber fangen wir mal bei 0 an;
    Als erstes würde ich mal mit einem Damenstrumpf testen was dein Filter durch lässt an Dreck. Der Teich ist ca 200 Tage in betrieb und die Fische werden größer oder vermehren sich ein wenig. Nach einiger Zeit wird sich der Zeitraum zur Klärung des Teiches nicht mehr wie gewohnt verhalten, die Zyklen der Algen werden sich im Frühjahr verlängern weil der Filtergraben im Laufe der Zeit verschlammt bzw verlandet.
    Denn Pflanzen fressen keinen Dreck, die wandeln nur um.
    Das Ende vom Lied sieht dann folgendermaßen aus;

    Der Filtergraben düngt dann deinen Teich( so etwas will man nicht), von der Reinigung will ich gar nicht erst sprechen, mit unter schwerst arbeit.

    Dagegen Vorteile des Klärteiches mit Anschluss Bachlauf;
    Separate Reinigung, separate Sedimentation, soviel Pflanzen wie rein passen.
    Dein Aushub könnte mit verarbeitet werden.

    Vorteile im Teich; mehr Schwimmplatz für Fisch und Co, sehr wenig Algen (weil der Nahrungskonkurrent vor geschaltet ist).
    Eventuell 2 Seerosen rein als Beschattung, mehr braucht es dann nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Dez. 2018
  6. Bubbleman

    Bubbleman Mitglied

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    Hallo Ron

    Dein Ausführungen zum Filtergraben habe ich verstanden und werde sie durchdenken.
    Allerdings müsstest du mir bitte "Klärteich" definieren. Ich habe im Forum danach gesucht und nur eine Anzahl Treffer gefunden, auch scheint es da keine einheitliche Definition zu zu geben.

    Du schlägst also vor, vom Teich über meinen Druckfilter (oder auch ohne zwischengeschalteten Filter) in einen Klärteich zu pumpen, und den Klärteich über einen Bachlauf in den Teich ablaufen zu lassen.
    Ich habe dann ja die jetzige Teichschale (Al-KO T150) übrig, die hat 140l und könnte evtl. als Klärteich eingesetzt werden.
    Nur worauf kommt es bei einem Klärteich an, da du schreibst, dass er clever angelegt werden sollte? Letztlich werden Filtergraben und Klärteich beide von Wasser durchflossen, jedenfalls so wie ich es im Moment interpretiere.

    Gruß
    Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dez. 2018
  7. samorai

    samorai Mitglied

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    Hallo Thomas!
    Ja genau Pumpe+Filter+Klärteich+Bachlauf und zurück.

    Die Teichschale würde ich nicht benutzen, denn da ist alles kurz oder lang vorgegeben und der Ablauf / Übergang in den Bachlauf erweißt sich als Aufwandreiches Konstruckt Marke Eigenbau.

    Aufbau;
    Der Klärteich besteht aus 2 Zonen und wird von unten gespeißt, das erreicht man mit einem Blumentopf ohne Boden.
    1. Zone) da die großen Pflanzkörbe eine höhe von 30 cm haben ist es die Endhöhe der Anlage.
    2. Zone) liegt vollkommen frei wo der Dreck sedimentieren kann. Mit einem 40 ger HT-Rohr als Absaugung, das Rohr sollte am unteren Ende etwas gewellt sein, um de Dreck zu ziehen.

    Die Zonen liegen übereinander und werden durch Bretter(Douglasie/Lärche) getrennt, diese Holzarten haben für unter Wasser eine hohe bestänigkeit.

    Mit einem Folienbecken bekommt man die Auflage für die Bretter, den Übergang zum Bachlauf und ein kleines Gefälle zum Absaugrohr besser hin, währe gleichzeitig eine Empfehlung, im meinen Fall ist die Auffüllung zwischen den Pflanzen Lavagestein
    Dazu ein paar Fotos: Ist ein kleiner Filtergraben überhaupt sinnvoll?_585128_SAM_0157 (1).JPG_JPG Ist ein kleiner Filtergraben überhaupt sinnvoll?_585128_SAM_0159 (1).JPG_JPG Ist ein kleiner Filtergraben überhaupt sinnvoll?_585128_SAM_0160 (1).JPG_JPG Ist ein kleiner Filtergraben überhaupt sinnvoll?_585128_SAM_0155 (1).JPG_JPG
    Die Maurergase braucht man nicht, wichtiger ist das Spülen vom Lavagestein bevor es eingebaut wird.
     
