Naturagart-Schwimmteich umbauen....... HELP ME!!!

Norbert/NatutaGart schrieb:
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Ich habe daher Kreuzi vorgeschlagen, das Projekt mit ein paar Empfehlungen zu begleiten.

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Ich werde natürlich die von Norbert vorgeschlagenen Tips beachten und auch versuchen das Problem erst auf diese Weise zu lösen.
Glaubt mir bitte, mir wäre es am liebsten, wenn ich den Teich nicht umbauen muss und für das Geld mal schön in den Urlaub fahren kann.

Parallel dazu werde ich jedoch auch meine Umbaupläne weiter verfolgen. Ob es zum Schluss Naturagart oder Technik pur ist, ist mir eigentlich egal. Hauptsache der Teich hat klares Wasser
 
Hallo Kreuzi,

Ja hab ich. Du wälzt Deinen Teich auch alle 2h um.

entschuldige bitte, ich wollte nicht dispektierlich wirken.
Mir kam es so vor, als wenn du plantest, den Teich 2 mal die Stunde durch den Filter zu jagen.
Das habe ich wohl missverstanden. Wir sprachen ja anfangs von 2 BA und 2 Skimmer in 110,
was ja dann auch so die Umwelzrate von alle 2 Std entsprechen würde.

Grüße
Carlo

PS: Ich bin gespannt, was durch die Nachbesserungen durch NG herauskommt. Halt uns bitte auf dem laufenden.
 
Tja....die Teichbiologie lässt dich nunmal nicht betrügen. Sie wird hier nur völlig vergessen. Ich würd schon fast sagen...wie immer.
Mir gefällt die Antwort von NG, weil hier auch mal die Grenzen des Machbaren zumindest gestreift wird.
 
Hallo Kreuzi, das Hechtkrautfoto ist erstmal nichts besonderes - die sehen bei uns auch so aus. Du wohnst ja nicht weit weg aber ein paar Meter mehr Höhe, also hast Du heuer einen noch härteren Winter gehabt als wir und bei uns warens 7 Wochen mit deutlichen Minusgraden. Ich will Deinen Thread nicht mit fremden Fotos zufüllen, darum hab ich bei mir ein paar heutige Fotos hochgeladen - es dauert einfach noch ein bisschen bis die Natur soweit ist

Zu Deinem Hechtkrautfoto, da meine ich da fehlts etwas am Dünger, dann wird das schon.

Zum Saubermachen: Du solltest auch mal den FG aussaugen, das hilft;)
 
Zuletzt bearbeitet:
... Und zu den technischen Umrüstplänen...... Da solltest mal genau nachfragen.

Nehmen wir mal den Rhabanus, ein freundlicher Forenuser:)
Ich war sehr beeindruckt von seinem Projekt, völlig anderer Ansatz wie NG aber man muss das mögen mit dem Kunststoff.
Da vielen auch Worte wie Klarwassergarantie. 100m3 in der Stunde, ich hab bei wesentlich größerem TeichVolumen meist nur 20m3. Jetzt schreibt Rhabanus dass er 2 mal die Woche Mulm schiebt und wenn ich das richtig interpretiere, dann dreht er den LH voll auf wenn die Kids mal alles aufgewirbelt haben - die Frage was aufgewirbelt - ist doch Klarwassergarantie.

Ich will das Projekt auf keinen Fall schlecht machen, dass ist eine ganz tolle Anlage. Es soll hier einfach mal klargestellt sein, dass es vermutlich keine selbstreinigende Teiche gibt. Mehr dazu kann Rhabanus sagen.

Und unser Teich, ich sagte es schon, wir machen auch sauber, einmal Frühling, einmal Herbst. Ist normal, oder? Ist ja wie im Garten, da muss man mit den Pflanzen ja auch alles mögliche machen
 
also, man muss entscheiden:

Klarwassergarantie:
ich kann bis auf den Boden gucken, da steht nicht das der Boden klinisch rein sein muss soll.

Bodenverunreinigungen:
bleiben gar nicht aus, weder beim Schwimmteich noch beim Fischteich. Beim Fischteich ist halt der Unterschied das dort 24h am Tag Bewohner drin sind die den Dreck einerseits vermehren, andererseits aber auch aufwirbeln und somit dem Vorfilter zuführen.

Reine Schwimmteiche haben nichts was dafür sorgen kann das das aufgewirbelt wird! Selbst die stärkste Strömung schafft es nicht den eingetragenen Dreck vom Boden allein zu den Bodenabläufen zu transportieren. Wer keinerlei Schmutzeintrag haben will soll bitte eine geschlossene Abdeckung über seinen Teich bauen und alle Wasserpflanzen entsorgen!

