Zecken

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Welche Feinde die Zecke hat scheint auch der Wissenschaft nicht so klar zu sein. Wikipedia meldet:

"
extrem kalte Winter

einige Pilzarten (z.B. Metarhizium anisopliae[2])

Fadenwürmer (Nematoden), von denen sie befallen werden können. Ein
solcher Befall ist für die Zecke tödlich.

Vogelarten, die Zecken gerne fressen.

kleine, parasitische Wespen wie beispielsweise Ixodiphagus hookeri[3]. Diese
Wespen legen ihre Eier in die Zecken und aus diesen schlüpfen dann die Wespenlarven, welche die Zecken von innen her auffressen und damit töten.

In Südafrika befreien kleine Sumpfschildkröten Nashörner von diesen Parasiten.

Unter Fachleuten wird diskutiert, bestimmte natürliche Feinde der Zecken, wie z.B. die Wespen, im Freiland auszubringen und damit die Zeckenpopulation zu reduzieren.
"

Weiterhin habe ich gehört: "Ameisen" und " Eidechsen".

Wir suchen uns konsequent jeden Abend gegenseitig ab und hoffen, dass diejeingen Recht haben, die behaupten, dass die Zecken ersten nach ein paar Stunden durch die oberen Hautschichten durch sind und infizieren können (auch da: Kein Konsens der Mediziner zu entdecken).

Was mich ferner völlig verunsichert ist, dass die Nebenwirkungen / möglichen Impfschäden der FSME Impfung 3 von 4 Ärzten die ich befragt habe ob sie denn Ihre eigenen Kinder geimpft hätten nach einige herumdrucksen "NEIN" gesagt haben.

Andreas
 
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Ahoi,

meine Katzen haben auch permanent Zecken. Frontline hilft nicht immer.

Natürliche Feinde :

Natürliche Feinde
Als natürliche Feinde der Zecken sind bisher festgestellt worden:

extrem kalte Winter
einige Pilzarten (z.B. Metarhizium anisopliae[2])
Fadenwürmer (Nematoden), von denen sie befallen werden können. Ein solcher Befall ist für die Zecke tödlich.
Vogelarten, die Zecken gerne fressen.
kleine, parasitische Wespen wie beispielsweise Ixodiphagus hookeri[3]. Diese Wespen legen ihre Eier in die Zecken und aus diesen schlüpfen dann die Wespenlarven, welche die Zecken von innen her auffressen und damit töten.
In Südafrika befreien kleine Sumpfschildkröten Nashörner von diesen Parasiten.
Unter Fachleuten wird diskutiert, bestimmte natürliche Feinde der Zecken, wie z.B. die Wespen, im Freiland auszubringen und damit die Zeckenpopulation zu reduzieren.

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Zecken

siehe auch hier : http://idw-online.de/pages/de/news114669

oder auch hier :lol : http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Heftzecke

Gruß Armin
 
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HALLO

inzwischen sollen wohl die Impfstoffe sicherer geworden sein.

:kopfkratz
 

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Hallo, "unglücklicher" Karsten!
Der "Standard" schrebt am 17.4.2007
Die reale Gefahr
Wie gefährlich sind Zecken nun aber wirklich? Um Quellen zu finden, die nicht aus dem wohlgeschlossenen Kreislauf rund um Baxter stammen, muss man in die Schweiz und nach Deutschland gehen. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Zeckenimpfung auch in "Epidemie-Gebieten" nur für Hochrisiko-Gruppen wie Forstarbeiter, auch in der Bundesrepublik sind Massenimpfungen unbekannt.
Jeder 20.000ste Zeck
In Baden-Würtemberg geht man davon aus, dass im Schnitt nur jede 20.000ste Zecke das Virus in sich trägt, selbst in Epidemiegebieten soll es nur eine von 1.000 sein. Auf ähnliche Werte kommen die Eidgenossen. In Österreich werden keine Durchschnittswerte, sondern statistische Ausschläge kommuniziert: Vor Jahren wurde einmal eine Wiese in Graz untersucht, da war fast jede zweite Zecke Virenträgerin. Seit dem geistert diese Wiese durch die Medien.
Beim Bergwandern ist man sicher
Was in der Schweiz ganz offen kommuniziert wird und sich in Österreich auf keinem Informationsblatt findet: Über 1.000 Metern Seehöhe wurden noch keine FSME-Zecken gefunden. Beim Bergwandern ist man völlig sicher. Selbst bei einem Biss einer infizierten Zecke findet in 60-70 Prozent keine Ansteckung statt.
Ansteckungsrisiko von 0,03 Prozent
Wenn man von einem Epidemiegebiet ausgeht, in dem jede tausendste Zecke das Virus trägt, so liegt das Ansteckungsrisiko nach einem Biss also bei sagenhaften 0,03 Prozent. Aber selbst im Fall einer Ansteckung ist die Sache für zwei Drittel der Leute nach ein paar Tagen erledigt, das körpereigene Immunsystem tötet das Virus mit Fieberschüben.
Das andere Drittel sind jene armen Menschen, bei denen FSME das Nervensystem angereift. Ein bis zwei Prozent der Angesteckten sterben, das sind in einem Hochrisikogebiet etwa 0,0003 Prozent der gebissenen Menschen.
Man müsste sich also einmal die "statistisch belegten" Zahlen ansehen. Habe "gegoogelt" und festgestellt, dass derzeit in Deutschland ziemliche Panikmache betrieben wird.
Ich selbst wohne seit 50 :cool: Jahren in einem FSME-Gebiet. Zweifellos gibt es Fälle von schweren Schädigungen durch Zeckenbisse, aber, wie gesagt, man müsste sich die genauen Zahlen ansehen, wie hoch die Zahl der dauerhaft geschädigten (geimpften) Personen tatsächlich ist.