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  8. Bubbleman

    Bubbleman Mitglied

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    Hallo Ron

    Entschuldige, aber ich habe es noch nicht in Gänze verstanden.
    Ich baue ein Teichbecken mit Überlauf in einen Bach.
    In das Teichbecken ziehe ich einen Zwischenboden ein, aus zB Douglasie
    Das Wasser wird in die untere Hälfte eingeleitet.
    Die Pflanzen pflanze ich in die untere Hälfte, und sie ragen durch den Zwischenboden (laut Foto), oder doch auf den Zwischenboden? Was befindet sich dann in der unteren Hälfte?

    Ich brauche noch mehr Informationen, denn mir ist noch nicht ganz klar, auf welchem Prinzip die Reinigungswirkung basiert.
    Ich nehme an, dass das Wasser in die untere Hälfte strömt und Schwebstoffe sich dort in den Wurzeln verfangen und von den Pflanzen verstoffwechselt werden.
    Der Zwischenboden verhindert, dass der "Dreck" aus der unteren Hälfte nach oben aufsteigt und durch den Überlauf wieder in den Kreislauf gelangt. Die Lavasteine wirken als zusätzliches Filtermedium?
    Wäre es nicht eigentlich sinnvoll den Teich dann relativ dicht zu bepflanzen, nur wie soll es dann mit dem Zwischenboden noch klappen?
    Würde man (jetzt nur mal in der Theorie) den gleichen Effekt erreichen, wenn man am Ende eines Filtergrabens ein mechanisches Sieb oder meinetwegen Lavasteine hätte, an denen vorbei oder durch die durch das Wasser ausfließen muss.

    Und das HT Rohr dient dazu in Abständen den Schlamm aus der unteren Hälfte mit einer Pumpe abzusaugen?

    Mir ist wichtig das Prinzip zu verstehen, damit ich weiß wo ich was variieren kann und worauf zu achten ist. Zumal ich von "so einer Konstruktion" noch nie gelesen habe.

    Gruß
    Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dez. 2018
  9. samorai

    samorai Mitglied

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    Na dann auf ein neues.
    Das Prinzip ist das die Schwebstoffe im unteren Teil verbleiben und es gibt so gut wie keine Verlandung, denn die hättest du im Pflanzgraben
    Die Bretter / Zwischenboden hat / haben nur den Zweck die darüber liegenden Pflanzen bzw den dazugehörigen Aufbau zu tragen.

    Über die Bretter muss man sich natürlich nicht an die Seerosen-Korb Höhe halten und du kannst die ganze Sache auch sehr dicht besiedeln.
    Nachher ist der Wurzelteppich genau so gut wie ein Flieser oder Trommelfilter und besser noch, er ist gleichzeitig Bio Filter.
    Dann hat es eine down-Up Strömung,
    mehr geht nicht.

    Im großen und ganzen lege ich das Augenmerk auf die Verschlammung und Verlandung entgegenzuwirken.
    Wer mal eine verschlammte Wasser-Staude entfernen musste, weiß von was ich rede.
    Ist der Groschen jetzt gefallen?
     
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  10. Bubbleman

    Bubbleman Mitglied

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    Hallo Ron

    Um es mit meinen Worten nochmal zusammenzufassen:
    Unter den Brettern ist nur Wasser, kein Substrat oder ähnliches.
    Die Pflanzen kommen auf die Bretter.
    Das Wasser drückt von unten durch die Bretter und durch die Pflanzen/Wurzeln und fließt dann ab.
    Die Lavasteine sind Dekoration und haben keine reinigende Funktion.
    Die Bretter sollen dicht genug beieinander liegen um die Pflanzen zu halten, aber nicht so dicht, dass es lang und mittelfristig dazu kommt, dass zusammen mit der Wurzelbildung der Zwischenboden "dicht" ist.

    Zwischenzeitlich habe ich zu Klärteichen auch Ausführungen gefunden, nach denen ein Klärteich mit Kies gefüllt sein soll/kann. Unten Grob, nach oben hin feiner werdend. Wassereinleitung natürlich unten. Bei diesem Konzept kann es vermutlich zu vermehrter Verschlammung zwischen dem Kies kommen.

    Gruß
    Thomas
     
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