Also manchmal lese ich echt einen Blödsinn.....

Ich habe einen Fischteich und mein Boden ist sauber und kann in 240cm Tiefe noch was sehen!
 
Ich habe gestern fingerdicken Mulm von den Stufen und Boden gekehrt und somit aufgewirbelt. Das Zeugs bleibt relativ lange in Schwebe. Filteranlage lief nicht einmal "volle" Pulle mit allen drei Membranpumpen zu dem Zeitpunkt.
Es lief der LH nur mit knappen 80W/ Thomas 80HN.

Das Mulm fegen ringsherum dauert 10min mit Teleskopstiel und Poolbürste.
Der Trommelfilter fängt noch während des Fegens an, intensiver zu spülen und entsorgt den Dreck.

So ganz Mulmfrei sind die Stufen Heute auch nicht- aber wesentlich geringer.

Muss ich wohl nochmal 5 Minuten fegen.
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Fegen, Kreiselströmung bringt nur etwas, wenn irgendwo am Boden etwas Sog entsteht und den Schmutz abtransportiert.
Teichsauger benötige ich nicht.
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Fegen brauch ich nicht mehr. Meine "kleine" Tochter war Heute schon baden.
 
Ich grüße …

… und danke tosa, dass er meinen Beitrag aus einem anderen Forum hierhin übernommen hat.
Folgendes wird aus meiner Sicht in der aktuellen Diskussion zu wenig beachtet:

1) Wenn Sicherheits-Aspekte egal sind ...
Die Schwerkraft/Filterkeller-Konstruktionen laufen auf einem ganz schmalen Grat und in den meisten Fällen ziemlich sicher jenseits der VDE-Richtlinien. Wenn anonyme Forenschreiber solche Empfehlungen geben, hat das oft die Verbindlichkeit von „Fake-News“. Anomyme Schreiber haften für nichts!
Bei NaturaGart müssen wir das anders sehen. Es gibt bautechnische Sicherheits-Vorgaben. Das fängt bei den Elektro-Richtlinien an und reicht mindestens bis zu den Erdlöchern für Lufthebe-Anlagen.
Wer Lust auf dieses Thema hat, der findet hier mehr:
https://www.teichbau-forum-naturagart.de/index.php/forum/suche?query=vde&childforums=1

2) Wenn Teichbau zum abschreckenden Beispiel wird ...
Wenn jemand – wie Kreuzi – 100 m² Schwimmteich bauen will, wird er in den unterschiedlichsten Foren sofort mit großkalibringen Filter-Empfehlungen zugeschüttet.
Wir erleben immer wieder, dass Teichbau-Interessenten das Thema aufgrund solcher Diskussionen für so komplex halten, dass sie den Plan aufgeben. Der Standard-Teichbauer will eine einfache Lösung. Der will keine Keller betonieren oder ein Monatsgehalt für Strom ausgeben.
Ich denke nicht, dass die Techno-Freaks schon einmal darüber nachgedacht haben, wie vielen potentiellen Teichbesitzern sie dieses Teich-Naturerlebnis vorenthalten – einfach nur dadurch, dass sie es so kompliziert darstellen.
Die Begeisterung für die eigene Problemlösung in Ehren – aber man muss ja nicht die eigene Größe durch die Abwertung anderer Verfahren erreichen.

3) Wenn Investitions- und Betriebskosten sowie Nachhaltigkeit egal sind ...
Wir leben in einer Zeit, in der die Leute Ihre Kies-Gärten mit Gabionen dekorieren. Wir sollten froh sein über jeden, der sich für eine naturnahe Lösung entscheidet. Nachhaltig ist, was lange hält, wenig Folgekosten produziert und wenig Arbeit verursacht.
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Das ist ein Foto von einem NaturaGart Muster-Schwimmteich in unserem Park. Der hat mit 80m³ etwas weniger Wasser als Kreuzis Teich, hat einen NaturaGart-Filter (fast ohne Schäume) und eine Pumpleistung von ebenfalls ca. 4.000 Litern/h. Phasenweise läuft 55 Watt UV.
Das Wasser ist das ganze Jahr über klar, der Wartungs-Aufwand gering.
Kreuzis Teich ist an der unteren Nährstoff-Grenze. Warum soll er Filterkeller bauen und 5000-Euro-Filter kaufen, wenn es offensichtlich auch einfacher geht?
Warum werden immer noch Pumpsysteme empfohlen, die Molche, Kaulquappen und Libellenlarven umbringen? Das meiste, was dazu als Strömungspumpen etc. empfohlen wird, ist eine Katastrophe für viele Lebewesen im Teich.