Also, wem es hilft: Ich als Bewohner eines FSME-Gebietes habe jedenfalls keine Angst (und hatte schon hunderte Zecken)

LG Berndt
 
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Hallo

Statistik ist eine prima Sache.

außer es trifft einen selber :(

die Gefahr sich mit Borreliose zu infizieren ist viel größer als die an FSME zu erkranken .
Dagegen gibt es keine Schutzimpfung .Das Krankheitsbild kann ganz diffus sein.
Meine Mutter wurde lange nach einer teilweisen Gesichtslähmung auf Schlaganfall behandelt . Die Ursache war ein Zeckenstich ,der wahrscheinlich Jahre zurücklag.....



bei
etwa 60.000 bis 100.000 Neuerkrankungen / jährlich

ist die Chance zu erkranken doch gleich viel besser .

ICH hab schon Angst
 
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Moin,

Das Krankheitsbild kann dann auch so diffus sein , dass
eine Diagnose schwer . Meine Mutter wurde lange nach einer teilweisen Gesichtslähmung auf Schlaganfall behandelt . Die Ursache war ein Zeckenstich.....

da hatte meine Mutter mehr Glück.
Kurz vor Weihnachten 2004 oder 2005 :kopfkratz tauchten bei ihr sehr merkwürdige Symptome auf... eine fortschreitende halbseitige Gesichtslähmung. :schreck
Nach telefon. Rücksprache mit einem Arzt hat sie dann den kassenärztl. Notdienst angerufen. Der Arzt meinte dann auch promt, Verdacht auf Schlaganfall. Wir haben sie gleich in die Uni-Klinik gefahren und relativ schnell hatten die schon bei der Aufnahme den Verdacht "Borelliose". An den Zeckenbiss im Sommer (Waldgartenverein) konnte sie sich erst ganz langsam erinnern...
Daraufhin wurde auch mit Antibiotika behandelt, obwohl der Befund erst 2? Wochen später kam.
Daheim ging die Behandlung mit Tabletten weiter. Sie hat es halbwegs gut überstanden.
Genug andere kleine und etwas größere Gebrechen hat sie schon, sodass die Beurteilung von borelliosebedingten Nachwirkungen schwer fällt. :rolleyes:

Joachim will wohl mal in der Dialyse wegen der Impfung gegen FSME fragen.

EDIT: Der Hausarzt hier vor Ort meint wohl bezüglich Impfung: "Sie fahren doch nach Bayern in den Urlaub, oder?" Somit hat er seine Begründung. ;)
 
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Hi all,
darf ich euch etwas aufklären ??
@ Karsten : Auch für Privatpatienten gibt es immo keinen Impfstoff.
Selbst die Frau des Apothekers muss warten :oops:
Encepur ist nicht vor Anfang Juni, FSME immun wohl erst wieder nächste Woche verfügbar. Grund der hohen Nachfrage sind etliche Zeitungsberichte, die das ganze leicht dramatisieren.

Bei Verdacht auf Borelliose ( Sicheres Zeichen ist der kreisrunde Herd an der Bissstelle) sofort Doxycyclin einwerfen (200 - 300 mg tgl.)

Vorbeugend kann man Spray von Azaron nehmen und halt nur mit langer Hose ins Gras

@ alle Hunde und Katzenbesitzer: Die Viecher bekommen keine FSME. Exspot ist schon ein gutes Mittel. Und dann gibt es noch so Halsbänder

Zecken leben nicht auf Bäumen und lassen sich "auf einen Warmblütler runterfallen". Das ist ein Gerücht.

Gruß, Eugen
der noch mehr sagen könnte.
Fragen Sie IHREN Apotheker oder Arzt :D
 
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hallo an alle!

ich versteh das problem mit dem impfstoff hier nicht...:kopfkratz

wir (2 erw., 2 kinder) wurden letzte woche fsme geimpft.
wir sind auch kassenpatienten, aber der kühlschrank beim arzt war voll mit dem impfstoff :oki also null problem!

meine mutter ist im gleichen "dorf" bei einem anderen arzt. auf ihre nachfrage bekam sie zu hören, sie bekäme ein rezept und müsste sich den impfstoff in der apotheke bestellen, und das als privatpatientin!!! :crazy:

ich denke also, es kommt auch sehr auf die praxis an, was geht und was nicht!
 
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Hallo Katja,
das hat mit der Praxis nix zu tun. Dein Arzt hat sich entweder so gut bevorratet oder halt noch nicht soviel geimpft.
Bei uns (Spessart und Odenwald in der Nähe) ist alles ausverkauft. Ich habe heuer schon das 3fache vom gesamten letzten Jahr verkauft. Und die Herstellung von Impfstoffen ist etwas aufwändiger als ein paar Tabletten zu pressen.
Und ja, in der Regel geht man mit nen Rezept erst in die Apo, auch Privatpatienten ! Die sind nämlich auch nix besseres, auch wenn es manche glauben.

Eugen
 
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hallo eugen!

tja, dann haben wir halt einfach den weitsichtigeren arzt gewählt! :oki

der hat auch schon den halben stadtteil gespritzt und immer noch genug vorrat!
denn bei uns (baden-baden) ist ja auch zeckenalarmgebiet hoch zehn!! :schreck

ich musste noch nie wegen irgendeinem impfstoff erst in die apotheke!! :kopfkratz
 

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