4) Wenn Handhabungsfehler unterschätzt werden ...
Jedes System ist nur so gut wie der, der es betreibt. Das gilt für Autos und Teiche in gleicher Weise.
Wir erleben immer wieder – und das wird auch bei Kreuzi so sein – dass vergleichsweise geringe Verhaltensänderungen vermeintlich große Probleme lösen.
Halten wir fest, dass Kreuzi derzeit eine optimale Wasserqualität mit maximaler Sichtweite hat, dass er dafür nicht mehr als 4000 Liter Wasser transportiert und alle Nährstoffwerte an der unteren Grenze liegen. Wenn sich daran etwas ändert, wird Kreuzi mich informieren und es gibt eine neue Lage-Einschätzung.

Übrigens: Hohe Pumpenleistungen können auch zu den Handhabungsfehlern gehören. Hier zwei aktuelle Fotos aus unserem Aquarium, mit einem Phänomen, das auch wir derzeit nicht letztlich befriedigend erklären können:
DSC00334-a-LD.jpg  DSC00324-a-LD.jpg 
Die Sichtweiten liegen jeweils weit über 10 m – insofern ist alles im Plan. In dem Beluga-Becken sind jedoch (erstmals in diesem Jahr) etwa 20 cm hoch Fadenalgen gewachsen, die sich derzeit ablösen und in der Filtertechnik verschwinden. In dem benachbarten Becken mit den Löffelstören gibt es praktisch keine Fadenalgen – obwohl beide Becken dasselbe Wasser über denselben Filtergraben und dieselbe Filtertechnik schicken. In diesem kalten und instabilen Frühjahr wachsen die Unterwasserpflanzen nicht. In die Lücke springen die Fadenalgen. Das wäre ok - aber warum bei demselben Wasser nur in dem einen Teich und nicht in den 4 anderen?
Ein Grund für dieses Beispiel: Wir brauchen Strömung für das Wachstum der Fadenalgen – aber wir brauchen das im Filtergraben. Wir haben gelegentlich die Situation, dass zu intensiv bewegte Kundenteiche die Funktion des Filtergrabens übernehmen. Das kann man meistens innerhalb von 2 Wochen wieder umkehren. Viel hilft also nicht unbedingt viel, sondern mag auch das Gegenteil erreichen.
Mehr zum Thema findet Ihr in diesem Referat-Mitschnitt:

View: https://www.youtube.com/watch?v=u-jvYbos1Pg


Wer sich mehr für das Thema interessiert, kann das in einem der Teichpflege-Seminare von NaturaGart erfahren. Hier gibt es auch einen Referat-Ausschnitt zum Thema Wasserbewegung:
https://www.naturagart.de/tv/teichbau-video/seminar-teichpflege

Also: Nur weil alle möglichen Leute in angeblich „sozialen Medien“ übereinander herfallen, muss das hier ja nicht auch so sein. Tausende von Videos aus unserem Park zeigen, dass es grundsätzlich geht. Also reden wir doch erst einmal entspannt darüber, warum es im Einzelfall nicht geht. Das fängt immer erst einmal mit einer Bestandsaufnahme und Bewertung an. Dann – und erst dann - kommt die Empfehlung.

So sollten wir das auch mit Kreuzis Teich machen.
Lasst uns das als Beispiel dafür nehmen, was mit welchem Aufwand geht.

Freundliche Grüße
Norbert von NaturaGart
 
Hallo Norbert,

danke das es dich nicht stört das hier der Beitrag drin steht, aber ich dachte ich führe das mal zusammen.

Die Schwerkraft/Filterkeller-Konstruktionen laufen auf einem ganz schmalen Grat und in den meisten Fällen ziemlich sicher jenseits der VDE-Richtlinien.

alle Steckdosen am Teich sollten mittels Fi aufgeschaltet werden. Das sollte inzwischen Standard sein, insbesondere da inzwischen alle Steckdosen eines Hauses über Fi abgesichert sein müssen (Neubauten bzw. Neuinstallationen). Zudem wird überall empfohlen die Steckdosen oberhalb des Teichwasserniveaus zu installieren. Also welches Wasser soll dort bitte hin?

Bei Lufthebern sehe ich derzeit das geringste Risiko. Die Membranpumpen stehen ausserhalb und oberhalb des Teichwasserstands, ansonsten würden diese bei einem kurzfristigen Stromausfall mit Wasser volllaufen. Die Verbindung von der Membranpumpe zum Luftheberteller sind lediglich Schläuche bzw. PVC-Rohre, also somit nichts leitendes.

Betr. der Schwerkraft-Teiche mit nachfolgender Pumpe sieht es so aus, das diese per Schwerkraft zuerst durch die Vorfilterung und Biologie laufen, erst im Anschluss wird meistens mit einer trockenaufgestellten Pumpe das Wasser zurück in den Teich gepumpt. Auch dort sind die Anschlüsse KG-Rohre oder PVC-Rohre. Danach müßte ein namhafter Koiteichhersteller wie Genesis bei jedem seiner Teiche gegen die VDE-Normen verstossen.

Der will keine Keller betonieren oder ein Monatsgehalt für Strom ausgeben

Also da sehe ich eher Euch in der Problematik, ihr pumpt das doch alles, in Schwerkraft kann ich neben den energiegünstigen Luftheber (ich habe einen stündlichen Flow von knapp 100m3 bei 230 Watt) auch energietechnisch günstige Pumpen einsetzen (Flowfriend und Co.).

Warum werden immer noch Pumpsysteme empfohlen, die Molche, Kaulquappen und Libellenlarven umbringen?

Die Pumpsysteme empfiehlt meines Wissens nur ein Filtertechnikhersteller. Egal ob man bei Schwerkraft Pumpe oder Luftheber hat, alles landet im Vorfilter und kann dort entnommen werden. Da ist nichts geschreddert (Torsten hat schon mehr als einen Tosai- Koi unverletzt aus dem Endlosbandfilter entnommen).

Eure Technik scheint bei einigen Teichen zu funktionieren, aber wohl auch nicht. Wo dort der Fehler ist müßt ihr ermitteln. Aber die Bezeichnung CO2 ist denke ich mal nicht der Grund wenn es nicht funktioniert. Über Preise von Technik sollten wir uns lieber jetzt nicht unterhalten, der verständige Teichplaner und Teichbauer weiß schon wo man was am kostengünstigsten bekommt.

wenn ich sowas sehe bekomme ich ganz ehrlich..... Pickel!
https://www.naturagart.de/shop/Teiche-ng/Fischteich-komplett/Koi-Teich/Koi-Teich-ng.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin in die Runde.

Toll, dass Norbert jetzt auch hier unterwegs ist. Verschiedene Ansätze können sich gegenseitig nur befruchten. Ich hoffe, dass wir hier weiterhin gepflegte Diskussionen haben, trotz vieler anonymer User, wie z.B. der "Rhabanus" ... :engel2

Das ist ein Foto von einem NaturaGart Muster- Schwimmteich in unserem Park. Der hat mit 80m³ etwas weniger Wasser als Kreuzis Teich, hat einen NaturaGart-Filter (fast ohne Schäume) und eine Pumpleistung von ebenfalls ca. 4.000 Litern/h. Phasenweise läuft 55 Watt UV.
Das Wasser ist das ganze Jahr über klar, der Wartungs-Aufwand gering.
Es sieht sehr danach aus, dass dies ein Foto ist, welches innerhalb der ersten Tage nach Teichbefüllung aufgenommen wurde. Ist aber nur ne Vermutung von mir. Kannst du das bestätigen, Norbert, bzw. weitere Fotos der Folgemonate ebenfalls zeigen?


....Da (f)ielen auch Worte wie Klarwassergarantie. 100m3 in der Stunde, ich hab bei wesentlich größerem Teichvolumen meist nur 20m3. Jetzt schreibt Rhabanus dass er 2 mal die Woche Mulm schiebt und wenn ich das richtig interpretiere, dann dreht er den LH voll auf wenn die Kids mal alles aufgewirbelt haben - die Frage was aufgewirbelt - ist doch Klarwassergarantie.

Ich will das Projekt auf keinen Fall schlecht machen, dass ist eine ganz tolle Anlage. Es soll hier einfach mal klargestellt sein, dass es vermutlich keine selbstreinigende Teiche gibt. Mehr dazu kann Rhabanus sagen. ....
Danke @tosa, du hast die Erklärung des Unterschieds zwischen Klarwasser und Mulm auf´m Boden schon erklärt.
"Mulm schieben" würde ich dazu nicht sagen. Das ist differenzierter zu sehen. Wie hoch wird die Mulmschicht sein, vielleicht durschnittlich 1/3...1/2 mm? Ich könnte das alles so lassen und und trotzdem guten Gewissens sagen "mein Teich ist ganzjährig über klar". Ist mein eigener Perfektionsdrang, das Ding schön suaber zu haben. Ich denk mir, was jetzt bei der Kälte schon raus ist, wird dann bei wärmeren Temperaturen für die Algen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Viele Grüße
Michael
 

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